Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierungen erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer geldpolitischen Sitzung am 10. März 2016 den Leitzins auf null Prozent gesenkt und setzt ihre lockere Geldpolitik, bekräftigt zuletzt auf der Sitzung am 8. September 2016, fort. Allerdings hat die amerikanische Notenbank Fed den Leitzins am 16. Dezember 2015 zum ersten Mal seit fast zehn Jahren erhöht. Laut der aktuellen Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 1. September 2016 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen und Monaten weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Mittel- bis langfristig sind für einige Zinsexperten aber moderate Steigerungen denkbar, etwa durch Einflüsse wie eine Zinswende in den USA oder eine mögliche Konjunkturerholung in Europa. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung liegen auf historisch niedrigem Niveau. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten die Experten und Analysten mittel- bis langfristig gleichbleibende oder steigende Konditionen (siehe unten). Kurzfristig rechnen alle mit gleichbleibenden Zinsen.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie 2015 und 2016! Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im April 2015 den niedrigsten Wert seit Gründung der Bundesrepublik erreicht. Seitdem sind die Zinsen zunächst wieder gestiegen, dann aber wieder gesunken. Die Zinsen liegen im September 2016 auf einem sehr niedrigen Niveau – wieder auf historischem Allzeittief. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 1. September 2016:

Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG: "Die außergewöhnlich guten Finanzierungsbedingungen für Immobilienkäufer haben sich im gesamten August fortgesetzt. Die Zinsen für zehnjährige Kredite liegen bei Bestanbietern und hohem Eigenkapitaleinsatz unter einem Prozent. Viele Kreditnehmer erhalten ihr Immobiliendarlehen zu Konditionen von unter 1,2 Prozent. Daran wird sich kurzfristig kaum etwas ändern. Einerseits halten die europäische und amerikanische Notenbank aktuell an ihrer Politik des billigen Geldes fest. Andererseits lassen Arbeitsmarkt-, Inflations- und Konjunkturdaten noch keine deutliche Trendwende erkennen. Wie das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zeigt, gehen die Experten kurzfristig weiter von extrem günstigen Baugeldkonditionen aus. Mittel- bis langfristig sind leicht steigende Zinsen aber wieder möglich."

Interhyp Zinsbericht

Wie die im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten einhellig äußern, sind kurzfristig gleichbleibend günstige Konditionen das wahrscheinlichste Szenario. So sagt der Experte der Commerzbank: "Die Renditen von Bundesanleihen sind bei sich erholendem Risikoappetit etwas von ihren Tiefständen gestiegen. Der Brexit-Schock ist in den Hintergrund gerückt. Der Fokus liegt wieder auf der konjunkturellen Entwicklung in den USA und dem Euroraum und wie die Fed und die EZB darauf reagieren. Das moderate Wirtschaftswachstum und die niedrige Kerninflation sprechen dafür, dass die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen noch einige Monate im negativen Bereich verharren, zumal die EZB ihr Anleihekaufprogramm über den März 2017 hinaus verlängern dürfte. Da sich aktuell aber nur rund zwei Drittel aller ausstehenden Bundesanleihen für das Kaufprogramm qualifizieren, dürfte die EZB die Parameter ihres Programms lockern. Dies dürfte den Abwärtsdruck von den Renditen langlaufender Bundesanleihen nehmen. Die Zinsen für zehnjährige Hypothekendarlehen dürften sich kurzfristig an diesem Seitwärtstrend orientieren."

Ähnlich sieht es der Chefvolkswirt der ING-DiBa und urteilt: "Trotz erneuter Spekulationen über eine mögliche Leitzinserhöhung der Fed im September oder Dezember sollten die Kapitalmarktzinsen niedrig bleiben. Eine Zinserhöhung in den USA wäre rein kosmetischer Natur und stellt kein Ende der lockeren Geldpolitik dar. Solange alle anderen Zentralbanken den Markt mit Liquidität überspülen und Anleihen kaufen, gibt es für die Kapitalmarktzinsen nur wenig Spielraum nach oben." Dem stimmt der Experte der Allianz zu: "Die Märkte werden von der bereitgestellten Liquidität bestimmt. Im Tagesverlauf sind öfter leichte Versuche zu beobachten, etwas höhere Zinssätze zu etablieren, aber diese Versuche sind erfolglos." Auch nach Angaben der Postbank-Experten dürfte die Europäische Zentralbank ihr Anleiheankaufprogramm in näherer Zukunft noch einmal verlängern. "Zudem haben sich die konjunkturellen Aussichten für den Euroraum durch das Brexit-Votum etwas eingetrübt. Ferner sollte die Bank of England ihre Geldpolitik noch weiter lockern. Die US-Notenbank wiederum dürfte zwar an ihrer Strategie einer allmählichen geldpolitischen Straffung festhalten, wird dabei aber aller Voraussicht nach sehr vorsichtig agieren. In der Summe lassen die Notenbanken damit kaum Raum für einen nachhaltigen Renditeanstieg an den Rentenmärkten. Auf Sicht von sechs Monaten rechnen wir vor diesem Hintergrund mit einem weitgehend konstanten Renditeniveau bei zehnjährigen Bundesanleihen."

INTERHYP-BAUZINS-TRENDBAROMETER

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*.

Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

Zinsentwicklung kurzfristig
(4 Wochen)

Gleichbleibend: 100%Fallend: 0%Steigend: 0%

Zinsentwicklung mittel- bis langfristig
(6 Monate bis ein Jahr)

Gleichbleibend: 50%Fallend: 0%Steigend: 50%

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING-DiBa, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinRuhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort fallend, steigend oder gleichbleibend angegeben haben.

Erst mittel- bis langfristig erkennen die befragten Experten ein moderates Potenzial für höhere Zinsen. "Falls sich die wirtschaftliche Erholung in den USA weiter festigt, sollte die Fed im Dezember eine weitere Zinserhöhung in den USA vornehmen. Dies dürfte auch den europäischen Markt beeinflussen und zu leicht steigenden Zinsen führen", erklären die Experten der MünchenerHyp. Die Commerzbank schätzt die Lage ähnlich ein und erkennt Signale der US-Notenbank, dass die US-Zinsen in den kommenden Monaten eher steigen dürften: "Auch die Renditen von US-Staatsanleihen dürften tendenziell weiter steigen, da der Markt das Risiko von Zinserhöhungen weiter unterschätzt. Dieser Aufwärtsdruck sollte etwas auf die Renditen von Bundesanleihen abstrahlen, auch wenn die EZB ihre Geldpolitik weiter lockert. Wir gehen aber nicht davon aus, dass die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen vor Jahresende nachhaltig über null Prozent steigen". Auch nach Einschätzung der Postbank-Experten könnte das Renditeniveau auf Jahressicht leicht steigen, "sofern die US-Notenbank ihren Leitzins tatsächlich sukzessive anhebt und sofern sich dann ein Ende der Anleiheankäufe durch die EZB abzeichnen sollte."

Fazit: Die starke Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen führt weiterhin zu niedrigen, oft sogar negativen Renditen und zusammen mit dem niedrigen Leitzins von null Prozent zu günstigen Refinanzierungsbedingungen bei den Kreditinstituten. In Folge sind die Konditionen für Immobilienkredite im August auf ein neues Allzeittief gefallen. Die Mehrheit der Experten geht in den kommenden Wochen von einer Seitwärtsbewegung bei den Zinsen aus. Erst mittel- bis langfristig könnte Baugeld in Deutschland etwas teurer werden.

Interhyp-Expertenrat

Die niedrigen Baugeldzinsen bieten Sparpotenziale für alle Baufinanzierungskunden. Wir raten Käufern, die niedrigen Zinsen für Darlehen nicht für eine möglichst hohe Kreditsumme zu verwenden, sondern die Zinsersparnis direkt in eine möglichst hohe Tilgung zu investieren. So lohnt sich der günstige Zinssatz doppelt für Sie: Zum einen zahlen Sie für die Finanzierungssumme pro Jahr vergleichsweise wenig Zinsen fürs Baudarlehen, zum anderen sind Sie durch die höhere Tilgung schneller wieder schuldenfrei – und sparen so ebenfalls. Wer eine Anschlussfinanzierung plant, sollte das niedrige Zinsniveau für sich nutzen – auch vor dem Hintergrund der mittel- und langfristig möglichen Erhöhungen. Zusätzliche Einsparpotenziale eröffnen Volltilger-Darlehen, die innerhalb der Zinsbindungsfrist vollständig zurückgezahlt werden. Für Volltilger-Darlehen bieten die Banken oft Zinsnachlässe. Viel wichtiger als der bloße Zinssatz ist aber ein Darlehen, das wie ein Maßanzug passt. Die Mehrheit der Kreditnehmer mag mit Zinsbindungen zwischen zehn und 15 Jahren sowie Anfangstilgungen von rund drei Prozent und mehr eine solide Finanzierung aufbauen. Eine feste Regel lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Wir raten Kreditnehmern daher, unterschiedliche Szenarien für Zinsbindung und Tilgung durchzuspielen. Zusammen mit den Zinsen für Baudarlehen können sich durch veränderte Zinsbindung und Tilgung große Unterschiede ergeben – und somit auch ein beachtliches Einsparpotenzial.

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gerne zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten.