Wie entwickeln sich die Bauzinsen in der Baufinanzierung? Unsere Zins-Charts

Wenn Sie ein Immobiliendarlehen aufnehmen, machen die Zinsen einen großen Teil der Kosten aus. Schon minimale Unterschiede hinter dem Komma können über tausende von Euro oder einige Jahre Kreditlast entscheiden. Daher beobachten wir das aktuelle Zinsniveau und dessen Auswirkungen auf die Baufinanzierungen sehr genau. Sie erhalten von uns sämtliche Informationen. Damit Sie im Bilde sind und wissen, was die Zinsen bei einem viele Jahre laufenden Baudarlehen für Sie bedeuten.

von Britta Barlage in München, aktualisiert 06.09.2021

Zinsentwicklung und Expertenmeinungen: Hier finden Sie wichtige Infos & aktuelle Bauzinsen

Das Zinsniveau ist historisch günstig. Das sollten Sie nutzen - aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Sie sehen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen auf einen Blick.
Wie werden sich die Zinsen weiter entwickeln? Steigen sie, fallen sie oder bleiben sie gleich? Und wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Antworten auf die wichtigen Fragen finden Sie in unserem Interhyp-Bauzins-Trendbarometer. Das Trendbarometer wird auf Basis von Expertenmeinungen erstellt.

Zinsentwicklung im Blick behalten

Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer erhalten Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. So stellen Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis und sichern sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen. Es ist wichtig, dass Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen. Denn so lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.
Aktuelle Informationen: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 3. September 2021 bietet das niedrige Zinsumfeld positive Impulse für Immobilieninteressenten. Derzeit verzeichnen wir eine deutlich höhere Inflation, allerdings stehen die Konjunkturaussichten angesichts der Pandemieentwicklung auf wackligen Beinen und die infolge der Unsicherheiten erhöhte Nachfrage nach Staatsanleihen hält deren Renditen niedrig. Daher sollten Käufer und Bauherren das niedrige Zinsumfeld nutzen und mit möglichst hohen Anfangstilgungen starten, um die Kreditlaufzeit zu beschränken und Zinskosten so gering wie möglich zu halten.
Die meisten Experten erwarten zwar auf Halbjahres- und Jahressicht steigende Zinsen. Kurzfristig sieht die Mehrheit aber eher ein gleichbleibendes Zinsniveau.

Früher und heute: Unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie in den letzten Jahren, sind allerdings im ersten Halbjahr 2021 wieder leicht angestiegen. Im September 2021 befinden sich wieder unter einem Prozent für zehnjährige Darlehen.
Auch wenn letztlich niemand sagen kann, wie sich die Zinsen genau entwickeln, empfehlen wir: Sollten Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, warten Sie nicht zu lange und nutzen Sie jetzt die günstigen Immobilienzinsen für sich. Natürlich sollten Sie dennoch die Finanzierung gut überlegen und sich beraten lassen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen. Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich. Denn mit Interhyp nutzen Sie den idealen Zeitpunkt für Ihre Finanzierung. Und Ihre Beraterin oder Ihr Berater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 500 Darlehensgebern.

Interhyp-Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer September 2021:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Die Finanzierungsbedingungen für Immobilienkäuferinnen und Immobilienkäufer sind im September günstig. Im Vergleich zum Juni liegen die Zinsen für Immobiliendarlehen leicht niedriger. Sie waren bis Mitte August gesunken, zuletzt hatten sie sich eher seitlich bewegt. Wesentlicher Grund für das günstige Niveau sind die anhaltenden Unsicherheiten. Im September blicken die Märkte nicht nur gespannt auf die Bundestagswahl, sondern ebenso auf die Corona-Pandemie sowie die politischen Entwicklungen in Afghanistan und in China. Dennoch nimmt die amerikanische Notenbank Fed den positiven Inflations- und Konjunkturausblick zum Anlass, die Zinspolitik ab Jahresende langsam anpassen zu wollen – während die EZB die geldpolitischen Schleusen vorerst weit geöffnet hält. Die uneinheitlichen Vorgaben erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Seitwärtsbewegung beim Baugeld, wobei volatile Auf- und Abwärtsbewegungen gut möglich sind. Das sehen auch die Expertinnen und Experten so, die wir monatlich im Rahmen unseres Interhyp-Bauzins-Trendbarometers befragen. Kurzfristig gehen sie mehrheitlich von einem ähnlichen Zinsniveau aus, langfristig erwarten sie leicht steigende Konditionen. Potenzielle Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer sollten daher sowohl beim Objekt als auch bei der Finanzierung Sicherheit wählen."
Wenn am 26. September in Deutschland eine neue Regierung gewählt wird, blickt die Welt gespannt auf den Ausgang. Immerhin handelt es sich bei der Bundesrepublik um die viertgrößte Volkwirtschaft weltweit – und die Herausforderungen für die neue Regierung sind angesichts der Corona-Pandemie, des dringend nötigen Klimaschutzes, gesellschaftlicher Spannungen und der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit nicht zu unterschätzen. Da die Parteien auch wohnungspolitisch mitunter sehr verschiedene Ansätze verfolgen – Stichworte Grunderwerbssteuer, Mietpreisbremse, Neubaupolitik – sind die Ergebnisse auch für die Immobilieninteressenten hochinteressant. Wie und wo Deutschland wohnen will, hat Interhyp vor Kurzem in der großen Interhyp-Wohntraumstudie untersucht.
Um auch unabhängig von wohnungspolitischen Rahmenbedingungen die richtige Entscheidung für die Immobilie und ihre Finanzierung zu treffen, gilt es, die Finanzierung zukunftssicher auszurichten und umsichtig zu planen. Denn die Finanzierung währt meist länger als eine politische Legislaturperiode von vier Jahren. Eine hohe individuelle Tilgung und eine längere Zinsbindung bieten Sicherheit.

Zins- und Marktumfeld

Die Märkte befinden sich anhaltend im Griff der Corona-Pandemie. Zusätzlich bleibt abzuwarten, wie die westliche Welt auf die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan reagieren wird. Ein drittes Thema, das die Märkte beeinflusst, sind die politischen Restriktionen der chinesischen Regierung auf chinesische Unternehmen. Die Inflation hat sich im August dennoch mehrheitlich nach oben entwickelt. In Deutschland stieg sie im August auf voraussichtlich 3,9 Prozent, im gesamten Euroraum auf 3 Prozent. In Deutschland hält die Bundesbank nach neusten Aussagen kurzfristig sogar vier bis fünf Prozent für möglich. Ein wesentlicher Faktor für den Preisauftrieb ist neben der Knappheit an Rohstoffen und Materialien die Konsumentennachfrage, für die es Zuversicht und eine stabile Wirtschaft braucht. Wie schwer die künftige Konjunkturentwicklung angesichts neuer Corona-Varianten vorherzusehen bleibt, verdeutlicht ein Blick auf die Prognosen. Die Barometer zeigen zwar mehrheitlich positiv in die Zukunft – Korrekturen der Schätzungen gehören jedoch zur Tagesordnung. Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal gewachsen, das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni wieder angestiegen. Die Bundesbank teilte zuletzt jedoch mit, dass die Konjunktur 2021 schwächer ausfallen könnte als angenommen. Die steigenden Corona-Fallzahlen würden zu einer wachsenden Unsicherheit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung führen. Auch die US-Wirtschaft ist im August bereits langsamer gewachsen. Ein Grund sind die Lieferengpässe und Materialknappheit, die durch die Lockdowns ausgelöst wurde. Aus diesen Gründen könnte auch das Wirtschaftswachstum in der Eurozone an Fahrt verlieren.
Die schwierige Aufgabe der Zentralbanken besteht darin, für eine angemessene Inflation zu sorgen – ohne durch die Zinspolitik die Wirtschaft zu überhitzen beziehungsweise ohne der nach der Krise aufkeimenden Hoffnung die monetäre Nahrung zu entziehen. Das diesjährige Treffen der weltweiten Notenbankerinnen und Notenbanker in Jackson Hole stand dafür symbolisch. Die Inflation ist in den USA bereits auf 5,4 Prozent geklettert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die US-Wirtschaft für das laufende Jahr um 7,0 Prozent wachsen. Daher hat die FED zum Ende des Jahres ein Zurückfahren der Anleihekäufe in Aussicht gestellt. Die EZB indes hat bei ihren letzten geldpolitischen Sitzungen ihren stützenden Kurs aus Anleihekäufen und niedrigen Zinsen untermauert. Die nächste Sitzung steht am 9. September an.
Die allgemeine Verunsicherung über die künftigen Entwicklungen spiegelt sich in der Entwicklung der deutschen Bundesanleihen wider, die neben der Zinspolitik einen wichtigen Einfluss auf das Baugeld haben. Investorinnen und Investoren kaufen die Papiere dann, wenn sie Sicherheit suchen. Eine hohe Nachfrage lässt deren Renditen sinken. Nachdem die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen im Frühsommer etwa 0,2 Prozentpunkte höher lagen, notieren diese nun bei rund minus 0,4 Prozent. Das hat auch die Konditionen für Baudarlehen nach unten gezogen.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Die Mehrheit der von uns Befragten geht kurzfristig von gleichbleibenden, mittel- bis langfristig aber von leicht steigenden Zinsen aus.

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, Commerzbank, DKB, ING, HypoVereinsbank, MünchenerHyp, Postbank, PSD Rhein-Neckar-Saar, PSD Rhein-Ruhr, Santander, sowie die Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Antworten jeweils "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" lauteten. Die Einschätzung der österreichischen Banken wurden nicht mit in die Grafik eingerechnet. Von zwei befragten Instituten geht eins ingesamt von gleichbleibenden Zinsen aus, das andere erwartet kurzfristig gleichbleibende und langfristig steigende Zinsen.

Interhyp-Expertenrat

Die günstigen Konditionen kommen Kreditnehmerinnen und Kreditnehmern in mehrerlei Hinsicht entgegen. Einerseits kompensieren niedrigere Konditionen die seit Jahren steigenden Immobilienpreise ein wenig. Vor allem aber eröffnet der Zinsrutsch ohne nennenswerten finanziellen Mehraufwand interessante Optionen bei der Darlehensrückführung und Zinsfestschreibung. So raten wir dazu, die Konditionenersparnis in eine höhere Anfangstilgung zu investieren. Angesichts des ohnehin niedrigen Zinsniveaus empfehlen wir Tilgungsraten von anfänglich mindestens drei Prozent. Ebenso sollten Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer überlegen, für welchen Zeitraum sie die Zinsen festschreiben wollen. Neben zehnjährigen Zinsbindungen sind Festschreibungen von 15 oder 20 Jahren sehr interessant, ebenso Volltilgerdarlehen. Diese bieten mehr Sicherheit, indem sich Darlehensnehmerinnen und Darlehensnehmer einerseits vor steigenden Zinsen beim Anschlusskredit schützen und andererseits das Restschuldrisiko senken oder – mit Volltilgerdarlehen – ganz umgehen.

Kurz und knapp: Das sagen die Expertinnen und Experten

Die von uns befragten Expertinnen und Experten gehen in der Mehrheit kurzfristig von gleichbleibenden und mittel- bis langfristig von steigenden Zinsen aus.
Allianz: "Aktuell gibt es keine Daten, die den Märkten eine klare Richtung vorgeben. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Zinsen, Aktien oder Rohstoffpreise um das jeweilige aktuelle Niveau schwanken."
DKB Deutsche Kreditbank: "Nach wie vor sind die beherrschenden Themen am Kapitalmarkt neben Corona die Inflationserwartungen. Die meisten Volkswirte glauben nach wie vor, dass die erhöhten Inflationszahlen nur temporär sind und Anfang nächsten Jahres wieder zurückgehen. Eine ähnliche Sichtweise hat auch die Deutsche Bundesbank in ihrem letzten Monatsbericht veröffentlicht. Die Anfang des Jahres positiven Geschäftsklimaindex Erwartungen haben sich mittlerweile erfüllt, werden aber aufgrund von Lieferengpässen für die nächsten Monate weniger euphorisch erwartet. Bei dem weiter unsicheren Umfeld wird vom Markt nach wie vor kein geldpolitischer Richtungswechsel der EZB erwartet, deshalb werden die Zinsen weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau die nächste Zeit bleiben."
ING Deutschland: "Aktuell glauben die Anleihenmärkte noch, dass die Notenbanken ihre Geldpolitik für alle Ewigkeit unverändert lassen. Auch wenn der Einstieg in den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik sehr behutsam und langsam sein wird, er wird kommen. In den USA deutlich früher als in Europa. Daher sollten die langfristigen Zinsen in den kommenden Monaten sehr behutsam und langsam steigen." (gilt auch für Österreich)
MünchenerHyp: "Die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch und trübt aktuell die Stimmung an den Finanzmärkten ein und sorgt wieder für sehr günstige Finanzierungsbedingungen bei Immobiliendarlehen. Mittelfristig sollte mit der Reduzierung der Wertpapierkäufe durch die FED und das Auslaufen des Pandemic-Kaufprogramms der EZB in 2022 etwas weniger günstige Finanzierungsbedingung eintreten und die Darlehenszinsen etwas ansteigen."
Postbank: "Die Konjunkturerholung im Euroraum sollte sich im zweiten Halbjahr fortsetzen, während die Inflationsrate noch eine Zeitlang erhöht bleiben könnte. Zwar dürfte die Geldpolitik der EZB vorerst unverändert locker bleiben. Dagegen wird die Diskussion um ein baldiges Zurückfahren der Anleihekäufe in den USA anhalten, was die Kapitalmarktzinsen nicht nur in den USA etwas nach oben treiben könnte. Dementsprechend rechnen wir auf Jahressicht mit einem leichten Anstieg der Hypothekenzinsen im Euroraum."
Santander: "Die Mehrzahl der die Kapitalmarktzinsen beeinflussenden Faktoren sprechen für mittelfristig moderat steigende Zinsen. Die konjunkturelle Erholung wird zwar an Schwung verlieren, aber auch im kommenden Jahr relativ kräftig ausfallen. Die Angebotsengpässe und die Probleme bei den Lieferketten werden voraussichtlich nicht rasch gelöst. Beides dürfte dazu beitragen, dass sich die Inflation langsamer zurückbilden wird als von der Mehrzahl der Marktteilnehmer erwartet."
Sparkasse Hannover: "Das aktuelle Zinsniveau dürfte angesichts der weitgehend intakten konjunkturellen Erholung und der zunehmenden Inflationsdynamik nicht von Dauer sein. Im September anstehende Notenbankentscheidungen und die Veröffentlichung weiterer Konjunkturdaten könnten daher schnell zu kurzfristig steigenden Zinsen führen."
Das Bauzins-Trendbarometer gibt Ihnen eine Prognose, wie sich die Zinsen für Baudarlehen entwickeln. Sie erhalten einen ersten Eindruck über die Lage am Markt und entscheiden dadurch vielleicht sogar, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist.
Mit dem Zins-Check von Interhyp berechnen Sie ganz einfach Ihren Bauzins. Selbstverständlich sind unsere Fachleute für Sie da. Sie beraten Sie gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.
Möchten Sie bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden sein? Dann abonnieren Sie den kostenlosen Interhyp-Newsletter. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp. Mit dem persönlichen Zinsrechner für Ihre Baufinanzierung berechnen Sie Top-Zinsen für Ihr Baugeld.

Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an? Dann ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse. Denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert.
Das bedeutet: Der Darlehensgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Und da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie beim Budget für das Darlehen sehr genau rechnen.
Der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins bewegt sich derzeit auf einem niedrigen Niveau. Mit einem günstigen Angebot können Sie also von einem Zinsvorteil für Ihr Baudarlehen profitieren. Dennoch sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen genau vergleichen. Denn die Stellen nach dem Komma fallen bei fünf- oder sechsstelligen Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht.
Mit einer Immobilie stemmen Sie ein großes Projekt. Daher unser Tipp: Planen Sie in Ruhe und durchdenken Sie alles genau.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Wenn Sie Geld anlegen, werden die Konditionen klar angezeigt, beim Tagesgeld oder Festgeld. Ebenso wenn Sie ein Girokonto anlegen. Oft finden Sie leicht Banken, die Ihnen gute Zinsen anbieten. Wenn Sie eine Immobilie finanzieren, ist das anders. Denn viele Faktoren beeinflussen den Zinssatz. Das ist zum einen der aktuelle Marktzins, aber es fließen auch weitere Punkte in die Berechnung ein:
  • Beruf
    Banken mögen es, wenn Darlehensnehmer beruflich gut abgesichert sind, da sie dann ein geringeres Risiko bei der Rückzahlung darstellen. Daher erhalten Beamte und Beamtinnen oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner und Rentnerinnen müssen hingegen mit einem höheren Zinssatz rechnen
  • Bonität
    Wie sicher kann jemand sein Darlehen zurückzahlen? Banken prüfen Ihre Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort
    Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb müssen Sie die Postleitzahl angeben. Zusätzlich prüfen die Banken, wie es um Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region steht. Sie kennen das: Manche Regionen und Lagen sind beliebter als andere. Je gefragter eine Immobilie ist, desto schneller findet sie einen Käufer / eine Käuferin. Und desto besser sind die Zinsen. Schließlich sinkt bei gefragten Immobilien das Risiko für die Banken, dass sie ihr Geld nicht zurückerhalten.
  • Höhe des Darlehens
    Viele Banken vergeben Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital
    Als Faustregel gilt: Je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Denn umso mehr Geld Sie haben, desto geringer ist das Risiko der Bank. Daher hält viel Eigenkapital den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung
    Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. Derzeit sind die Zinsen niedrig. Daher empfiehlt es sich trotz Aufschlag: Sichern Sie sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre.
  • Tilgungshöhe:
    Wenn Sie bereits am Anfang viel zurückzahlen, zahlen Sie das Darlehen insgesamt schneller zurück. Das verringert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen? Dann erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen sichern. Bitte vergleichen Sie die verschiedenen Darlehensarten sehr sorgfältig.
  • Sondervereinbarungen:
    Um Ihre Immobilie bestmöglich zu finanzieren, können einige zusätzliche Vereinbarungen helfen, etwa:
    - eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen
    - kostenlose Sondertilgungen
    - die Möglichkeit, die Tilgungshöhe anzupassen.
    Nicht jeder Darlehensgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur wenn Sie wirklich viele Angebote vergleichen, erhalten Sie ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen
  • Marge der Bank
    Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz. Damit decken sie ihre Kosten und erwirtschaften ihren Gewinn. Auch daher gilt es, möglichst viele Angebote von Banken zu vergleichen.
In der Regel berücksichtigt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für ein Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich.
Ihr Nachbar / Ihre Nachbarin erhält Top-Zinsen von Bank A? Dann muss das für Sie nicht gelten und vielleicht bietet für Sie Bank B den besseren Zinssatz. Daher ist der Vergleich so wichtig.
Bei uns erhalten Sie ihn ganz unverbindlich. Die Expertinnen und Experten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie handeln in Ihrem Interesse. Gemeinsam vergleichen Sie Angebote von über 500 Anbietern. So finden Sie bestimmt Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt - und Ihnen den Traum vom eigenen Haus erfüllt.
Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 500 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.
Wichtig: Auch wenn die Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen aktuell niedrig sind. Schließen Sie nichts voreilig ab. Planen Sie vielmehr wohlüberlegt. Und dazu gehört ein sorgfältiger Vergleich der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um auf dem Laufenden zu bleiben. Gut beraten sind Sie nur mit objektiven Expertinnen und Experten, die Sie über mögliche Darlehensvarianten aufklären und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Die Darlehenszinsen sind ein aktuell großes Thema. Denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen. Sie erhalten beispielsweise auch Ratenkredite zu aktuell sehr niedrigen Zinssätzen. Bevor Sie einen Kredit aufnehmen, sollten Sie jedoch einiges über Darlehenszinsen wissen.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:
  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden / der Kundin
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten
Für Sie interessant: Die Darlehenszinsen hängen auch von der Kreditart ab. So zahlen Sie beispielsweise für einen Dispositionskredit auch 2021 noch Zinssätze von teilweise zehn, elf oder sogar zwölf Prozent. Einen Ratenkredit erhalten Sie hingegen im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind derzeit Immobilienkredite. Denn sie werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Sie berechnen Darlehenszinsen relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, ebenso wie die monatliche Kreditrate.
Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu: Die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen nimmt im Laufe der Jahre ab. Dies geschieht durch die Tilgungsverrechnung, die meist monatlich stattfindet.
Sie bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Denn die Darlehenszinsen werden bei einem Hypothekenkredit ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt. Somit wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Auf der anderen Seite erhöht sich die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.
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