Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 5. September 2019 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf von 2019 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im September auf Niveau eines neuen Allzeittiefs und bei Bestkonditionen zum Teil sogar unter 0,5 Prozent. Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der für den Interhyp-Zinsbericht befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, gehen jetzt die meisten Experten von gleichbleibenden Zinsen aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne gerückt zu sein (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im September 2019 sind sie extrem günstig und liegen sogar noch unter dem Niveau des Allzeittiefs von 2016 - ein neues Allzeittief wurde Ende Mai 2019 erreicht und seitdem immer weiter unterschritten.

Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im Oktober 2016 den letzten Tiefpunkt erreicht. Jetzt sind die Zinsen sogar noch günstiger - so günstig wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 5. September 2019:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Beim Thema Zinsen erleben wir in diesen Wochen ein Novum. Die Bestkonditionen für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung sind unter die 0,5-Prozent-Marke gefallen. Bei sehr guten Bonitäten sind bei sehr günstigen Anbietern sogar Darlehen von 0,4 Prozent möglich. In Folge der lang anhaltenden Niedrigzinsphase stellt sich in der Branche die Frage, ob Minuskonditionen möglich sind. In unserem Bauzins-Trendbarometer gehen viele Experten davon aus, dass die Zinsen in den nächsten Wochen auf niedrigem Niveau verharren werden. Auch mittel- bis langfristig glauben die meisten, dass keine Trendwende in Sicht ist. Negativzinsen halten wir derzeit nicht für wahrscheinlich. Das Gros der Angebote liegt aktuell zwischen rund 0,5 und 1 Prozent – was aber im Vergleich zu früheren Jahren schon unglaublich günstig ist. Vor einigen Jahren lag das Niveau beim Vier- oder Fünffachen."

Gegen Null oder negativ? – Der Zins ist nicht alles

Wir haben unsere Experten auch nach ihrer Einschätzung zu Negativzinsen gefragt. Die meisten haben dazu aktuell keine Aussage getroffen. Zum Teil wird es als nicht möglich, vereinzelt für grundsätzlich denkbar angesehen. In unseren Produktvergleichen sehen wir zudem: Etliche Banken haben Mindestzinsen im positiven Bereich eingeführt. Insgesamt halten wir die Einführung von Negativzinsen derzeit für nicht wahrscheinlich – hat dies doch auch eine gesellschaftspolitische Dimension: Ein Negativzins für Kredite und Spargeld wird von vielen gewissermaßen als verkehrte Welt empfunden.

Zins- und Marktumfeld

Obwohl sowohl die Europäische Zentralbank als auch die amerikanische Notenbank Fed die Geldpolitik lockern will beziehungsweise gelockert hat, gereichen die jüngsten zinspolitischen Schritte aktuell scheinbar nicht, der Konjunktur Leben einzuhauchen. So ist nicht nur das US-Wirtschaftswachstum zuletzt schwächer ausgefallen als zunächst angenommen. Auch bei der Konjunkturlokomotive Deutschland, die in den vergangenen Jahren allen Krisen trotzte, häufen sich die Zeichen einer Abkühlung. Selbst an den Börsen, die lange Zeit durch steigende Kurse Zuversicht symbolisiert haben, zeigt sich eine deutlich nachlassende Euphorie in Form fallender Kurse. Wer aktuell nach schlechten Nachrichten sucht, findet diese so schnell wie mögliche Ursachen. Ob ein mögliches Brexit-Chaos, Unruhen in Hongkong, die politischen Querelen in Italien oder die anhaltende Unberechenbarkeit des US-Präsidenten Donald Trump: Mögen bei der Griechenland-Krise nur kleine Staaten ein Problem gehabt haben, so betreffen die aktuellen Unsicherheiten direkt und indirekt die relevanten Volkswirtschaften. Diese Unsicherheiten führen zu einer starken Nachfrage nach sicheren Anlagen wie deutschen Staatsanleihen. Dies führt bei den Staatsanleihen zu einem niedrigen Zinsniveau, was sich neben der Zinspolitik auf die Entwicklung der Bauzinsen niederschlägt.

Der Interhyp-Expertenrat

Unser Rat: Der Zinssatz bleibt auch in Tagen wie diesen nur ein Baustein der Finanzierung. Das Fundament bildet vielmehr eine individuell passende Immobilie und eine auf den Kreditnehmer zugeschnittene und solide Finanzierungsstruktur. Die Immobilienfinanzierung ist ein Schritt, der Kreditnehmer viele Jahre, meist sogar Jahrzehnte, begleitet. Wir raten daher zur einem möglichst hohen Eigenkapitaleinsatz und höheren Tilgungsraten von mindestens drei Prozent. Die Zinsersparnis sollte also direkt in den Schuldenabbau investiert werden. Mit Blick auf die vielerorts hohen Immobilienpreise und gestiegenen Kreditsummen empfehlen wir zudem längere Zinsbindungen. Sie sichern die Zinsen für eine längere Zeit – und die Restschuld ist am Ende der Zinsbindung geringer.

Interhyp- Bauzins-Trendbarometer

Zinstrend September 2019 - Bauzins-Trendbarometer

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Viele von uns befragte Experten äußern sich nur zurückhaltend oder nicht zum Thema Negativzinsen für Baudarlehen. Einigkeit herrscht bei der Feststellung, dass eine deutliche Trendwende hin zu höheren Konditionen sowohl kurz als auch langfristig aktuell unwahrscheinlich ist und dass wir in den kommenden Wochen gleichbleibend niedrige Zinsen erwarten können.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Die geldpolitische Kehrtwende der Zentralbanken war zwar in gewissem Maß vorhersehbar. In ihrer Deutlichkeit und Geschwindigkeit kamen die Ankündigungen zu einer erneuten Lockerung der Geldpolitik jedoch dennoch überraschend. Die Experten erwarten kurz- genau wie mittel- bis langfristig gleichbleibende Konditionen.

Allianz: "Die Notenbanken haben im zurückliegenden Jahr trotz guter Wirtschaftskennzahlen keinen Zinsanstieg unterstützt. Bei den aktuellen Konjunkturaussichten gibt es deshalb kein Indiz für steigende Kapitalmarktzinsen. Die Zinsen für Hypothekendarlehen werden in diesem Umfeld nicht steigen. Andererseits hat der Kapitalmarkt für BBB-Anleihen in den letzten Wochen signalisiert, dass sich die Zinsentwicklung vom Swap abkoppelt, wenn die Zinsen zu stark fallen. Dies ist auch für Hypothekenzinsen zu erwarten. Negativzinsen auf Immobilienkredite wird es nicht geben, denn dies birgt zum einen erhebliche Risiken in der Fristentransformation und zum anderen werden Hypothekenzinsen eine vergleichbare Rendite wie Anleihen mit vergleichbarem Risiko haben, und auch Corporates wird es nicht mit negativen Zinsen geben."

Commerzbank: "Die ausgeprägten Sorgen, dass die Handelsstreitigkeiten u.a. zwischen den USA und China, die Weltwirtschaft in eine Rezession abrutschen lassen, sowie Sorgen über einen ungeordneten Brexit, haben die Zinserwartungen über alle Laufzeiten deutlich fallen lassen. Gleichzeitig hat die EZB ein Lockerungspaket für September in Aussicht gestellt, bei dem der Einlagenzins weiter gesenkt und Anleihekäufe wieder aufgenommen werden könnten. Mittelfristig dürften die Renditen für Bundesanleihen zwar wieder etwas steigen, aber auf absehbare Zeit im negativen Bereich verharren..."

HypoVereinsbank: "Der Ausblick auf weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der europäischen und der amerikanischen Notenbank hält das Renditeniveau weiterhin sehr niedrig. Darüber hinaus stützen nach wie vor zahlreiche Unsicherheitsherde, allen voran der Brexit und der Handelskonflikt, den Rentenmarkt. Erst auf längere Sicht könnte es zu einem Anstieg des allgemeinen Renditeniveaus kommen. Das Thema 'Negativzinsen' dürfte uns jedoch noch weit über den Prognosehorizont hinaus begleiten."

ING Deutschland: "Kurzfristig ist der nächste große Moment die EZB-Sitzung am 12. September. Mario Draghi wird dann wohl ein letztes geldpolitisches Feuerwerk zünden. Eine weitere Steigerung wird schwierig, wodurch die Zinsen zum Ende des Jahres wohl ganz leicht wieder steigen werden." Zu Negativzinsen: "Dänemark hat den Anfang gemacht. Allerdings eher als Marketinginstrument, bei dem der effektive Zins durch Gebühren doch positiv ist. Etwas ähnliches ist auch in Deutschland vorstellbar."

MünchenerHyp: "Weiterhin bleiben die Unsicherheiten bezüglich des Handelskonfliktes USA/China, die Brexitentscheidung und die Regierungskrise in Italien bestehen und belasten die wirtschaftliche Entwicklung. Die Notenbanken weltweit haben darauf mit Zinssenkungen und quantitativen Lockerungsmaßnahmen reagiert. Aufgrund des bereits erreichten sehr niedrigen Zinsniveaus in Euro dürften die Zinsen für Immobilienkredite nicht mehr weiter fallen sondern, unter leichten Schwankungen, auf dem erreichten Niveau verharren."

Postbank: "Die Renditen am Kapitalmarkt haben in den vergangenen Monaten kräftig nachgegeben, 10-jährige Bundesanleihen rentieren aktuell bei etwa -0,7 Prozent und damit auf einem neuen historischen Tief. Angesichts einer schwachen Konjunktur und moderater Inflationsraten im Euroraum hat die Europäische Zentralbank (EZB) eine baldige Lockerung ihrer Geldpolitik angedeutet. Hinzu kommt, dass Anleger angesichts einer weiteren Eskalation des US-Handelsstreits, eines drohenden harten Brexits und weiterer politischer Risiken vorsichtiger werden. Bundesanleihen sind in einem solchen Umfeld stark gefragt, was die Renditen immer weiter nach unten treibt. Auch Bauherren und Immobilienerwerber können sich über neue Rekordtiefs bei den Zinsen freuen. Eine schnelle Trendwende ist nicht zu erwarten. Bei den politischen Risiken ist auf kurze Sicht kaum mit einer Entspannung zu rechnen und auch die konjunkturelle Situation dürfte sich vorerst nicht nachhaltig verbessern. Auf Jahressicht ist dementsprechend nur ein leichter Anstieg der Zinssätze zu erwarten, wobei die Konditionen für Baufinanzierungen im historischen Vergleich immer noch sehr günstig bleiben werden."

Sparkasse zu Lübeck: "Nach der jüngsten Eskalation im Handelskonflikt USA - China und einem wahrscheinlicher werdenden No-Deal-Brexit nehmen die Rezessionsbefürchtungen immer mehr zu. Beim Treffen der Vertreter der größten Notenbanken gab es Aussagen, dass die Notenbanken sich nicht in der Lage sehen, umfangreichere konjunkturelle Verwerfungen ausgleichen zu können. Von daher ist aktuell keine Tendenz zu steigenden Zinsen in Sicht. Grundsätzlich halten wir Negativzinsen für denkbar."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.