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BAUGELD-NEWS ERSTFINANZIERUNG VOM 20. NOVEMBER 2020

Ihre aktuellen Informationen zur Immobilienfinanzierung

  • Schritt für Schritt zum erfolgreichen Abschluss
  • Umfrage: Corona erschwert das Bauen
  • Aktuelle News für Immobilieninteressenten

SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM ERFOLGREICHEN ABSCHLUSS

Ein neues Ratgeber-Portal von Interhyp begleitet Immobilieninteressenten bei ihrer Baufinanzierung – von den ersten Überlegungen bis zur Finanzierung.

In den vergangenen 20 Jahren hat Interhyp eine Million Menschen auf dem Weg in ihr eigenes Zuhause begleitet. Ein herausragendes Merkmal ist die Beratung – persönlich wie auch digital. Schließlich ist es für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens.

Mit dem neuen Online-Angebot "Ratgeber" unterstützt Interhyp alle, die sich schon vor dem persönlichen Termin mit einem Interhyp-Berater informieren wollen. Von der ersten Überlegung, ob man mieten oder kaufen sollte, bis zur Frage, wer die geeigneten Partner beim Hausbau sind.

Schritt für Schritt führt der Ratgeber Immobilieninteressenten durch die wichtigen Punkte, die jeder zu Beginn seines Immobilienvorhabens klären sollte. So nähern Sie sich Ihrem eigenen Immobilienprojekt und können Ihre Möglichkeiten besser einschätzen.

Sie wissen, was Sie möchten und wollen nun wissen, wie Sie das finanzieren können? Auch hierbei hilft Ihnen der Ratgeber. Der Baufinanzierungsprozess wird im Ratgeber in all seinen Facetten und Schritten erklärt. Eine Checkliste zum Download erleichtert die Orientierung zu den einzelnen Abläufen vom Finanzierungsangebot bis zum Einzug in die eigenen vier Wände. Wichtiger Punkt: Welche Fördermittel stehen zur Verfügung?

Ein weiterer Vorteil des Interhyp-Ratgebers: Wenn sich Interessenten schließlich für den Bau oder Kauf der eigenen Immobilie entscheiden, sind sie schon bestens für das Finanzierungsgespräch vorbereitet. Dann kann die Finanzierung schneller ausgearbeitet werden, was einen immensen Zeitvorteil im gefragten Immobilienmarkt bedeuten kann.

Tipp: Egal, wie weit Sie mit Ihren Immobilien-Überlegungen gekommen sind: Probieren Sie den Interhyp Ratgeber aus. Klicken Sie auf die Seite, die am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt. Sprechen Sie anschließend mit einem Interhyp-Baufinanzierungsberater, wie Sie Ihr Bau- oder Kaufvorhaben optimal finanzieren.

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UMFRAGE: CORONA ERSCHWERT DAS BAUEN

Zwei Drittel der Deutschen sind der Meinung, dass Hindernisse beim Bauen durch die Corona-Krise zugenommen haben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Interhyp-Umfrage.

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde ein Preisrückgang für Immobilien vorhergesagt, das Platzen der Immobilienblase wurde wieder einmal heraufbeschworen. Doch entgegen aller ersten Prognosen: Die Zahlen für Baugenehmigungen und Preise zeigen laut Statistischem Bundesamt auch für 2020 nach oben. Der Mangel an Wohnraum lässt auf absehbare Zeit keine Trendänderung erkennen. Das schlägt sich auch in der allgemeinen Stimmung nieder. Wie eine aktuelle repräsentative Statista-Umfrage unter 1.000 Menschen im Auftrag von Interhyp ergab, sind 66 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass Corona das Bauen zusätzlich erschwert.

Zu den größten Hindernissen beim Bau von Wohnraum zählen nach Meinung der Befragten hohe Baukosten (72 Prozent), nicht ausreichend Bauland (53 Prozent) und zu strenge Bauvorschriften (43 Prozent). "Die Sorgen aufgrund der Corona-Krise treffen auf einen ohnehin angespannten Immobilienmarkt, mit vielerorts gestiegenen Kosten für einen Bau oder Kauf", sagt Mirjam Mohr, Vorständin für das Privatkundengeschäft bei Interhyp. Für rund 40 Prozent der Befragten zählten auch mangelnde staatliche Anreize wie zu wenige Fördermittel zu den Haupthindernissen für den Bau. Befragt wurde ein repräsentativer Querschnitt aus der Bevölkerung, darunter rund 37 Prozent Eigentümer und 63 Prozent Mieter.

"Die Umfrage spiegelt vor allem die Sorgen der Menschen wider, die wir auch in unserer Beratung spüren", sagt Mirjam Mohr. Interhyp verzeichnet bei Bestandswohnungen, Neubauten vom Bauträger sowie eigenen Bauvorhaben weiterhin Preissteigerungen. Der Baufinanzierungsvermittler rät Kunden daher, bei den Kosten für ein Bauvorhaben stets einen Puffer einzuplanen. Auch müsse beim Bauen grundsätzlich und besonders auch in der Corona-Krise mit Verzögerungen gerechnet werden. Da die Banken für die Bereitstellung eines Darlehens häufig Zinsen verlangen, gelte es, hier gut zu vergleichen. "Durch den Vergleich von Bereitstellungszinsen und bereitstellungszinsfreien Zeiten lässt sich bei der Finanzierung eines Neubaus viel Geld sparen", sagt Mirjam Mohr.

Tipp: Sprechen Sie mit einem Finanzierungspartner von Interhyp. Er hilft Ihnen, genügend Puffer und Zeit bei Ihrer Immobilienfinanzierung einzuplanen.

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AKTUELLE NEWS FÜR IMMOBILIENINTERESSENTEN

Gesetzesänderungen und Fördermöglichkeiten: Was Sie jetzt für Ihr Bauvorhaben und Ihre Finanzierung wissen sollten.

1. Neues Gebäudeenergiegesetz

Zum 1. November ist das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft getreten. Es ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 und führt die bisherige Energieeinspar-Verordnung (EnEV), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen. "Weitere Steigerungen der Bau- und Wohnkosten sollen vermieden werden", sagt das federführende Bundesinnenministerium.

Dennoch gibt es einige Neuerungen. So können Immobilienbesitzer die Pflicht zur Nutzung regenerativer Energien jetzt auch mit "gebäudenah erzeugtem Strom" erfüllen - zum Beispiel mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach. Um herauszufinden, wie viel Energie ein Objekt verbraucht, wird nicht nur die bauliche Gebäudehülle stärker gewichtet, sondern auch die Energietechnik. Dadurch wird die Erfüllung der Standards flexibler. Ab sofort können sich auch ganze Wohnquartiere zusammentun, um gemeinsam die Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen.

Wird ein bestehendes Haus verkauft oder saniert, müssen sich Eigentümer von einem Experten beraten lassen. Das Objekt muss allerdings nur energetisch saniert werden, wenn wesentliche Teile der Gebäudehülle verändert werden.

Im Bereich Heizung dürfen ab sofort Heizkessel, die 30 Jahre und älter sind, nicht mehr betrieben werden. Der Einbau und Betrieb von Öl- und Kohleheizungen ist ab 1. Januar 2026 nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Des Weiteren enthält der Energieausweis künftig Angaben zum CO2-Ausstoß eines Gebäudes.

2. KfW spendiert Tank-Zuschuss

Gute Nachrichten für Besitzer von E-Autos: Ab 24. November können sie bei der KfW-Bank einen Zuschuss für die Installation einer eigenen Ladestation beantragen. Das bundeseigene Förderinstitut hat dafür eigens ein neues Programm mit der Nummer 440 eingerichtet. Der Zuschuss beträgt 900 Euro. Wer eine Ladestation mit mehreren Ladepunkten einbauen lässt, erhält pro Ladepunkt den Zuschuss – sofern die Gesamtkosten pro Ladepunkt darüber liegen. Den Antrag müssen Interessenten vor dem Einbau direkt im Zuschussportal der KfW stellen.

Weitere Infos: www.kfw.de/440

3. Umwandlung von Mietwohnungen

Das Anfang November verabschiedete "Baulandmobilisierungsgesetz" dient eigentlich dazu, durch Erschließung von mehr Bauland die Lage am Wohnungsmarkt zu entspannen. Darüber hinaus enthält das Gesetz aber auch einen Passus, der die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren soll. So darf dieser Schritt "in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt" nur mit Genehmigung der Kommune getätigt werden. Die Immobilienwirtschaft kritisiert dieses Gesetz. Der Immobilienverband IVD betont, eine Umwandlung biete oftmals die einzige Chance für den Mieter, die Wohnung zu kaufen.

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Immer informiert: Sie wollen immer über aktuelle Marktentwicklungen, Fördermittel, Studien und Neuigkeiten informiert sein? Dann schauen Sie doch in unsere News – dort erfahren Sie mehr über das, was auf dem Immobilien- und Baufinanzierungsmarkt passiert.



Redaktion: Joachim Hoffmann/Sharon Schießler

Interhyp AG, 20.11.2020

Bester Baufinanzierer (Euro 8/2020)

Interhyp wurde bereits zum fünfzehnten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin Euro als "Bester Baufinanzierer" ausgezeichnet.