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Baufinanzierung: Auf Bereitstellungszinsen achten!

Bei der Baufinanzierung liegen meist einige Tage bis Wochen zwischen dem Abschluss des Vertrags und der Auszahlung des Darlehens. Vergeht längere Zeit bis zum Abruf der Baufinanzierung, werden zusätzliche Zinsen fällig – die sogenannten Bereitstellungszinsen. Dabei geben die Banken keinen einheitlichen Zeitrahmen vor: Während die eine Bank schon nach wenigen Wochen die Bereitstellungszinsen in Rechnung stellt, gewähren andere Institute eine Frist bis zu sechs Monaten.

Die Höhe der Bereitstellungszinsen für spät abgerufene Baufinanzierungen beträgt meist 3 Prozent pro Jahr, wobei die Zinsen üblicherweise in Form eines Monatszinses von 0,25 Prozent in Rechnung gestellt werden. Je nachdem, wie lange der Kreditnehmer mit dem Abruf des Darlehens wartet, verteuern diese Zusatzzinsen dann die Baufinanzierung.

Bereitstellungszinsen kommen vor allem bei der Neubaufinanzierung zum Tragen

Während beim Kauf einer gebrauchten Immobilie der Kaufpreis üblicherweise kurzfristig nach dem Abschluss des notariellen Kaufvertrags auf das Konto des Verkäufers überwiesen wird, können beim Neubau längere Abruffristen anfallen. Weil die Bezahlung hier in einzelnen Raten je nach Baufortschritt erfolgt, kann sich der Abruf des Darlehens über mehrere Monate oder gar ein Jahr hinziehen.

In diesem Fall sollten Bauherren beachten, dass die meisten Banken nach Ende der zinsfreien Wartefrist Bereitstellungszinsen auf den noch nicht abgerufenen Anteil der Baufinanzierung berechnen. Je nachdem, wie lange die Kulanzfrist der einzelnen Banken dauert, müssen Bauherren damit unterschiedlich hohe Zusatzkosten in das Finanzierungskonzept einkalkulieren.

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Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 05.12.2011