Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer geldpolitischen Sitzung am 10. März 2016 den Leitzins auf null Prozent gesenkt und setzt ihre lockere Geldpolitik fort. Allerdings hat die amerikanische Notenbank Fed den Leitzins am 16. Dezember 2015 zum ersten Mal seit fast zehn Jahren erhöht. Laut der aktuellen Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 7. April 2016 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen und Monaten dennoch über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Mittel- bis langfristig sind aber moderate Steigerungen möglich, etwa durch Einflüsse wie der Zinswende in den USA oder einer möglichen Konjunkturerholung in Europa. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung liegen nahe ihrem historischen Tief. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten die meisten Experten und Analysten aber mittel- bis langfristig durchaus auch wieder moderat steigende Zinsen bei Immobilienkrediten (siehe unten). Kurzfristig halten viele gleichbleibende Zinsen für möglich.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie 2015 und 2016! Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im April 2015 den niedrigsten Wert seit Gründung der Bundesrepublik erreicht. Seitdem sind die Zinsen zunächst wieder gestiegen, dann aber wieder gesunken. Die Zinsen liegen im April 2016 auf einem sehr niedrigen Niveau, nahe dem historischen Tief. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie also den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie nicht zu lange warten.

Nutzen Sie das noch immer historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier über vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierungen erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 7. April 2016:

Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG: "Wer aktuell eine Immobilie kaufen möchte, kommt weiterhin in den Genuss der Zinspolitik und der konjunkturellen Lage in Europa. Die jüngsten Zinsschritte der Europäischen Zentralbank (EZB) am 10. März 2016 haben einmal mehr deutlich gemacht, dass Geld in naher Zukunft billig bleibt. Mit der Senkung der EZB-Zinsen und der Aufstockung der Anleihekäufe demonstrieren die Notenbanker symbolisch und real ihre Entschlossenheit, die Konjunktur und Inflation in Europa anzukurbeln. Die aktuelle Gemengelage hält die Renditen für Bundesanleihen niedrig, an denen sich die Baugeldentwicklung orientiert. Die Konditionen für zehnjährige Immobilienfinanzierungen bewegen sich entsprechend seit dem historischen Zinsschritt der EZB nahezu unverändert bei unter 1,5 Prozent. Die für das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten rechnen kurzfristig mit gleichbleibenden oder sogar fallenden Zinsen, langfristig bleibt ein moderater Anstieg wahrscheinlich."

Interhyp Zinsbericht

Die im Rahmen des Interhyp-Bauzins-Trendbarometers befragten Experten sind sich vor diesem Hintergrund einig darüber, dass Baugeld in den nächsten Monaten nicht teurer wird.

"Anhaltende Abwärtsrisiken und niedrige Preissteigerungsraten in der Eurozone bestimmen das konjunkturelle Umfeld. Die Hypothekenzinsen dürften sich in diesem Umfeld weiterhin günstig für Bauherren entwickeln", erklärt der Experte der PSD RheinNeckarSaar. "Aufgrund des weiterhin schwachen Wirtschaftswachstums und wegen der niedrigen Inflationserwartungen in der Eurozone gehen wir von unverändert niedrigen langfristigen Zinssätzen an den Kapitalmärkten aus. Zementiert wird dieses Niedrigzinsniveau durch die Aktivitäten der EZB, die neben einer Senkung des Leitzinses und des Einlagensatzes für Banken eine erhebliche Ausweitung ihres Wertpapierkaufprogrammes beschlossen hat", schließen sich die Experten der Sparkasse zu Lübeck an. Laut dem Experten der HypoVereinsbank "dürften kurzfristig gleich drei Faktoren den Rentenmarkt stützen und das Renditeniveau damit nahe historischer Tiefs halten: Erstens der wieder fallende Ölpreis und seine Auswirkungen auf die (marktbasierten) Inflationserwartungen. Zweitens der erneute Schwenk der amerikanischen Notenbank in Richtung einer noch zurückhaltenderen Zinspolitik. Und drittens der Beginn des nun auf 80 Milliarden Euro pro Monat ausgeweiteten Wertpapierkaufprogramms der EZB."

INTERHYP-BAUZINS-TRENDBAROMETER

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*.

Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

Zinsentwicklung kurzfristig
(4 Wochen)

Gleichbleibend: 80%Fallend: 20%Steigend: 0%

Zinsentwicklung mittel- bis langfristig
(6 Monate bis ein Jahr)

Gleichbleibend: 40%Fallend: 10%Steigend: 50%

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der HypoVereinsbank, der ING-DiBa, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinRuhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort fallend, steigend oder gleichbleibend angegeben haben.

Langfristig zeichnen die von Interhyp befragten Experten ein gemischtes Bild, wobei die etwas größere Mehrheit steigende Zinsen beim Baugeld prognostiziert. "Die US-Notenbank schiebt ihre nächste Zinserhöhung weiter vor sich her. Die Konjunkturdaten dürften jedoch solide genug ausfallen, damit die Fed im Juni und im Dezember die Zinsen erhöht. Der Markt scheint den Umfang der Zinserhöhungen in den USA weiter zu unterschätzen. Mittelfristig gehen wir zwar von moderat steigenden Zinsen in längeren Laufzeiten aus. Zum Jahresende dürften die Renditen von Anleihen in längeren Laufzeiten die aktuellen Niveaus allerdings nur unwesentlich übersteigen", bewertet die Commerzbank die Lage im Jahresverlauf. "Mittelfristig sollten Spekulationen über weitere Zinserhöhungen der Fed auch die Kapitalmarktzinsen in Europa leicht nach oben drücken", sagt der Chefvolkswirt der ING-DiBa. Auch die Postbank argumentiert ähnlich: "Wir gehen davon aus, dass das extrem niedrige Zinsniveau in diesem Marktsegment noch für einige Monate Bestand haben wird. Mit der von uns erwarteten Fortsetzung der konjunkturellen Erholung im Euroraum, einer in der zweiten Jahreshälfte ansteigenden Inflationsrate der Europäischen Währungsunion sowie sich dann gleichzeitig abzeichnender Leitzinserhöhungen in den USA dürften die langfristigen Kapitalmarktrenditen im weiteren Jahresverlauf aber allmählich wieder steigen. Dies sollte dann auch zu moderat höheren Zinsen für langfristige Hypothekendarlehen führen." Wirklich teuer wird Baugeld damit auch in 2016 nicht werden.

Fazit: Solange die Wirtschaftsdaten keine eindeutigen und nachhaltigen positiven oder negativen Impulse zeigen, sehen wir bei den Hypothekenzinsen auf niedrigem Niveau eine Seitwärtsbewegung in einem Korridor von unter 2 Prozent. Maßgeblich beeinflusst werden die Zinsen dabei von den Renditen für Bundesanleihen. Renditen von kaum mehr als 0,10 Prozent für 10-jährige Bundesanleihen können zu Gegenkorrekturen führen, und damit zu Schwankungen beim Baugeld.

Interhyp-Expertenrat

Die niedrigen Baugeldzinsen bieten Sparpotenziale für alle Baufinanzierungskunden. Wir raten Käufern, die niedrigen Zinsen für Darlehen nicht für eine möglichst hohe Kreditsumme zu verwenden, sondern die Zinsersparnis direkt in eine möglichst hohe Tilgung zu investieren. So lohnt sich der günstige Zinssatz doppelt für Sie: Zum einen zahlen Sie für die Finanzierungssumme pro Jahr vergleichsweise wenig Zinsen fürs Baudarlehen, zum anderen sind Sie durch die höhere Tilgung schneller wieder schuldenfrei – und sparen so ebenfalls. Wer eine Anschlussfinanzierung plant, sollte das niedrige Zinsniveau für sich nutzen - auch vor dem Hintergrund der mittel- und langfristig möglichen Erhöhungen. Zusätzliche Einsparpotenziale eröffnen Volltilger-Darlehen, die innerhalb der Zinsbindungsfrist vollständig zurückgezahlt werden. Für Volltilger-Darlehen bieten die Banken oft Zinsnachlässe. Viel wichtiger als der bloße Zinssatz ist aber ein Darlehen, das wie ein Maßanzug passt. Die Mehrheit der Kreditnehmer mag mit Zinsbindungen zwischen zehn und 15 Jahren sowie Anfangstilgungen von rund drei Prozent und mehr eine solide Finanzierung aufbauen. Eine feste Regel lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Wir raten Kreditnehmern daher, unterschiedliche Szenarien für Zinsbindung und Tilgung durchzuspielen. Zusammen mit den Zinsen für Baudarlehen können sich durch veränderte Zinsbindung und Tilgung große Unterschiede ergeben – und somit auch ein beachtliches Einsparpotenzial.

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gerne zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten.