Bereitstellungszinsen: Versteckte Kostentreiber
Wenn Sie eine Immobilie bauen, benötigen Sie Ihren Kredit in der Regel nicht sofort und auf einmal. Vielmehr brauchen Sie das Geld portionsweise - mit Fertigstellung der verschiedenen Bauabschnitte beziehungsweise zur Endabnahme.
Weil Sie Ihren Kredit nicht in Anspruch nehmen und folglich keinen Darlehenszins an die Bank zahlen, macht die Bank Verlust. Schließlich hat sie die Kreditsumme bereitgestellt und muss dafür auf den Kapitalmärkten Geld bezahlen. Diesen Verlust lassen sich Institute durch so genannte Bereitstellungszinsen ausgleichen.
Sowohl bei der bereitstellungszinsfreien Zeit als auch bei der Höhe der Bereitstellungszinsen gibt es große Unterschiede: Während einige Banken bereits nach zwei Monaten Bereitstellungszinsen verlangen, bieten andere Institute eine bereitstellungszinsfreie Zeit von bis zu zwölf Monaten ohne zusätzlichen Aufschlag. Die Höhe der Bereitstellungszinsen variiert zwischen 2,4% und 3,0% pro Jahr (d.h. 0,2% bis 0,25% pro Monat).
Somit können diese Zinsen einen scheinbar billigen Kredit extrem verteuern, wie Sie unserem entnehmen können. Die Kosten sind nicht unerheblich und sollten bei der Auswahl Ihres Finanzierungsinstituts genau berücksichtigt werden. Ihr Interhyp Finanzierungsberater hilft Ihnen nach Eingang Ihrer Finanzierungsanfrage dabei, auch dieses wichtige Thema für Sie zu optimieren.














