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BAUGELD-NEWS ERSTFINANZIERUNG VOM 22. APRIL 2016

Ihre Erstfinanzierung

Ihre aktuellen Informationen zur Immobilienfinanzierung

  • Niedrigzinspolitik: Traumkonditionen beim Baugeld
  • KFW-Kredite: Jetzt noch bessere Förderung
  • Kaufpreise in Städten: Eigenkapital gefragt

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TRAUMKONDITIONEN BEIM BAUGELD

Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank haben bei der jüngsten EZB-Sitzung am 21. April die Fortführung der aktuellen Zinspolitik angekündigt. Das heißt für Baufinanzierungskunden: Sie können sich vorerst weiterhin auf gute Finanzierungsbedingungen einstellen.

Die Zinsen für Kredite mit zehnjähriger Zinsbindung bewegen sich seit Wochen seitwärts und liegen derzeit oft unter 1,5 Prozent pro Jahr. Der Grund: Die Kombination aus weltweit verhaltenen Konjunkturdaten und lockerer Geldpolitik hat die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen im Frühjahr sinken lassen. Banken können sich günstig refinanzieren - und das heißt auch, dass sie entsprechend günstige Immobilienkredite anbieten können.

Lange Zinsbindungen sind oft günstig: Auch Darlehen mit 20-jähriger Zinsbindung liegen seit Wochen nahezu unverändert bei oft knapp unter 2 Prozent pro Jahr.

Positiv für Sie: Eine Zinswende hin zu deutlich höheren Konditionen ist aktuell nicht in Sicht. Allerdings können Korrekturen bei den Bundesanleihen kurzfristig zu Schwankungen bei den Baugeldzinsen führen.

Die Konditionsentwicklung zeigen unsere Zins-Charts:

Zinsentwicklung

Tipp: Im aktuellen Zinstief raten wir, lange Zinsbindungen zu wählen und von Anfang an hoch zu tilgen - möglichst mit drei Prozent und mehr. Gerne beraten unsere Baufinanzierungsexperten Sie persönlich dazu, wie Sie eine günstige und gut geplante Finanzierungslösung für Ihren Bau oder Kauf bekommen.

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KFW-KREDITE: JETZT NOCH BESSERE FÖRDERUNG

Wer sein Haus oder seine Wohnung besonders energieeffizient baut, kann seit dem 1. April noch stärker als bislang auf die Förderung der staatlichen Förderbank KfW zurückgreifen. Das Programm KfW 153 zum energieeffizienten Bauen wurde aufgestockt.

Seit dem 1. Januar gelten mit der neuen Stufe der Energieeinsparverordnung (EnEV) höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden. Deshalb hat die staatliche KfW-Bank ihre Förderbedingungen im Programm 153 "Energieeffizient Bauen" aktualisiert. Seit dem 1. April wird das KfW-Effizienzhaus 70 nicht mehr gefördert, weil es nun quasi den energetischen Mindeststandard bei Neubauten darstellt. Stattdessen gibt es neben den weiter bestehenden Kategorien KfW-Effizienzhaus 55 und 40 jetzt einen neuen Standard: das KfW-Effizienzhaus 40 Plus.

Die Kreditbedingungen werden dadurch besonders attraktiv: Der Förderhöchstbetrag hat sich von 50.000 Euro auf 100.000 Euro pro Wohneinheit verdoppelt. Zusätzlich wird nun auch eine 20-jährige Zinsbindung angeboten.

Als zusätzliches Extra haben Bauherren auch einen Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. Die Kosten für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten erhalten Antragsteller zu 50 Prozent (maximal 4.000 Euro) erstattet.

Wollen Sie mehr über alle KfW-Förderprogramme erfahren? Informieren Sie sich!

KfW-Programme im Überblick

KAUFPREISE IN STÄDTEN: EIGENKAPITAL GEFRAGT

Interhyp hat ausgewertet, was Immobilien in Deutschland kosten: Besonders hoch sind die Preise in den Metropolen. Damit der Anteil der Finanzierung am Kaufpreis nicht zu sehr steigt, bringen viele Käufer mehr Eigenkapital ein.

Die Kaufpreise sind im bundesweiten Durchschnitt von rund 264.000 Euro im Jahr 2010 auf rund 321.000 Euro gestiegen. Darauf haben die Darlehensnehmer reagiert, indem sie höhere Geldbeträge in ihre Finanzierung eingebracht haben. Während 2010 noch circa 78.000 Euro an Eigenmitteln investiert wurden, waren es 2015 bereits rund 91.000 Euro.

Auch bei der Tilgung handeln die Bauherren und Käufer heute zukunftsorientierter als noch vor einigen Jahren: Die anfängliche Tilgungsleistung bei Immobilienkrediten lag 2015 bundesweit durchschnittlich bei 2,8 Prozent und ist somit seit 2010 (2,29 Prozent) um mehr als einen halben Prozentpunkt gestiegen.

Im Zuge der Auswertung hat Interhyp zudem knapp 36.000 Finanzierungsfälle aus acht Großstädten untersucht. Dabei zeigt sich: Auch in den Metropolen finanzieren die Käufer trotz hoher Kaufpreise und niedriger Zinsen sehr sicherheitsorientiert. Vor allem in Städten mit hohen Immobilienpreisen wird sehr viel Eigenkapital eingebracht, wie unsere Karte zeigt. So investierten die Münchner 2015 im Durchschnitt insgesamt rund 220.000 eigene Euro in ihre Finanzierungen, das sind rund 64.000 Euro mehr als 2010. Die Hamburger verwendeten vergangenes Jahr im Durchschnitt 156.000 Euro Eigenkapital, circa 50.000 Euro mehr als 2010.

Kaufpreise in den Metropolen

Mehr Infos


Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 22.04.2016

Bester Baufinanzierer (Euro 8/2015)

Interhyp wurde bereits zum zehnten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin Euro als "Bester Baufinanzierer" ausgezeichnet.

Servicepreis 2016

Im Vergleich: 43 Unternehmen; Preisträger TOP 3