Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden Sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Was heißt das für den Zinssatz zur Baufinanzierung kurz- sowie mittel- und langfristig? Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer Sitzung vom 16. Juli 2015 den Leitzins unverändert bei 0,05 Prozent belassen und setzt ihre bisherige Geldpolitik fort. Laut der aktuellen Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 6. August 2015 können sich Immobilienkäufer in diesem Sommer über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Die Zinsen für Kredite mit zehnjähriger Zinsbindung sind im Juli leicht gefallen. Sie liegen in vielen Fällen bei rund 1,8 Prozent. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten die meisten Experten und Analysten aber mittel- bis langfristig durchaus steigende Zinsen bei Immobilienkrediten (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute! Die DGZF-Rendite für zehnjährige Pfandbriefe – die Orientierungsgröße für den Verlauf der Baugeldzinsen – hat im April 2015 den niedrigsten Wert seit Veröffentlichung erreicht! Seit April sind die Zinsen allerdings wieder gestiegen. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich.

Nutzen Sie das noch immer historisch günstige Zinsniveau! Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Hoch: 6,72 %; Tief: 0,5 %; Durchschnitt: 4,0 %

Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF-Pfandbriefkurve - den Pfandbriefrenditen der DekaBank und der Landesbanken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld. Die aktuellen Topzinsen für Baufinanzierungen erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 6. August 2015:

Interhyp-Vorstand Michiel Goris: "Wer sich in diesem Sommer für einen Immobilienkauf entscheidet, kann sich über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Die Zinsen für Kredite mit zehnjähriger Zinsbindung sind wieder leicht gefallen. Ob Investoren zukünftig weiterhin in hohem Maße auf deutsche Staatsanleihen setzen werden und damit für niedrige Zinsen bei Hypothekendarlehen sorgen, hängt neben der konjunkturellen Entwicklung in Europa auch von der Zinspolitik in den USA ab." Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten die meisten Experten und Analysten mittel- bis langfristig durchaus steigende Zinsen bei Immobilienkrediten.

Interhyp Zinsbericht

Die Mehrheit der befragten Experten geht aber auch davon aus, dass die Zinsen für Immobilienkredite kurzfristig ihr niedriges Niveau halten werden. Die zuletzt leicht gesunkenen Zinsen werden vielfach auf Unsicherheiten an den Märkten zurückgeführt. Ein Experte der PSD RheinNeckarSaar: "Die Entwicklung am Zinsmarkt war in den zurückliegenden Wochen geprägt durch die Unsicherheiten um den Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Wir rechnen kurzfristig damit, dass diese Unsicherheit weiter anhalten wird."

Mittel- bis langfristig erwarten die Experten mehrheitlich steigende Zinsen, vor allem vor dem Hintergrund erster positiver Konjunkturentwicklungen in einigen Ländern Europas und den USA. "Diese Entwicklungen sollten trotz der Schwierigkeiten, die in Fernost zu beobachten sind, eher zu einer leichten Reduktion der von den Zentralbanken bereitgestellten Liquidität und damit mittelfristig zu einem leichten Zinsanstieg führen", so ein Experte der Allianz.

INTERHYP-BAUZINS-TRENDBAROMETER

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*.

Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

Zinsentwicklung kurzfristig
(4 Wochen)

Gleichbleibend: 80%Fallend: 10%Steigend: 10%

Zinsentwicklung mittel- bis langfristig
(6 Monate bis ein Jahr)

Gleichbleibend: 10%Fallend: 0%Steigend: 90%

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der HypoVereinsbank, der ING-DiBa, der Postbank, der MünchenerHyp, der PSD RheinRuhr, der PSD RheinNeckarSaar, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort fallend, steigend oder gleichbleibend angegeben haben.


Mit einem Beginn der Zinsanhebung in den USA durch die amerikanische Notenbank Fed rechnen einige Experten schon in nicht allzu langer Zeit - etwa die Commerzbank: "Wir erwarten den ersten Zinsschritt der Fed im September und damit etwas früher als von der US-Kurve eingepreist. In diesem Umfeld dürften auch die Renditen von Bundesanleihen zum Jahresende moderat steigen."

Der Chefvolkswirt der ING-DiBa schreibt: "In den nächsten vier Wochen sind alle Augen auf die amerikanische Fed gerichtet. Die Zeichen für eine erste Zinserhöhung im September vermehren sich und sollten auch in Deutschland die langfristigen Zinsen leicht nach oben drücken." Eine starke Steigerung sei aber nicht zu erwarten, da die EZB mit Anleihekäufen und viel Liquidität "eine Art Deckel auf alle Zinserhöhungen" halte.

Interhyp-Expertenrat

Die niedrigen Baugeldzinsen in diesem Sommer bieten Sparpotenziale für alle Baufinanzierungskunden. Wir raten Käufern, die niedrigen Zinsen für Darlehen nicht für eine möglichst hohe Kreditsumme zu verwenden, sondern die Zinsersparnis direkt in eine möglichst hohe Tilgung zu investieren. Wer eine Anschlussfinanzierung plant, sollte das niedrige Zinsniveau für sich nutzen - auch vor dem Hintergrund der mittel- und langfristig möglichen Erhöhungen. Zusätzliche Einsparpotenziale eröffnen Volltilger-Darlehen, die innerhalb der Zinsbindungsfrist vollständig zurückgezahlt werden. Für Volltilger-Darlehen bieten die Banken oft Zinsnachlässe.

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