Darlehensrate optimieren

Seit der Erstfinanzierung Ihrer Immobilien vor mehreren Jahren hat sich vieles geändert. Das gilt vermutlich auch für Ihre Lebenssituation und Ihre finanziellen Möglichkeiten und Spielräume. Dies sollten Sie bei Ihrer Anschlussfinanzierung beachten. In der Regel berechnen die Banken die neue Rate, indem sie den neuen Zinssatz und den alten Tilgungssatz auf die neu zu finanzierende Restschuld beziehen. Wenn Sie Ihre bisherige Darlehensrate problemlos tragen konnten, sollten Sie deren Höhe beibehalten.

Aufgrund der geringeren Restschuld zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung können Sie, bei gleichbleibend hoher monatlicher Rate, mehr Geld in die Tilgung investieren.

Sofern Ihr finanzieller Spielraum seit Beginn der Finanzierung gewachsen ist, sollten Sie die Tilgung erhöhen. Dies sollten Sie auch tun, wenn die Hypothekenzinsen gesunken sind. Dadurch können Sie Ihren Kredit schneller zurückführen und Kosten sparen.

Welche Darlehensrate bei welcher Nutzungsart?

Wenn Sie die Immobilie selbst nutzen, ist es vorteilhaft, wenn Sie Ihre monatliche Rate auf der Basis einer hohen Tilgung ansetzen. Dadurch können Sie das Darlehen schneller zurückzahlen.

Wenn Sie die Immobilie vermieten, kann aus steuerlichen Gründen einiges dafür sprechen, nur einen geringen Teil der verbleibenden Restschuld regelmäßig zu tilgen, um einen möglichst hohen Zinsanteil zu erzielen. Denn diese Darlehenszinsen können Sie als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Mehr Informationen finden Sie bei unseren Tipps für Kapitalanleger . Zudem ist es ratsam, einen Steuerberater hinzuzuziehen, um die steuerlichen Möglichkeiten genau einschätzen zu können.

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