Immobilienkauf - Das gilt es zu beachten

Immobilienkauf - Wissenswertes zum Erwerb von Objekten

Viele Familien und auch Alleinstehende konnten sich in den vergangenen Jahren den Wunsch nach den eigenen vier Wänden erfüllen und einen Immobilienkauf realisieren. Der Hauskauf ist dabei stets mit Kosten verbunden, die der Käufer oder Kaufinteressent möglichst genau im Vorhinein kennen sollte. Neben dem Kaufpreis fallen beispielsweise Kaufnebenkosten an, zu denen unter anderem Kosten für den Notar, den Grundbucheintrag oder auch Maklergebühren für die Vermittlung der Immobilie zählen. Im Zusammenhang mit dem Immobilienkauf gibt es einige Punkte zu beachten, unabhängig davon, ob es sich um den Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung handelt.

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Welche Kosten fallen beim Immobilienkauf an?

Beim Immobilienkauf gibt es zunächst stets einen Hauptkostenfaktor, nämlich den jeweiligen Kaufpreis des Objektes. Dieser wird zwischen Käufer und Verkäufer verhandelt und kann je nach Objekt vollkommen unterschiedlich ausfallen. Dabei gibt es diverse Faktoren, die den Kaufpreis einer Immobilie beeinflussen können, wie zum Beispiel:

  • Lage
  • Zustand der Immobilie
  • Infrastruktur
  • Bauweise
  • Modernisierungsgrad

Neben diesen Faktoren spielt für den Kaufpreis natürlich auch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage eine große Rolle. Neben dem Kaufpreis gibt es noch weitere Kostenfaktoren, die im Zusammenhang mit dem Immobilienkauf berücksichtigt werden sollten. Dazu zählen insbesondere die sogenannten Kaufnebenkosten, die immer dann anfallen, wenn Sie Immobilien kaufen. Zu diesen Kaufnebenkosten, die sowohl beim Hauskauf als auch beim Erwerb einer Wohnung anfallen bzw. anfallen können, zählen insbesondere:

  • Notar- und Grundbuchkosten (ca. 2% des Kaufpreises)
  • Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5 bis 6,5%)
  • Maklergebühren (meistens ca. 3 bis 6% zuzüglich Mehrwertsteuer)

Diese Nebenkosten können zusammengerechnet durchaus zwischen 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises betragen. Wenn Sie also beispielsweise Immobilien zu einem Preis von 200.000 Euro kaufen, können Sie von zusätzlichen Kaufnebenkosten zwischen durchschnittlich 20.000 und 40.000 Euro ausgehen.

Welche Unterlagen brauche ich beim Immobilienkauf?

In Deutschland gibt es einige Regeln, die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Immobilien eingehalten werden müssen. So kann ein Immobilienkauf nur dann rechtskräftig werden, wenn der entsprechende Kaufvertrag notariell beurkundet wurde. Dies bedeutet, dass der Notar nicht nur bestätigt, dass die Unterschriften des Käufers und Verkäufers in Ordnung sind, wie es bei einer notariellen Beglaubigung der Fall wäre. Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass beide Parteien den Kaufvertrag inhaltlich verstanden und genehmigt haben, was dann der Notar in Form der Beurkundung dokumentiert. Für den Erwerb von Immobilien ist neben dem notariell beurkundeten Kaufvertrag keine weitere Unterlage zwingend vorgeschrieben. Allerdings möchte sich der Kaufinteressent natürlich mittels einiger Unterlagen mehr Informationen über das Objekt beschaffen, um unter anderem besser zu beurteilen, ob der veranschlagte Kaufpreis auch realistisch ist. Zu diesen Unterlagen, die im Rahmen eines Immobilienkaufs von Bedeutung sein können, zählen zum Beispiel:

  • Grundbuchauszug
  • Unterlagen oder vorherige Sanierungen oder Renovierungen
  • Wertgutachten
  • Energieausweis

Seit geraumer Zeit ist der Energieausweis übrigens insofern verpflichtend, als dass der Käufer einer Immobilie diesen vom Verkäufer verlangen kann.

Was gibt es beim Immobilienkauf zu beachten?

Beim Kauf einer Immobilie handelt es sich im Privatbereich meistens um die größte Investition, die im Laufe des Lebens getätigt wird. Dies trifft sowohl für den Erwerb einer Wohnung als auch für den Hauskauf und natürlich ebenfalls für den Neubau eines Objektes zu. Aus diesem Grund sollte man einige Punkte beachten, bevor der Immobilienkauf ausgeführt wird. Dazu gehört zum Beispiel, sich möglichst umfassend über die Immobilie selbst, aber auch bezüglich der näheren und weiteren Umgebung zu informieren. Für den Kaufpreis ist beispielsweise die Lage des Objektes besonders bedeutsam, ebenso auch der Zustand der Immobilien.

Darüber hinaus sollten Sie im Zusammenhang mit dem Immobilienkauf darauf achten, dass Sie den Erwerb überhaupt durchführen können. Meistens wird der Kauf nicht nur aus vorhandenem Eigenkapital realisiert werden können, sondern stattdessen benötigen Sie zusätzlich eine Immobilienfinanzierung. Diese sollte in trockenen Tüchern sein, bevor Sie den Kaufvertrag unterschreiben. Sie sollten sich von der Bank also erst eine Darlehenszusage geben lassen, bevor Sie den Hauskauf in der Praxis durchführen. Bezüglich der Immobilienfinanzierung ist es sinnvoll, möglichst viele Angebote einzuholen, denn schon kleinste Zinsunterschiede können aufgrund der hohen Darlehenssumme sowie der langen Laufzeiten der Immobilienkredite zu erheblichen Ersparnissen führen.

Lohnt sich der Immobilienkauf heute noch?

Ein Immobilienkauf wird meistens aus einem der folgenden Gründe durchgeführt, nämlich zum einen im privaten Bereich zur Eigennutzung oder zur Kapitalanlage, oder zum anderen auch aus gewerblichen Gründen, zum Beispiel wenn Wohnungsbaugesellschaften größere Wohnanlagen erwerben und vermieten. Für Menschen, die selbst in dem gekauften Haus oder der Eigentumswohnung wohnen möchten, stellt sich meistens nicht die Frage, ob der Immobilienkauf sich lohnt. In diesem Fall geht es vielmehr darum, in den eigenen vier Wänden zu leben und so eine gewisse Freiheit zu genießen. Darüber hinaus spielt die Immobilie auch als private Altersvorsorge zunehmend eine immer größere Rolle.

Mit der Frage, ob sich ein Immobilienkauf heute noch lohnt, beschäftigen sich daher insbesondere Personen, die den Erwerb von Wohnungen oder Häusern zur Vermietung durchführen, sei es aus privaten oder gewerblichen Gründen. Wenn aus gewerblichen Gründen gekauft und vermietet wird, handelt es sich oftmals um Investoren, welche die jeweiligen Objekte als reine Kapitalanlage betrachten. Zwar sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren, vor allem in den Großstädten, zum Teil bereits deutlich angestiegen. Dies führt aber nicht dazu, dass sich ein Immobilienkauf zur Kapitalanlage generell nicht mehr lohnen würde, denn viele Experten rechnen mit weiteren Preissteigerungen, zudem bringt die Vermietung eine Rendite mit sich.

Darüber hinaus sind die Hypothekenzinsen für Immobilienkredite nach wie vor äußerst niedrig, sodass die Finanzierung eines Hauskaufs oder des Erwerbs einer Eigentumswohnung nach wie vor äußerst günstig realisiert werden kann. Vor diesem Hintergrund und dem Ausblick auf möglicherweise weiter steigende Immobilienpreise ist demnach davon auszugehen, dass sich der Immobilienkauf aktuell weiterhin lohnt. Für Privatnutzer gilt dies ohnehin, denn die eigene Immobilie ist eine hervorragende Altersvorsorge und zudem mit einem Inflationsschutz ausgestattet.

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