Fördermittel

5 Förderung

Der Staat unterstützt mit einen Strauß staatlicher Fördermaßnahmen den Eigenheimerwerb – aus einer ganzen Reihe von guten Gründen. So trägt derjenige, der als Fachkraft Wohneigentum erwirbt und sich so langfristig niederlässt, zur Wirtschaftskraft einer Region bei. Wer Altbauten nach einem Kauf energetisch saniert, schont die Umwelt. Wer in den eigenen vier Wänden wohnt, ist im Alter finanziell meist besser gestellt.

Kreditanstallt für Wiederaufbau
Quelle: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Wichtigster Träger staatlicher Fördermaßnahmen ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die zinsgünstige Kredite und auch Zuschüsse vergibt. Dabei reicht ihr Angebot von Programmen für den Hausbau über solche für den Eigentumserwerb bis hin zur Förderung von Investitionen in Sachen Energiesparen und barrierefreies altersgerechtes Wohnen.

Zu beachten ist vor allem: KfW-Darlehen sind auf bestimmte Darlehenssummen begrenzt — beim energieeffizienten sanieren z.B. auf 75.000 Euro je Wohneinheit — und werden nicht direkt an angehende Eigenheimbesitzer, sondern über durchleitende Kreditinstitute vergeben. Darüber hinaus ändern sich Programme, Fördersätze und Voraussetzung regelmäßig. Eine individuelle Beratung durch einen umfassend informierten Experten ist somit unerlässlich.

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Darlehenssummen der KfW
Wohn-Riester

Wohn-Riester – Eigenheimförderung vom Staat

Unter dem Begriff Wohn-Riester sind staatliche Fördermaßnahmen über Sparpläne beziehungsweise Darlehen für den Eigenheimerwerb zusammengefasst. Die Riester-Zulagen fließen in der Regel in die Tilgung des Darlehens. In der Tat kann diese Form der Bezuschussung dabei helfen, schneller schuldenfrei zu sein — doch es gibt auch einige Bedingungen, die man kennen sollte.

So muss das Darlehen bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres komplett zurückgezahlt sein. Weitere Voraussetzungen sind, dass die erworbene Immobilie selbst genutzt wird und den Hauptwohnsitz des Darlehensnehmers darstellt. Nicht zuletzt sind im Rentenalter Steuern auf die geförderten Beiträge zu zahlen.

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Auch Länder und Kommunen unterstützen

Wie hoch die Unterstützung durch staatliche Stellen ausfällt, ist auch eine Frage des Standorts. So vergeben einige Bundesländer günstige Darlehen und Zuschüsse fürs Eigenheim — insbesondere an Familien mit Kindern. Anders als die KfW-Programme ist die Länderförderung jedoch meist an Einkommensgrenzen gebunden.

Um gerade für Familien und junge Fachkräfte attraktiv zu sein, locken auch zahlreiche Städte und Gemeinden mit verbilligten Grundstücken und auch günstigen Krediten. Einmalzahlungen oder kostenfreie Kindergartenplätze gehören ebenfalls zum Repertoire kommunaler Bauherrenförderung.

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Länder und Kommunen