Newsletter

INTERHYP-ZINSBERICHT VOM 10. JANUAR 2019

Interhyp-Zinsbericht

Neues Jahr, neues Zuhause: Beste Zinsen für Ihren Wohntraum 2019

  • Ob Anschluss- oder Erstkredit: Jahresstart mit niedrigen Zinsen
  • Solide Planung als Fundament für das eigene Zuhause
  • EZB stellt Anleihekäufe ein

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Wer im neuen Jahr Immobilieneigentum erwerben möchte, profitiert von den sehr niedrigen Zinsen für Immobilienkredite. Ob Kaufen statt Mieten aber individuell lohnt, können eine finanzielle Bestandsaufnahme und die frühzeitige Beratung zeigen."

"Der Jahresstart ist die Zeit der guten Vorsätze – und viele Menschen wünschen sich, in 2019 endlich den Traum vom eigenen Zuhause wahr werden zu lassen. Falls auch Sie diesen Wunsch hegen, ist die gute Nachricht: Die Konditionen für den Immobilienkauf zum Jahresstart sind sehr gut. In den letzten Wochen sind die Zinsen sogar etwas gesunken - für zehnjährige Darlehen unter die 1,5-Prozent-Marke. Allerdings geht die Mehrheit der von uns befragten Experten, auch aufgrund der für das laufende Jahr zu erwartenden Zinspolitik der Notenbanken, von leicht steigenden Konditionen im Jahresverlauf aus. Kurzfristig, also in den nächsten Wochen, sollen die Zinsen aber eher auf niedrigem Niveau verbleiben."

Zinstrend Januar 2019

"Wie die Vorsätze der Deutschen in Bezug auf den Immobilienkauf aussehen, zeigt unsere aktuelle Wohntraumstudie: 60 Prozent der Deutschen träumen von einem freistehenden Einfamilienhaus, etwa jeder Sechste (17 Prozent) wünscht sich eine Wohnung im Mehrfamilienhaus, gut jeder Zehnte (11 Prozent) träumt von einer Doppelhaushälfte. Nicht immer sind die Wünsche realisierbar, wie auch der Abgleich mit der Wirklichkeit in unserer Grafik zeigt. Aber wer die ersten Schritte geht, hat schon viel gewonnen. Dafür kann das Gespräch mit dem Finanzierungsberater hilfreich sein: Sie bekommen dabei eine klare Vorstellung über mögliche Darlehens- und Kaufsummen und können Ihre Möglichkeiten besser abschätzen."

Für eine kompetente Beratung können Sie direkt online eine Finanzierung anfragen.

Zins- und Marktumfeld

In den vergangenen Jahren hatte Deutschland europaweit eine Sonderrolle eingenommen. Die Wirtschaftsentwicklung war gut, die Bankenlandschaft vergleichsweise stabil und die Arbeitslosenquote niedrig. In der Folge waren und sind deutsche Staatsanleihen bei Investoren gefragt. Da sich die Konditionen für Immobiliendarlehen an der Entwicklung der langfristigen Anleihen orientieren, hat die niedrige Rendite für Staatsanleihen auch die Bauzinsen niedrig gehalten. Aktuelle Unsicherheiten, etwa der Brexit, die US-Handelspolitik und die Entwicklungen in Italien, haben die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen in den letzten Wochen noch verstärkt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe liegt Anfang Januar nur bei rund 0,20 Prozent.

Die Niedrigzinspolitik und die Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) haben die niedrigen Bauzinsen ebenfalls gestützt. Die Notenbanker haben nun eine langsame Abkehr von der lockeren Geldpolitik eingeleitet und das Ende der Anleiheankäufe beschlossen. Einige Experten erwarten auch eine Leitzinsanhebung in der zweiten Jahreshälfte. Dies könnte zu Impulsen auch für die Bauzinsen führen. Aufgrund weiterhin bestehender Unsicherheiten dürfte ein Zinsanstieg aber nur moderat ausfallen.

Zinsentwicklung bis Januar 2019

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Die meisten Experten erwarten in den nächsten Wochen gleichbleibende Zinsen. Im Verlauf von 2019 gehen die meisten Analysten von leicht steigenden Zinsen für Baufinanzierungen aus.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

  • Allianz: "Die leicht inverse Zinskurve in den USA, die Schuldenpolitik Italiens und der Stopp des Nettoliquiditätszuflusses durch die EZB sind auch 2019 Indikatoren für einen Zinsanstieg. Die Erfahrungen von 2018 lehren jedoch, dass die Märkte bei kontinuierlicher Entwicklung nur leichte Zinsanstiege vornehmen."

  • Commerzbank: "Die fallenden Zinserwartungen für die Notenbanken haben entscheidend zum Rückgang der langfristigen Zinsen beigetragen und mit der weiterhin ausgeprägten Sicherheitsnachfrage nach Bundesanleihen dürften die Zinsen kurzfristig nahe der Tiefstände bleiben. Einen weiteren nachhaltigen Rückgang erwarten wir indes nicht. Im Frühjahr könnten die Zinsen etwas steigen, wenn ein harter Brexit abgewendet wird und Italien sich im Haushaltsstreit auf einen weichen Kompromiss mit der EU einlässt."

  • HypoVereinsbank: "Ein sich weltweit eintrübendes Konjunkturumfeld lastet derzeit auf den Zinserwartungen. Der Wachstumsausblick wird von einer ganzen Reihe an Sonderfaktoren getrübt: Zollstreit, Brexit-Unsicherheit, Haushaltssperre in den USA, Automobilsektor in Deutschland, Gelbwesten-Proteste in Frankreich, Smartphone-Verkäufe insbesondere in China. Wir gehen davon aus, dass sich der Einfluss einer Reihe dieser Faktoren in den kommenden Monaten zurückbilden und der Konjunkturausblick sich stabilisieren wird. Auf Sicht eines halben Jahres dürfte das allgemeine Renditeniveau ansteigen, wenn auch nur moderat."

  • ING Deutschland: "Die Unsicherheit über die Weltkonjunktur hat wieder zugeschlagen. In Deutschland geht selbst die Rezessionsangst um. Dadurch werden sichere Anleihen weiterhin attraktiv bleiben. Besserung sollte es erst ab dem Frühjahr geben und dann auch einen leichten Zinsanstieg."

  • MünchenerHyp: "Nach einer Konsolidierungsphase in den nächsten drei Monaten erwarten wir wieder freundlichere Wirtschaftsdaten aus Europa und einen leicht ansteigenden Zinstrend zum Ende des Jahres 2019. Inwieweit die EZB den Ausstieg aus dem negativen Leitzinsniveau wagt, dürfte eine der spannenden Fragen für die Zinsmärkte in 2019 sein."

  • Postbank: "Trotz der zum Jahreswechsel ausgelaufenen Netto-Anleiheankäufe durch die EZB liegen die langfristigen deutschen Kapitalmarktrenditen aktuell deutlich unterhalb ihrer jeweiligen Niveaus vor einem Jahr. Kurzfristig dürfte sich an diesem Bild zunächst wenig ändern. Angesichts eines näher rückenden Zinsschritts der EZB im Herbst sehen wir aber auf Jahressicht Aufwärtspotenzial für die Renditen, insbesondere, wenn der Einfluss politischer Themen im Jahresverlauf nachlässt. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen dürfte bis Ende des Jahres auf 1,00 Prozent steigen und für einen moderaten Zuwachs bei den Zinsen für längerfristige Hypothekendarlehen sorgen."

  • Sparkasse zu Lübeck: "Angesichts der unsicheren konjunkturellen Entwicklung im Euroraum und der nur gemächlich zunehmenden Kerninflation dürften die Markterwartungen über Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank vorerst sehr niedrig bleiben. Wir sehen daher für die nähere Zukunft nur wenig Potenzial für einen Anstieg der Zinsen. Wenn auch die Zentralbank der Vereinigten Staaten die Leitzinsen nicht mehr allzu weit anhebt, werden auch aus diesem Grund am langen Ende die Zinsen nicht nachhaltig steigen."


* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

** Bei 2/3 der durch die Vermittlung der Interhyp AG, Domagkstraße 34 in 80807 München, zustande kommenden Verträge, erhalten Interhyp-Kunden einen festen Sollzins von 1,37% p.a. und einen effektiven Jahreszins von 1,38% p.a., unter Berücksichtigung folgender Annahmen: Nettodarlehensbetrag 200.000 Euro (Kaufpreis der Immobilie 250.000), Tilgung 3% p.a., Laufzeit des Verbraucherdarlehensvertrages 27 Jahre 6 Monate, 10 Jahre Sollzinsbindung, pro Jahr 12 Ratenzahlungen in der Höhe von 728,33 Euro. Weitere etwaige Gebühren (z.B. Teilauszahlungszuschläge, Auslagen (z.B. Grundbuchkosten)) und sonstige Kosten können anfallen. Sofern der Darlehensnehmer diese im Zusammenhang mit dem Vertrag zu tragen hat, kann sich der effektive Jahreszins erhöhen. Der zu zahlende Gesamtbetrag während der Sollzinsbindung beläuft sich auf 89.899,60 Euro. Die Restschuld am Ende der Zinsbindung beträgt 135.735,35 Euro. Weitere Voraussetzungen: Einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation, erstrangige Besicherung über ein Grundpfandrecht, Auszahlung in einer Summe. Die Konditionen können auch regional sowie von weiteren Faktoren abhängig sein.

Wohntraumstudie

Die aktuellen Tendenzen

Kurzfristig
(4 Wochen):

gleichbleibend

Tendenz kurzfristig

Mittel- bis
langfristig:

steigend

Tendenz kurzfristig

Aktuelles Zinsniveau

1,37%/1,38% **

gebundener Sollzins/effektiver Jahreszins für zehnjährige Darlehen

Immer aktuelle Infos

Zum Newsletter anmelden

Bester Baufinanzierer (Euro 8/2018)

Interhyp wurde bereits zum dreizehnten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin Euro als "Bester Baufinanzierer" ausgezeichnet.

Interhyp-Wohntraumstudie

91% sind mit der Entscheidung für die eigene Immobilie zufrieden, 65% gehen von einer Wertsteigerung aus