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Wohnen 2017: Wohnwünsche unterscheiden sich

Welche Trends zeichnen sich beim Wohnen 2017 ab? Neue Studien zeigen: Je nachdem, ob ein Wohnungskauf, das Mieten einer neuen Wohnung oder der Bau eines Eigenheims geplant ist, stehen unterschiedliche Wohnwünsche im Vordergrund.

Immobilien 2017: Die Trends zum Wohnen hängen von den individuellen Wohnwünschen ab.

Wohnen 2017: Die Trends zum Wohnen hängen von den individuellen Wohnwünschen ab.

(München, 04.01.2017) Was wünschen sich die Menschen für ihre Traumwohnung, was sind die Trends beim Wohnen für das Jahr 2017? Licht und Luft sind wichtige Kriterien bei der Wohnungssuche: Laut einer aktuellen repräsentativen Studie des Immobilienportals Immowelt legt die Mehrzahl der Bundesbürger bei der Wohnungssuche großen Wert darauf, dass die Wohnung hell ist und über einen Balkon, eine Terrasse oder einen Gartenanteil verfügt. Für annähernd neun von zehn Befragten stehen diese Eigenschaften ganz oben auf der Wunschliste bei der Wohnungssuche - unabhängig davon, ob die Wohnung gekauft oder gemietet werden soll. Dicht dahinter folgen mit einer Zustimmungsquote von 86 Prozent gute Energiewerte. Den Wohntrend zu viel Platz und Licht zeigt auch die aktuelle Wohntraumstudie von Interhyp: Die Traumwohnung soll "hell" sein – das wünschen sich laut dieser bevölkerungsrepräsentativen Studie 60 Prozent der Deutschen. Unverzichtbar ist für 42 Prozent auch der eigene Garten. Danach kommt die moderne Einbauküche. Für jeden dritten Deutschen ist sie unverzichtbar. Es folgt die Terrasse beziehungsweise der Balkon oder die Loggia.

Deutliche Unterschiede zwischen Mietern und Eigentümern zeigen sich laut der Studie von Immowelt bei anderen Auswahlkriterien. So wollen 86 Prozent der Wohnungskäufer eine Wohnung erwerben, die über einen eigenen KFZ-Stellplatz oder eine Garage verfügt. Bei Mietinteressenten spielt dieses Merkmal mit 58 Prozent eine weniger wichtige Rolle. Auch die Barrierefreiheit steht bei Kaufinteressenten (59 Prozent) weiter oben auf der Wunschliste als bei Mietern (41 Prozent).

Und wie sehen die Trends zum Wohnen 2017 bei Bauherren aus? Hier hat eine Umfrage der Deutschen Fertighaus Holding (DFH) ergeben, dass 86 Prozent der Bauherren bei der Planung darauf achten wollen, dass das Haus an verschiedene Lebenssituationen im Alter angepasst werden kann. Ebenso viele Bauherren legen Wert darauf, nachweislich ökologische Baustoffe zu verwenden. Und: Mehr als zwei Drittel der Befragten wollen das Eigenheim nahezu vollständig mit selbst erzeugtem Ökostrom versorgen. "Das Ergebnis der Studie belegt eindrucksvoll, dass das Thema nachhaltiges Bauen mittlerweile in der Gesellschaft angekommen ist", kommentiert DFH-Vorstandsvorsitzender Thomas Sapper das Ergebnis. Allerdings müssen Ökologie und Ökonomie zusammenpassen: Für fast alle Befragten steht im Vordergrund, dass ein nachhaltig gebautes Haus so wirtschaftlich gebaut werden kann, dass es bezahlbar bleibt.


Redaktion: Thomas Hammer