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BAUGELD-NEWS ERSTFINANZIERUNG VOM 19. FEBRUAR 2021

Ihre aktuellen Informationen zur Immobilienfinanzierung

  • FMH-Award: Interhyp erneut mehrfach ausgezeichnet
  • Architektenhonorar jetzt frei verhandelbar
  • Landesbauordnungen: schneller genehmigen

FMH-AWARD: INTERHYP ERNEUT MEHRFACH AUSGEZEICHNET

Beim renommierten FMH-Award hat Interhyp erneut abgeräumt: Beim Vergleich der Effektivzinsen und bei der Kundenzufriedenheit belegte der Baufinanzierungsvermittler dreimal den ersten Platz.

Wie schon in den Vorjahren gehörte Interhyp beim jährlichen FMH-Award der Frankfurter FMH Finanzberatung und des Nachrichtensenders ntv auch 2021 zu den Siegern. Beim Vergleich der Konditionen für Immobilienfinanzierungen lag Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen in den Kategorien "Effektivzinsen 10 Jahre fest" und "Effektivzinsen 15 Jahre fest" an der Spitze der Vermittler. Getestet wurden insgesamt 59 Institute. Gute Platzierungen können dabei nur durch konstant gute Kreditangebote erreicht werden. "Nur wer wirklich das ganze Jahr über Top-Konditionen bietet, kann gewinnen", betont FMH-Inhaber Max Herbst. "Die Auszeichnung mit dem bekannten FMH-Award freut uns sehr", sagt Mirjam Mohr, Interhyp-Vorständin für das Privatkundengeschäft. "Sie zeigt, dass wir unsere Kunden auch in den Monaten der Pandemie mit besten Zinsen und kompetenter Beratung überzeugen konnten."

Bei der dreizehnten Preisverleihung des FMH-Awards wurde zum zweiten Mal der Sonderpreis für Kundenzufriedenheit vergeben. Und wie schon 2020 trug Interhyp auch hier den Sieg davon. "Hinter der guten Platzierung in der Kundenzufriedenheit steht das große Engagement unserer Beraterinnen und Berater", sagt Mirjam Mohr. "Sie stellen die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt und bieten ihnen mit digitalen Services und einem breiten Marktvergleich passende Finanzierungslösungen zu besten Konditionen."

Die Erfolge beim FMH-Award fügen sich nahtlos ein in eine ganze Reihe von Auszeichnungen, die Interhyp erhalten hat. So hat zum Beispiel das Wirtschaftsmagazin €uro (Ausgabe 08/2020) Interhyp mit der Auszeichnung "Bester Baufinanzierer" prämiert – und das zum 15. Mal in Folge.

Tipp: Überzeugen Sie sich persönlich vom Service und den Top-Konditionen von Interhyp und lassen Sie sich von einem der kompetenten Interhyp-Experten beraten.

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ARCHITEKTENHONORAR JETZT FREI VERHANDELBAR

Wer mit einem Architekten seinen Traum von den eigenen vier Wänden umsetzt, hat jetzt mehr Verhandlungsspielraum bei der Entlohnung.

Die Zusammenarbeit zwischen einem Bauherrn und einem Architekten basiert in hohem Maß auf Vertrauen. Setzt der Planer die eigenen Vorstellungen wunschgemäß um und hält er dabei das vorgegebene Budget ein? Zum Budget zählt auch das Honorar des Architekten. Dieses wird auf Grundlage der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ermittelt. Seit Anfang 2021 sind die in der HOAI genannten Honorarspannen jedoch nicht mehr verbindlich. Sie stellen nur noch "Orientierungswerte" dar. Das bedeutet: Bauherren können das Honorar mit ihrem Architekten (theoretisch) frei verhandeln. Mit dieser Neuerung wurde ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Juli 2019 umgesetzt.

Ob die neue Rechtslage tatsächlich zum Vorteil von Verbrauchern ist, muss sich noch herausstellen. Kleine Architektenbüros mit nicht so guter Auftragslage sind unter Umständen eher bereit, für ein geringeres Honorar zu arbeiten. Allerdings wird die Motivation des Planers dann begrenzt sein. Er wird versuchen, den Aufwand für Planung und Baubegleitung entsprechend in Grenzen zu halten. Und renommierte, gefragte Architekten können den Spielraum sogar dazu nutzen, das Honorar nach oben zu treiben. Wer hier versucht zu verhandeln, erhält vermutlich eine Absage.

Für Laien ist es nicht ganz einfach, die HOAI zu verstehen. Denn das Architektenhonorar hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: von den anrechenbaren Kosten (aus Planung und Baubegleitung), dem Leistungsumfang (Phasen 1 bis 9) sowie von der Honorarzone (je nach Schwierigkeitsgrad I bis V). Und innerhalb der Honorarzonen gibt es Preisspannen. Beispiel: Bei anrechenbaren Kosten in Höhe von 300.000 Euro und einer Architektenbetreuung durch alle neun Leistungsphasen ergibt sich in Honorarzone III eine Spanne von 39.981 bis 49.864 Euro, in Zone IV von 49.864 bis 56.153 Euro.

Tipp: Bleiben Sie beim Verhandeln des Architektenhonorars innerhalb der HOAI. Versuchen Sie, eine möglichst günstige Honorarzone (zum Beispiel Zone III für durchschnittliche Planungsanforderungen) zu vereinbaren und darin das Basishonorar der jeweiligen Preisspanne anzusetzen.

LANDESBAUORDNUNGEN: SCHNELLER GENEHMIGEN

Um unnötige Zeitverluste und Baukosten zu vermeiden, modernisieren viele Bundesländer ihre Bauordnungen. Jüngstes Beispiel: Bayern.

Bauämter, die ein Jahr oder länger für eine Baugenehmigung brauchen? Das soll jetzt in Bayern der Vergangenheit angehören. Zum 1. Februar ist dort die novellierte Fassung der Landesbauordnung in Kraft getreten. Die bayerische Staatsregierung möchte mit der Neuerung vor allem die Digitalisierung der Bauämter vorantreiben. Pläne und Unterlagen können ab sofort per E-Mail versandt und in den Rathäusern beziehungsweise Kreisverwaltungen digital bearbeitet werden. Nicht nur in Corona-Zeiten ist es von Vorteil, dass Antragsteller nicht mehr ins Rathaus kommen müssen. Sollten Unterlagen fehlen, verschickt das Bauamt eine entsprechende Mail. Auch können Genehmigungen per Online-Siegel erteilt werden. Zudem ist der Baustoff Holz künftig für alle Gebäudeklassen zugelassen. Außerdem werden Aufstockungen vereinfacht und geringere Abstände zu Nachbargebäuden möglich.

Eine besondere Regelung setzt die Bauämter unter zeitlichen Druck: Nach spätestens drei Wochen muss das Bauamt fehlende oder unvollständige Unterlagen einfordern. Nach weiteren drei Monaten gilt der Bauantrag automatisch als genehmigt, wenn er in der Verwaltung bis dahin nicht bearbeitet ist. Die Drei-Monats-Frist kann nur einmal verlängert werden. Die Beschleunigung der Vorgänge soll vor allem dazu beitragen, Baukosten zu reduzieren.

Nicht nur Bayern, auch andere Bundesländer überarbeiten derzeit ihre Landesbauordnungen. So hat Baden-Württemberg bereits zum 1. August 2019 ein neues Gesetz erlassen. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Digitalisierung. Mit der Novelle wurde das bisherige zwingende Schriftformerfordernis beim Bauantrag und bei den Bauvorlagen aufgehoben. Jetzt ist auch elektronische Kommunikation zugelassen. Zudem können die Verfasser des Antrags diesen nachbessern und müssen keinen neuen Bauantrag mehr stellen.

Schleswig-Holstein hat Ende 2020 eine neue Bauordnung erlassen. Sie orientiert sich weitgehend an der Musterbauordnung, die die Konferenz aller 16 Landesbauminister im September 2019 verabschiedet hat. Ziel dieser Musterbauordnung sind "weitgehend einheitliche Vorschriften in den Kernbereichen des Bauordnungsrechts". Die Musterbauordnung geht auf eine Empfehlung der vor Jahren vom Bund eingesetzten Baukostensenkungskommission zurück. Wie weit diese Vereinheitlichung gehen kann, ist offen. So gibt es in Schleswig-Holstein Sondervorschriften für regionale Besonderheiten wie Reetdachhäuser. Hinzu kommen verschiedene Einzelregelungen wie die Solarpflicht in Baden-Württemberg ab 2022 auf Nichtwohngebäuden oder das aktuell diskutierte Verbot vom Bau von Einfamilienhäusern im Hamburger Bezirk Nord.

Tipp: Sprechen Sie mit einem Interhyp-Berater über die Möglichkeit, einen Kreditvertrag abzuschließen, der eine möglichst lange Zeit ohne Bereitstellungszinsen vorsieht. So zahlen Sie bei Bauverzögerungen nicht unnötig Zinsen auf das noch nicht abgerufene Darlehen oder Teile davon.

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Redaktion: Joachim Hoffmann

Interhyp AG, 19.02.2021

Bester Baufinanzierer (Euro 8/2020)

Interhyp wurde bereits zum fünfzehnten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin Euro als "Bester Baufinanzierer" ausgezeichnet.