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Nachhaltigkeit: Beim Hausbau für die Deutschen besonders wichtig

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind für die Mehrheit der Deutschen von zentraler Bedeutung, wenn es um den Bau der eigenen Immobilie geht - das zeigt eine aktuelle Umfrage.

Nachhaltigkeit beim Bauen liegt derzeit im Trend.

Nachhaltigkeit beim Bauen liegt derzeit im Trend.

(München, 19.09.16) Langfristig niedrige Kosten für Energie und Instandhaltung sowie eine Bauweise, die das eigene Wohlbefinden fördert, ist für Bauherren in Deutschland derzeit besonders wichtig. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, repräsentative Forsa-Umfrage "DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2016", die im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG durchgeführt wurde. 94 Prozent der Befragten beurteilten diese Themen als "sehr wichtig" oder "wichtig". Auch auf den Bau mithilfe nachweislich ökologischer Baustoffe wird laut der Umfrage großen Wert gelegt - diesem Aspekt messen 86 Prozent eine hohe Wichtigkeit bei.

Gleichzeitig sei für nahezu alle Bundesbürger eine insgesamt wirtschaftliche Bauweise entscheidend, damit die Nachhaltigkeit mit dem Punkt der Bezahlbarkeit einhergeht. Das Eigenheim nahezu vollständig mit selbst erzeugtem Ökostrom versorgen zu können, sehen 68 Prozent der Befragten als einen wichtigen Faktor bei der Planung ihres Hausbaus an. Über die Hälfte der Teilnehmer legt Wert auf ein Zertifikat einer neutralen Stelle, die eine nachhaltige Bauweise bewerten und bestätigen kann.

Dass Nachhaltigkeit und Energieeffizienz beim Thema Bauen derzeit im Trend liegt, hat auch eine Architektenbefragung von BauInfoConsult gezeigt. Wie bereits im Jahr 2015 bewertete auch dieses Jahr jeder zweite Architekt das Thema Energieeffizienz und Energieeinsparung als dominierenden Branchentrend für 2016, heißt es in einer Mitteilung der BauInfoConsult. Für mehr als die Hälfte der 180 befragten Architekten stand die Energieeinsparung unangefochten an erster Stelle der aktuellen Trends. Trendaufsteiger in der Befragung war das Thema Nachhaltigkeit, das 36 Prozent der Bauexperten in den Vordergrund stellten.


Redaktion: Sharon Schießler