Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden Sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Was heißt das für den Zinssatz zur Baufinanzierung kurz- sowie mittel- und langfristig? Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer Sitzung vom 16. Juli 2015 den Leitzins unverändert bei 0,05 Prozent belassen und setzt ihre bisherige Geldpolitik fort. Immobilienkäufer müssen auch in den kommenden Wochen voraussichtlich nicht mit einer grundlegenden Zinswende rechnen. Zuletzt hatten vor allem die Griechenlandkrise und Deflationsängste die Konditionen für zehnjährige Immobilienkredite unter der 2-Prozent-Marke gehalten. Damit hat sich die Einschätzung der kurzfristigen Zinsentwicklung der von Interhyp befragten Experten bestätigt (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute! Die DGZF-Rendite für zehnjährige Pfandbriefe – die Orientierungsgröße für den Verlauf der Baugeldzinsen – hat im April 2015 den niedrigsten Wert seit Veröffentlichung erreicht! Seit April sind die Zinsen allerdings wieder gestiegen. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich.

Nutzen Sie das noch immer historisch günstige Zinsniveau! Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Laufzeit 1: Hoch: 6,72 %; Tief: 0,5 %; Durchschnitt: 4,0 %
Laufzeit 2: Hoch: 5,78 %; Tief: 0,13 %; Durchschnitt: 3,37 %

Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF-Pfandbriefkurve - den Pfandbriefrenditen der DekaBank und der Landesbanken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld. Die aktuellen Topzinsen für Baufinanzierungen erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

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Analyse und Prognose: Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Interhyp-Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 2. Juli 2015:

Interhyp-Vorstand Michiel Goris: "Investoren besinnen sich in den turbulenten Zeiten noch mehr denn je auf deutsche Staatsanleihen, wovon Kreditnehmer profitieren. Dieses Bild zeichnet auch das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, für das wir erneut Experten und Analysten von Kreditinstituten befragt haben."

Die Mehrheit der für das Bauzins-Trendbarometer befragten Experten geht davon aus, dass die Zinsen für Baugeld kurzfristig eher gleich bleiben. So rechnet ein Experte der Postbank "für die kommenden Wochen mit einer Beruhigung", die sich in "vergleichsweise stabilen Zinsen für Hypothekendarlehen" niederschlagen sollte. Einen Grund sehen viele in der, so ein Experte der Commerzbank, "durch Griechenland geschürten Unsicherheit", die deutsche Staatsanleihen als sicheren Hafen attraktiv macht. Einige halten sogar kurzfristig fallende Zinsen für möglich. "Die Griechenland-Krise sorgt nicht nur für Irritationen und Ermüdungserscheinungen, sondern auch für höhere Volatilitat", so der Chefvolkswirt der ING-DiBa.

Mittel- bis langfristig erwartet das Expertenpanel weitgehend einheitlich wieder steigende Zinsen. "Sobald die akute Unsicherheit um Griechenland abebbt, sprechen fundamentale Faktoren für einen graduellen Anstieg des Zinsniveaus", berichtet ein Experte der HypoVereinsbank, darunter zunehmende Wachstums- und Inflationserwartungen, aber auch die nahende Leitzinsanhebung in den USA.

INTERHYP-BAUZINS-TRENDBAROMETER

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*.

Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

Zinsentwicklung kurzfristig
(4 Wochen)

Gleichbleibend: 75%Fallend: 25%Steigend: 0%

Zinsentwicklung mittel- bis langfristig
(6 Monate bis ein Jahr)

Gleichbleibend: 12,5%Fallend: 0%Steigend: 87,5%

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Commerzbank, der HypoVereinsbank, der ING-DiBa, der Postbank, der MünchenerHyp, der PSD RheinRuhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort fallend, steigend oder gleichbleibend angegeben haben.

So schätzt ein Experte der MünchenerHyp, die amerikanische Notenbank Fed werde "gegen Ende des zweiten Halbjahrs mit hoher Wahrscheinlichkeit eine erste Zinserhöhung umsetzen, die dann auch auf die europäischen Zinsmärkte ausstrahlen sollte." Der Experte der Commerzbank rechnet schon etwas früher mit möglichen Auswirkungen: "Das größte Aufwärtsrisiko besteht durch die Zinswende in den USA, die wir im September erwarten."

Von allzu hohen Zinssteigerungen gehen die Experten aber nicht aus. Die expansive Geldpolitik der EZB wird voraussichtlich weitergeführt. Die leichte wirtschaftliche Erholung in der Euro-Zone – ohne Griechenland – schließe vor diesem Hintergrund starke Zinssteigerungen aus, schreibt ein Experte der Sparkasse zu Lübeck. Das Anleihe-Kaufprogramm der EZB und möglicherweise wiederkehrende Unsicherheiten zu Griechenland wirke einem starken Renditeanstieg entgegen, sagt auch der Experte der HypoVereinsbank.

Fazit

Geldpolitisch müssen Immobilienkäufer aktuell wenig fürchten: Kurzfristig können sie von im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen profitieren. Mittel- bis langfristig sollten sie sich aber auf Steigerungen einstellen und die Entwicklungen verfolgen.

Rechnen Sie selbst. Mit dem Zins-Check von Interhyp.

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