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BAUGELD-NEWS ERSTFINANZIERUNG VOM 16. April 2021

Ihre aktuellen Informationen zur Immobilienfinanzierung

  • Erstfinanzierer: eine kleine Typologie
  • Maklerprovision: Neuregelung kommt gut an
  • Immobilien boomen, Finanzierungen bleiben solide

ERSTFINANZIERER: EINE KLEINE TYPOLOGIE

Wie alt sind Immobilienkäufer im Schnitt? Wie viel Eigenkapital bringen Sie mit und welche Immobilientypen bevorzugen sie? Interhyp gibt Antworten auf diese und weitere spannende Fragen.

Schätzen Sie mal, wie viel eine Immobilie im Schnitt kostet. Oder wie alt ein Käufer beim Immobilienerwerb ist. Wie hoch verschulden sich Menschen beim Immobilienerwerb und welche Monatsrate haben sie zu stemmen? Neugierig geworden? Wir verraten hier noch nichts. Aber klicken Sie sich doch mal zur aktuellen Infografik von Interhyp. Dort finden Sie viele interessante Antworten auf Fragen rund ums eigene Zuhause.

Eine gute Nachricht doch noch vorweg: Die Preise für Immobilien und die Höhe der Darlehen sind zwar gestiegen. Dank der im gleichen Zeitraum stark gesunkenen Zinsen sind die Monatsraten aber moderat geblieben. Und nun viel Spaß mit der Interhyp-Infografik!

MAKLERPROVISION: NEUREGELUNG KOMMT GUT AN

Immobilienkäufer müssen den Makler nicht mehr allein bezahlen und werden dadurch entlastet. Fast vier Monate nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes ziehen Experten eine positive Bilanz.

Nach Beobachtungen des Immobilienverbands IVD kommt die am 23.12.2020 in Kraft getretene Neuregelung der Maklerprovision gut an. "Die meisten Verkäufer entscheiden sich für das Modell der Doppeltätigkeit. Das bedeutet: Der von ihnen beauftragte Makler wird auch für den Kaufinteressenten tätig. Kommt es zum Abschluss des Kaufvertrages, zahlen Verkäufer und Käufer eine Provision in selber Höhe", erklärt Christian Osthus, Justitiar und stellvertretender Geschäftsführer des IVD. Dennoch sind Verkäufer und Käufer teilweise verunsichert. Einige Verkäufer nähmen an, dass ausschließlich sie die Maklerprovision zu bezahlen hätten. "Der Kern des neuen Gesetzes besagt aber", erklärt Osthus, "dass die Höhe der Provision vom Verkäufer ausgehandelt, die Provision in der Regel jedoch zwischen Verkäufer und Käufer geteilt wird, wenn der Makler auch vom Käufer beauftragt wird." Diese paritätische Teilung sei gerecht, da beide Seiten von der Maklerleistung profitierten. Auch wenn der Makler alleine vom Verkäufer beauftragt werde, könne vertraglich vereinbart werden, dass beide Parteien 50 Prozent bezahlten.

Osthus verweist darauf, dass der Anwendungsbereich der Neuregelung öfter für Verwirrung sorge. Die Änderung beziehe sich auf den Kauf und Verkauf von Einfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen. "In der Praxis oftmals nicht ganz einfach ist die Abgrenzung von einem Ein- zu einem Zweifamilienhaus. Hier sollte man im Zweifel darauf abstellen, wie es der kaufinteressierte Verbraucher sieht und die Neuregelung anwenden", empfiehlt Osthus. Der Experte kann im Übrigen nicht bestätigen, dass Verkäufer den von ihnen zu zahlenden Teil der Maklergebühr auf den Verkaufspreis aufschlagen. Die durchschnittlichen Verkaufspreise seien "nahezu konstant geblieben", sagt Osthus unter Berufung auf Daten des Immobilienportals ImmobilienScout24.

Tipp: Lassen Sie sich von den Interhyp-Experten beraten, wie hoch die zu erwartenden Nebenkosten für Ihr Immobilienvorhaben sind und prüfen Sie, wie sich unter diesen Umständen die Baufinanzierung gestalten lässt. Planen Sie sicherheitshalber eine Maklergebühr ein. Falls diese entfällt, haben Sie Spielraum zum Beispiel für neue Einrichtungsgegenstände oder eine Sondertilgung.

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IMMOBILIEN BOOMEN, FINANZIERUNGEN BLEIBEN SOLIDE

Trotz anhaltender Corona-Pandemie bleibt die Bau- und Immobilienkonjunktur robust. Besonders gefragt sind Einfamilienhäuser.

Immobilienpreise, Preise für Bauleistungen, Zahl der Baugenehmigungen – aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes deuten darauf hin, dass Wohnimmobilien in Corona-Zeiten stark gefragt sind und bleiben. Wie die Bundesstatistiker mitteilen, sind im Januar 2021 in Deutschland 27.654 Wohnungen zum Bau genehmigt worden, 5,1 Prozent mehr als im Dezember 2020 (saison- und kalenderbereinigt). Diese Zahlen beziehen sich auf Neubauten und auf Bestandsgebäude. Interessant ist ein Blick auf die Entwicklung der verschiedenen Immobilientypen. Während bei Ein- und Zweifamilienhäusern eine überdurchschnittliche Zunahme der Genehmigungen von 9,3 Prozent bzw. 5,7 Prozent zu verzeichnen war, gab es bei Mehrfamilienhäusern einen leichten Rückgang um 0,4 Prozent. Auch bei den bereits verfügbaren Wohnungen zeigt sich ein starker Trend zum Ein- und Zweifamilienhaus. So sind die Preise für Wohnimmobilien laut Bundesamt im vierten Quartal 2020 durchschnittlich um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Wiederum überdurchschnittlich war die Preissteigerung bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Und das in allen Lagen: sowohl in den sieben größten Metropolen (+12,1 Prozent) als auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen (+11,0 Prozent) und dichter besiedelten ländlichen Kreisen (+9,8 Prozent). Bei den Eigentumswohnungen registrierten die Bundesstatistiker die stärkste Preissteigerung in dichter besiedelten ländlichen Kreisen (+8,9 Prozent). Aufgrund der hohen Nachfrage sind laut Statistischem Bundesamt auch die Preise für Bauleistungen gestiegen. Im Vergleich zum November 2020 seien die Baupreise im Februar 2021 um 1,9 Prozent (unter Berücksichtigung der Rückkehr zu den üblichen Mehrwertsteuersätzen) gestiegen.

Ist angesichts dieser Entwicklungen der Immobilienmarkt überhitzt? Interhyp sieht keine Anzeichen für eine Blase. Die Immobilienpreise und Darlehenssummen seien im Corona-Jahr 2020 zwar stärker gestiegen als in den Vorjahren. Die Finanzierungen würden aber nicht riskanter ausgestaltet. Darlehensnehmer und Banken hätten in der Krise, so Interhyp, Wert auf Sicherheit der Finanzierung gelegt. Das zeige sich bei den Erstfinanzierungen an hohen anfänglichen Tilgungen und einer längeren Zinsbindung sowie daran, dass die Beleihung im Jahr 2020 im Durchschnitt nicht gestiegen sei. "Die extrem günstigen Zinsen für Immobilienkredite verbunden mit dem Wunsch nach Sicherheit und mangelnden Anlagealternativen haben in der Krise zu einer hohen Nachfrage nach Immobilien und Finanzierungen geführt", kommentiert Interhyp-CEO Jörg Utecht die Entwicklung.

Tipp: Wenn Sie Ihr Immobilienvorhaben jetzt umsetzen wollen, prüfen Sie mit einem Interhyp-Experten Ihren finanziellen Spielraum. Er hilft Ihnen, Zinsbindung und Tilgung so anzusetzen, dass die monatliche Rate leistbar bleibt, der Kredit aber trotzdem zügig getilgt wird.

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Immer informiert: Sie wollen immer über aktuelle Marktentwicklungen, Fördermittel, Studien und Neuigkeiten informiert sein? Dann schauen Sie doch in unsere News - dort erfahren Sie mehr über das, was auf dem Immobilien- und Baufinanzierungsmarkt passiert.

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Redaktion: Joachim Hoffmann

Interhyp AG, 16.04.2021

Bester Baufinanzierer (Euro 8/2020)

Interhyp wurde bereits zum fünfzehnten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin Euro als "Bester Baufinanzierer" ausgezeichnet.