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INTERHYP-ZINSBERICHT VOM 5. FEBRUAR 2015

Interhyp-Zinsbericht

Talfahrt der Kreditzinsen hält im Januar an

  • Zinsen erreichen Ende Januar neues Allzeittief
  • Bestkonditionen für zehnjähriges Baugeld liegen bei rund 1,2 Prozent
  • Interhyp hat FMH Award für günstige Konditionen erhalten

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Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG: "Wer in diesem Jahr ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen möchte, dem kommen Konjunkturschwäche und Deflationsängste vorerst weiterhin entgegen. Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer ersten geldpolitischen Sitzung im Januar den Ankauf von Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro pro Monat beschlossen hat, sind die Konditionen für Darlehen weiter gefallen und markierten sogar ein neues Allzeittief. Anfang Februar können Immobilienkäufer Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung oftmals für rund 1,4 Prozent aufnehmen, Bestkonditionen liegen bei rund 1,2 Prozent."

(München, 5. Februar 2015) Das Finanzjahr 2015 ist im Januar mit einem geldpolitischen Paukenschlag gestartet. Bei ihrer ersten wichtigen Sitzung hat die EZB den Start des kontrovers diskutierten Ankaufprogramms für Staatsanleihen bekanntgegeben. Unabhängig davon, ob das Geld die Wirtschaft und Kauflaune in den Krisenregionen nachhaltig stärken und damit die Inflation in Richtung der angestrebten 2-Prozent-Marke treiben kann, hat allein die Aussicht darauf an den Märkten zu starken Reaktionen geführt. Wie erwartet wurde der Euro weiter abgewertet. Aktuell notiert er bei 1,14 US-Dollar. Für die exportierenden Länder in der EU ganz klar ein Konjunkturstimulus. Vor allem aber löste die EZB-Ansage an den Aktienmärkten ein Kursfeuerwerk aus. Die Geldflut bescherte dem Deutschen Aktienindex Anfang Februar ein Rekordhoch und liegt schon jetzt zehn Prozent höher als zum Jahresanfang. Auch die übrigen europäischen Aktien sind stärker nachgefragt. Experten gehen davon aus, dass die EZB-Milliarden ebenfalls dem Immobilienmarkt zugutekommen - schließlich müssen die Banken ihre durch den Verkauf von Anleihen gewonnene Liquidität investieren.

Auch wenn die Nachrichtenlage durch tagesaktuelle Reaktionen an den Märkten bestimmt wird - fundamental bleibt das Bild nahezu unverändert. Die Rezession ist alles andere als abgewendet. Erstmals seit der Wirtschaftskrise sinken nun auch in Deutschland die Preise. Vor allem durch den Kursverfall beim Rohöl sank die Inflation in Deutschland im Januar auf minus 0,3 Prozent. In Italien sind die Preise so stark wie seit 1959 nicht mehr zurückgegangen. Die Jahresteuerung 2014 lag dort bei minus 0,6 Prozent. Im Euroraum lag die Inflation im Januar ebenfalls bei minus 0,6 Prozent. Positive Nachrichten gibt es vor allem vom deutschen Arbeitsmarkt, wo die Arbeitslosenquote zwar saisonbedingt etwas höher ausfiel, im europäischen Vergleich mit derzeit 7 Prozent dennoch extrem niedrig ist.

Deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe bleiben deshalb weiter gefragt. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen sind aufgrund der hohen Nachfrage auf 0,3 Prozent gerutscht. Bergab ging es zuletzt auch bei den zehnjährigen Pfandbriefrenditen, die auf unter 0,7 Prozent gefallen sind. Banken können ausgegebene Immobilienkredite dadurch extrem günstig refinanzieren und attraktive Zinssätze anbieten. Die Konditionen für Darlehen liegen für die Mehrheit der Kreditnehmer bei rund 1,4 Prozent, wenn diese sich für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung entscheiden und ausreichend Eigenkapital einbringen. Bestkonditionen liegen bei rund 1,2 Prozent. Wir gehen davon aus, dass die Konditionen in den nächsten Wochen niedrig bleiben, aber es mittel- bis langfristig zu Schwankungen bei den Konditionen kommen kann.

Zinsentwicklung zwei Monate

Finanzierungsbeispiel

Was die jüngste Entwicklung konkret bedeutet, zeigt das nachfolgende Finanzierungsbeispiel: Die Zehnjahreskonditionen liegen aktuell vielfach bei: 1,43% gebundener Sollzinssatz / 1,44% effektiver Jahreszins*. Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich mit dem genannten Zinssatz ein Darlehen über knapp 350.000 Euro aufnehmen.* Diese Darlehenshöhe gilt bei einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent. Bei drei Prozent Anfangstilgung läge die mit 1.000 Euro zu finanzierende Darlehenshöhe noch bei rund 270.000 Euro.

Interhyp-Expertenrat

Bei Zinskonditionen von rund 1,4 Prozent geht die Rechnung Kaufen statt Mieten auch im Februar 2015 für viele Menschen auf. Angesichts der niedrigen Zinsen bei Darlehen raten wir Mietern, individuell die eigene Finanzierungssituation durchzuspielen, etwa mit unserem Kauf-/Mietrechner.

Vor allem aber raten wir auch Immobilienbesitzern mit einer laufenden Finanzierung, die in den nächsten 12 bis 36 Monaten ausläuft, Anschlussfinanzierungsoptionen zu prüfen. Wer hier die aktuellen Niedrigzinsen für eine deutlich höhere Tilgung nutzt, verkürzt die Zeit bis zur Schuldenfreiheit erheblich.

FMH Award für Interhyp

Übrigens: Mit Interhyp können Sie von den günstigen Zinsen profitieren! Gerade wurde Interhyp mit dem FMH Award für kontinuierlich günstige Zinsen ausgezeichnet. Mehr Infos.

Zinsentwicklung zehn Jahre

*: Der Zinssatz in unserem Finanzierungsbeispiel für die individuellen Finanzierungsvorhaben von 2/3 der Interhyp-Kunden läge bei diesem Zinsniveau. Dem liegen folgende Annahmen zugrunde: 10 Jahre Sollzinsbindung, 2 Prozent Anfangstilgung, 60 Prozent Beleihungsauslauf, Nettodarlehensbetrag: 100.000 Euro. Voraussetzung: einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation, erstrangige Besicherung über eine Grundschuld, Auszahlung in einer Summe. Die Konditionen können auch regional sowie von weiteren Faktoren abhängig sein. Weitere etwaige Gebühren (z.B. Teilauszahlungszuschläge), Auslagen (z.B. Grundbuchkosten) und sonstige Kosten können anfallen. Sofern der Darlehensnehmer diese im Zusammenhang mit dem Vertrag zu tragen hat, kann sich der effektive Jahreszins erhöhen.

Die aktuellen Tendenzen

Kurzfristig
(4 Wochen):

gleichbleibend

Tendenz kurzfristig

Mittel- bis
langfristig:

steigend

Die aktuellen Tendenzen - mittel - und langfristig

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