Zinskommentar Archiv
Notenbanken sorgen für Beruhigung
Die großen Notenbanken haben diese Woche die Kapital- und Kreditmärkte durch eine konzertierte Aktion vor Panik bewahrt. Angesichts einer angespannten Liquiditätslage am Geldmarkt sah man sich gezwungen, das Bankensystem mit weiteren umfassenden Liquiditätszusagen zu unterstützen. In der Folge ist es zu Gewinnmitnahmen bei den kurzfristigen Staatsanleihen gekommen, die vorher als Fluchtort für liquide Mittel auf neue Tiefstände bei den Renditen gefallen waren. An der Erwartung, dass die US-Notenbank (Fed) demnächst die Leitzinsen nochmals deutlich senken wird, hat sich allerdings durch diesen Schritt nichts geändert. Gleichzeitig haben der Ölpreis und der Euro neue Höchststände erklommen und das Dilemma für die Europäische Zentralbank (EZB) verringert sich nicht. Sich abschwächendes Wachstum und steigende Preise werden derzeit mit stabilen Leitzinsen beantwortet. Wir gehen davon aus, dass die EZB einen Zinsschritt nach unten so lange wie möglich hinauszögern wird, um ihre Ziele zur Preisstabilität nicht zu gefährden. Damit laufen die langfristigen Zinsen vorerst in einer engen Bandbreite seitwärts.
| Zurück | Druckversion als PDF |
|
|
Zins-Radar Erhalten Sie Ihren individuellen Zinssatz täglich oder wöchentlich per E-Mail. [mehr...] |
|
Persönliches Angebot Individuelle Beratung und Top-Konditionen. [mehr...] |
|
Interhyp-Newsletter Bestens informiert über Baugeld und Zinsentwicklung. [mehr...] |




