Was sollte wann modernisiert werden?

1 Was sollte wann modernisiert werden?

Für eine bauliche Veränderung des Eigenheims gibt es die verschiedensten Gründe. Wer in einem Altbau wohnt, möchte beispielsweise über eine bessere Dämmung seine Energieausgaben senken und den Wohnkomfort steigern. Nach dem Auszug der Kinder will ein anderer seinen Wohnraum neu aufteilen — und gegebenenfalls altersgerecht umbauen. Und wer diverse Teile eines modernen Hauses regelmäßig renoviert, erhält beziehungsweise steigert dessen Wert.

So bleibt das Haus gut in Schuss

Selbst der modernste Neubau benötigt im Laufe der Jahre eine Auffrischung. Wie weit die üblichen Nutzungszeiten beziehungsweise Zeiträume bis zu Instandhaltungsmaßnahmen bei verschiedenen Gebäudeteilen variieren können, zeigt die nebenstehende Übersicht. Natürlich sollten auch neue gesetzliche Anforderungen, etwa die EnEV, bedacht werden.

Wie Interhyp – unter Berücksichtigung staatlicher Fördermaßnahmen – hilft, die verschiedenen Baumaßnahmen optimal zu finanzieren, erfahren Sie im nächsten Kapitel.

Zeiträume bis zu Instandhaltungsmaßnahmen bei verschiedenen Gebäudeteilen
Altersgerechtes Wohnen

Altersgerechtes Wohnen

Schon in etwas mehr als 30 Jahren, im Jahr 2050, werden in Deutschland fast zehn Millionen Menschen 80 Jahre oder älter sein. Etwa doppelt so viel wie heute. Das zeigen Zahlen des statistischen Bundesamtes zum demografischen Wandel. Um das Alter in den eigenen vier Wänden genießen zu können, gilt es daher viele Wohnungen und Häuser alters- und behindertengerecht umzubauen – sprich barrierefrei zu gestalten.

Auch hierbei werden Eigenheimbesitzer durch die KfW mit bis zu 50.000 Euro unterstützt. Konkret gefördert werden Türverbreiterungen, schwellenlose Durchgänge, bodengleiche Duschen sowie Treppenlifte. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, einen Zuschuss bis zu 5.000 Euro für den Umbau zu erhalten.

KfW-Programme im Überblick