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Baufinanzierung: Großes Sparpotenzial

Ein aktueller Vergleich von Immobilienkrediten der Stiftung Warentest zeigt Zinsunterschiede von über 80 Prozent.

Baustelle

(München, 24.02.2015) Bauherren und Immobilienkäufer können sich dezeit über niedrige Finanzierungszinsen freuen. Doch das heißt nicht, dass sie auf den Vergleich der Angebote am Markt verzichten können. Wie ein aktueller Vergleich der Stiftung Warentest in der Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 3/2016) zeigt, können die Angebote große Unterschiede aufweisen: Differenzen bei den Zinsen von bis zu 80 Prozent fand die Stiftung Warentest unter den Angeboten von Banken, Versicherern, Vermittlern und Bausparkassen.

Diese Zinsunterschiede können sich mit der Zeit zu großen Beträgen summieren. Im Modellfall für einen 360.000 Euro-Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung beläuft sich der Unterschied auf bis zu 66.500 Euro. Bei der Suche nach dem passenden Kreditgeber können laut Finanztest Kreditvermittler oder auch vermittelnde Banken helfen. Vermittler greifen über Onlineplattformen auf die Konditionen mehrerer Banken zu und können so für viele Kreditwünsche ein günstiges Angebot herausfiltern. Der Vergleich hat gezeigt, dass der Kreditabschluss über einen Vermittler manchmal günstiger sein kann als ein direkter Abschluss bei der finanzierenden Bank.

Dass sich ein Anbietervergleich lohnen kann, ist auch anderen Zinsübersichten zu entnehmen - etwa von der FMH-Finanzberatung, die seit langem Vergleichstabellen für Hypothekenzinsen zusammenstellt. So zeigen die aktuellen Übersichten für Darlehen über 200.000 Euro Zinsunterschiede zwischen günstigen und teureren Anbietern um bis zu über 0,5 Prozentpunkte.


Redaktion: Franziska Buß