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INTERHYP-ZINSBERICHT VOM 04. FEBRUAR 2021

Interhyp-Zinsbericht

Günstiges Baugeld für Häuslebauer im Februar

Aktuelle Zinsprognose. Diese Themen erwarten Sie:

  • EZB und Fed bekräftigen bei ersten Sitzungen geldpolitischen Kurs
  • Überraschende Rückkehr der Inflation?
  • Mehr Transparenz beim Kaufpreis: Nutzer können über die Interhyp-Website adressgenaue Schätzwerte einsehen – für fast alle Wohnimmobilien in Deutschland

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Die Corona-Pandemie hat die Märkte fest im Griff. Das wirkt sich weiterhin bestimmend auf das Zinsniveau bei Immobiliendarlehen aus. Wer im Februar eine Wohnung oder ein Haus finanzieren möchte, kommt in den Genuss sehr günstiger Konditionen, die Ende Januar nochmals etwas nachgegeben hatten. Im Schnitt lassen sich Kredite um 0,8 Prozent aufnehmen. Bestsätze waren zuletzt jedoch deutlich unter 0,5 Prozent erhältlich und rangierten damit nahe ihres Allzeittiefs. Auch wenn eine Zinswende angesichts der konjunkturellen Pandemiefolgen nicht wirklich in Sicht ist, machte in den letzten Tagen mehrfach das Wort Inflation die Runde – auch bei einigen Experten, die wir für Sie monatlich im Rahmen unseres Interhyp Bauzins-Trendbarometers befragen. Was das für Ihr Vorhaben bedeuten kann, beleuchten wir nachfolgend."

Wohnimmobilien sind aktuell sehr attraktiv, das merken wir an zahlreichen Anfragen und den Gesprächen mit unseren Kunden. Unsere Einschätzung: Ein eigenes Zuhause hat in der Coronakrise an Stellenwert gewonnen, denn es verspricht Sicherheit sowie den Raum und die Möglichkeiten, selbst zu gestalten. Ob Sicherheit und Selbstbestimmung oder Wertzuwachs und Vermögensaufbau zur Altersvorsoge: Welche Beweggründe auch immer Sie für eine Immobilieninvestition haben, wir bei Interhyp möchten Sie bestmöglich unterstützen. Das gilt nicht nur für die Finanzierung, sondern ebenso für die Objektsuche und -bewertung. Wir sind überzeugt: Je besser Sie den Markt kennen, desto besser können Sie entscheiden.

Aus diesem Grund bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, über unseren Partner Scoperty adressgenau Schätzwerte von rund 35 Millionen Wohnimmobilien in Deutschland einzusehen: Immobilienbewertung . Die Schätzwerte können als Orientierung dienen, Angebote besser einzuschätzen. Gleichzeitig können Sie spielerisch herausfinden, welche Orte für einen Immobilienerwerb bei Ihnen eventuell in Frage kommen. Ist ein Objekt gefunden, können Sie sich weiter über gute Finanzierungsbedingungen freuen. Die von Interhyp monatlich befragten Experten gehen weiterhin davon aus, dass die Auswirkungen der Pandemie die Zinsen vorerst im Zaum halten. Allerdings erwarten fünf der zehn befragten Experten mittel- bis langfristig, das heißt auf Halbjahres- und Jahressicht einen leichten Anstieg – auch durch eine erwartete Konjunkturbelebung.

* Expertenpanel siehe unten

Auch im aktuellen Lockdown können Sie sich trotz Einschränkungen kompetent beraten lassen. Interessenten mit Finanzierungsbedarf sollten jetzt einen Beratungstermin vereinbaren – sei es per Video, sei es per Telefon. Oder planen Sie Ihre Finanzierung digital, ganz einfach Schritt für Schritt: In Interhyp Home – dem digitalen Zuhause der Baufinanzierung.

Beratungstermin vereinbaren

Interhyp-Expertenrat

Fragen auch Sie sich angesichts der historisch niedrigen Zinsen, ob Sie die Mietwohnung in ein eigenes Zuhause tauschen sollten? Die Antwort darauf ist von vielen Faktoren abhängig – und nicht nur von den Konditionen des Kredits. Es reicht also nicht, die über Jahrzehnte auflaufenden Mietzahlungen mit den anfallenden Kreditbelastungen zu vergleichen. In unserem Video geben wir einen ersten Einblick, welche Fragen beim Thema "Kaufen oder Mieten" wichtig sind, und zeigen, dass Themen wie die individuelle Lebensplanung ebenso bedacht werden müssen und eine persönliche Beratung sinnvoll ist.

Zins- und Marktumfeld

Die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank EZB haben bei ihren ersten geldpolitischen Sitzungen Ende Januar ihren Kurs beibehalten. Die Fed beließ den Leitzins wegen schlechterer Arbeitsmarktdaten und niedriger Inflation bei der Spanne zwischen null und 0,25 Prozent. Die europäischen Währungshüter tasteten den 0-Prozent-Leitzins ebenfalls nicht an. Das im Dezember aufgestockte Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen wurde bis mindestens Ende März 2022 verlängert.

Dass die geldpolitischen Schleusen weit geöffnet bleiben, ist mit Blick auf die Corona-Krise wenig verwunderlich. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Regierungen die Lockdowns weltweit verschärft oder verlängert – mit den entsprechenden Folgen für die Wirtschaft. Auch wenn die Impfungen in vielen Ländern erfolgreich angelaufen sind, zeigen Virusmutationen und Infektionszahlen, wie unberechenbar die Pandemie bleibt. Auch die in Deutschland sprunghaft gestiegene Inflation von minus 0,3 Prozent im Dezember auf ein Prozent im Januar (nach erster Schätzung) darf (noch) nicht überbewertet werden. Auslöser war weniger eine neu entflammte Konsumfreude als vielmehr die wieder angehobene Mehrwertsteuer und die neuen Klimaschutzmaßnahmen, die die Energiepreise verteuert haben. Nichtsdestotrotz dürften die Inflationszahlen wieder mehr in den Fokus rücken. Um die weitere Entwicklung der Bauzinsen einzuschätzen, ist auch der Blick auf die langfristigen Anleihen und Pfandbriefe zu empfehlen. Denn die Bauzinsen orientieren sich an der Entwicklung dieser Renditen. Die Nachfrage nach zehnjährigen deutschen Bundesanleihen ist in den ersten Wochen des Jahres hoch geblieben und hat für anhaltend niedrige Renditen von rund minus 0,5 Prozent gesorgt.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Bei den von uns befragten Instituten halten sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig fünf von zehn Experten steigende Konditionen für möglich. Kreditwillige mit einem festen Objekt in Planung sollten nicht auf niedrigere Zinsen spekulieren, sondern das aktuell sehr niedrige Zinsniveau sichern.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

  • Allianz: "Der Kapitalmarkt diskutiert immer häufiger Inflationserwartungen. Die EZB-Programme, die Zinsen für liquide Titel steuern, werden eine illiquide Kapitalanlage wie die Finanzierung grundschuldbesicherter Darlehen nur wenig beeinflussen. Auch mangelndes Vertrauen der Kapitalanleger wird zu steigenden Zinsen für illiquide Titel führen."

  • Commerzbank: "Die Reflationsstimmung in den USA strahlt auch auf die Euro-Zinssätze ab und bewirkt moderaten Aufwärtsdruck. Mittelfristig sollten sich diese jedoch nicht erhärten, und die Zinssätze wieder in Richtung der aktuellen Niveaus fallen."

  • Deutsche Apotheker- und Ärztebank: "Im Euroraum sind Diskussionen um eine geldpolitische Straffung bislang nicht aufgekommen. Der stärkere wirtschaftliche Einbruch und eine Inflation, die seit Monaten keine mehr ist, lässt Investoren an noch langanhaltende Stützungsmaßnahmen der Notenbank glauben. Dass die EZB die Lage trotz der auch in Europa großen Sorge einer mangelhaften Impfstoffversorgung im Griff hat, zeigt das Ausbleiben nennenswerter Renditeanstiege in den stark von der Pandemie betroffenen Ländern. Wir rechnen daher in den kommenden Quartalen nicht mit einem nennenswerten Zinsanstieg."

  • HypoVereinsbank: "Der Anstieg der Inflationsraten in Deutschland und der Eurozone zu Beginn des Jahres 2021 dürfte an den Rentenmärkten keine sichtbaren Auswirkungen haben. Für einen kurzfristigen Anstieg der Staatsanleiherenditen ist vermutlich eine deutliche Beschleunigung bei der Durchimpfung der Bevölkerung erforderlich. Dies würde den Wachstumshoffnungen für das zweite Halbjahr neue Nahrung geben. Vorerst sehen wir keine spürbaren Veränderungen an dem seit über einem halben Jahr vorherrschenden Bild an den deutschen Rentenmärkten."

  • ING Deutschland: "Kurzfristig werden sich die Zinsen eher horizontal bewegen. Bei möglichen Konjunkturenttäuschungen eventuell sogar wieder eher nach unten. Mittel- bis langfristig werden der Anstieg der Inflation sowie ein Anziehen der Konjunktur die Kapitalmarktzinsen leicht nach oben drücken. Viel wird es jedoch nicht sein, da das Anleihenkaufprogramm der EZB jeden Anstieg im Keim ersticken sollte."

  • MünchenerHyp: "Die zwischenzeitlich hohen Neuinfektionszahlen und die Virusmutation aus England erforderten in Europa wieder härtere und länger anhaltende Lockdown-Maßnahmen. Diese Entwicklungen und der langsame Impfstart in der EU dürften das 1. Quartal 2021 stärker belasten und die unveränderte EZB-Politik für weiter niedrige Zinsen sorgen. Für das 2. Quartal rechnen wir mit besserem Wetter, geringerer Infektionsrate und höherer Impfquote was für ein stärkeres Wirtschaftswachstum im Jahresverlauf spricht. Daher könnten wir uns einen leichten Anstieg der Hypothekenzinsen für längere Kreditlaufzeiten durchaus vorstellen."

  • Postbank: "Wegen der stockend angelaufenen Impfkampagne in vielen Mitgliedstaaten könnte sich die konjunkturelle Erholung im Euroraum etwas verzögern. Auf kurze Sicht sollten die Kapitalmarktzinsen daher niedrig bleiben. Im weiteren Jahresverlauf dürfte das Wachstum mit dem Abflauen der Pandemie dann kräftig anziehen, während gleichzeitig die Inflationsraten merklich zulegen sollten. In diesem Umfeld könnten zusammen mit den Kapitalmarktzinsen dann auch die Hypothekenzinsen in der EWU moderat steigen."

  • PSD Bank RheinNeckarSaar: "Aufgrund der anhaltenden Maßnahmen der Corona-Landesverordnungen könnte sich die wirtschaftliche Erholung sowohl zeitlich verzögern als auch in der Stärke abschwächen. Dies sollte die Zinsen auf niedrigem Niveau halten, möglicherweise sogar nochmals leicht absenken. Auf der anderen Seite birgt die zunehmende Verschuldung, insbesondere auch wegen den gesundheitspolitischen Ausgaben, das Potential für leichte Zinssteigerungen."

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.

** Bei 2/3 der durch die Vermittlung der Interhyp AG, Domagkstraße 34 in 80807 München, zustande kommenden Verträge, erhalten Interhyp-Kunden einen festen Sollzins von 0,76% p.a. und einen effektiven Jahreszins von 0,76% p.a., unter Berücksichtigung folgender Annahmen: Nettodarlehensbetrag 200.000 Euro (Kaufpreis der Immobilie 250.000), Tilgung 3% p.a., Laufzeit des Verbraucherdarlehensvertrages 29 Jahre 9 Monate, 10 Jahre Sollzinsbindung, pro Jahr 12 Ratenzahlungen in der Höhe von 626,67 Euro. Weitere etwaige Gebühren (z.B. Teilauszahlungszuschläge, Auslagen (z.B. Grundbuchkosten)) und sonstige Kosten können anfallen. Sofern der Darlehensnehmer diese im Zusammenhang mit dem Vertrag zu tragen hat, kann sich der effektive Jahreszins erhöhen. Der zu zahlende Gesamtbetrag während der Sollzinsbindung beläuft sich auf 77.700. Die Restschuld am Ende der Zinsbindung beträgt 137.681,22 Euro. Weitere Voraussetzungen: Einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation, erstrangige Besicherung über ein Grundpfandrecht, Auszahlung in einer Summe. Die Konditionen können auch regional sowie von weiteren Faktoren abhängig sein.

Die aktuellen Tendenzen

Kurzfristig
(4 Wochen):

gleichbleibend

Tendenz kurzfristig

Mittel- bis
langfristig:

gleichbleibend bis steigend

Tendenz kurzfristig

Aktuelles Zinsniveau

0,76%/0,76% **

gebundener Sollzins/effektiver Jahreszins für zehnjährige Darlehen

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Bester Baufinanzierer (Euro 08/2020)

Interhyp wurde bereits zum fünfzehnten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin Euro als "Bester Baufinanzierer" ausgezeichnet.