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Hypothekenzinsen: Der Vergleich wird mit nützlichen Zinsentwicklungs-Tools erleichtert

Hypothekenzinsen sind vergleichsweise starken Schwankungen unterworfen, wenn als Messlatte nicht die Zinsen in Prozentpunkten, sondern die daraus resultierenden Kosten dienen. So variierten seit Anfang 2008 die Hypothekenzinsen um rund 2,5 Prozentpunkte – eine deutliche Bewegung bei der Zinsentwicklung, die auf den Geldbeutel des einzelnen Häuslebauers eine nicht zu unterschätzende Auswirkung hat.

Wenn die Hypothekenzinsen im Vergleich zum günstigsten Abschlusszeitpunkt 2,5 Prozentpunkte teurer geworden sind, entspricht dies bei einem 200.000-Euro-Darlehen und gleicher Ratenhöhe einem monatliche Faktor bei den Zinskosten von über 450 Euro. Das ergibt über eine Sollzinsfestschreibung von insgesamt zehn Jahren Zinsaufwendungen mehr als 55.000 Euro, die je nach Marktlage zu zahlen sind oder nicht.

Die Zinsentwicklung am Markt ist damit ein wichtiger Anhaltspunkt beim Einschätzen der Hypothekenzinsen. Vergleichenswert sind demzufolge nicht nur die Konditionen der einzelnen Anbieter, sondern auch der Stand der aktuellen Hypothekenzinsen im Vergleich zur langfristigen Zinsentwicklung.

Wo stehen die Hypothekenzinsen? Vergleichen hilft bei der Entscheidung.

Anhand dieser Betrachtung lässt sich einschätzen, ob die aktuellen Hypothekenzinsen im Vergleich zum historischen Mittel eher hoch oder niedrig stehen – und dies wiederum ist eine überaus nützliche Entscheidungshilfe, wenn es um die Festlegung der Sollzinsfestschreibung geht. Liegen die Hypothekenzinsen vergleichsweise niedrig im Verhältnis zum Langfrist-Schnitt, dann tun Finanzierungskunden gut daran, sich die Niedrigzinsen mit einer Sollzinsbindung von zehn oder 15 Jahren über einen möglichst langen Zeitraum zu sichern. Hat die Zinsentwicklung hingegen einen Hochstand erreicht, können Häuslebauer mit kürzeren Bindungsfristen von fünf bis acht Jahren darauf hoffen, bei der späteren Anschlussfinanzierung weniger Zins als zuvor zahlen zu müssen.

Tipp: Einen guten Überblick über die Zinsentwicklung bei den Hypothekenzinsen, Vergleichsmöglichkeiten für kurz- und langfristige Sollzinsbindungen sowie die Betrachtung unterschiedlicher Zeiträume bietet das Zinsentwicklungs-Tool auf der Interhyp-Website. Wer über die aktuellen Hypothekenzinsen auf dem Laufenden bleiben will, ist mit dem Baufinanzierungs-Zins-Newsletter von Interhyp jederzeit aktuell informiert.

Interhyp AG, 02.03.2011