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Bauzinsen und KfW-Konditionen auf Rekordtief

Die Zinsen für Baugeld sind seit einigen Monaten gesunken. Auch nach der EZB-Entscheidung von vergangener Woche zum Ankauf von Staatsanleihen bewegen sich die Bauzinsen um ihr Allzeittief. Und jetzt hat auch die KfW die Konditionen für Förderprogramme weiter vergünstigt.

Die Europäische Zentralbank kauft Staatsanleihen auf.

(München, 27.01.2015) Auf ihrer Sitzung zur Geldpolitik am vergangenen Donnerstag hat die Europäische Zentralbank entschieden, in großem Umfang Staatsanleihen zu kaufen. Die Aufteilung der Ankäufe auf die einzelnen Euroländer hängt vom jeweiligen Anteil des Landes am EZB-Kapital ab, auch deutsche Staatsanleihen werden aufgekauft. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel nach der Entscheidung auf ein neues Rekordtief, auch die zehnjährigen Pfandbriefrenditen liegen mit 0,73 Prozent aktuell extrem niedrig, wie die Zins-Charts der DGZF-Pfandbriefrenditen der DekaBank und der Landesbanken zeigen. Der Baugeldzins hängt von verschiedenen Faktoren ab, orientiert sich aber maßgeblich an den Pfandbriefrenditen.

Laut aktuellen Auswertungen von Interhyp, Deutschlands größtem Anbieter für private Baufinanzierungen, liegen die Bestkonditionen für zehnjährige Baudarlehen heute bei rund 1,3 Prozent pro Jahr. Bei hohen Eigenkapitalanteilen oder Volltilgerdarlehen sind sogar noch bessere Konditionen möglich.

KfW-Kredite noch günstiger

Zusätzlich können Bauherren von den Förderprogrammen der KfW profitieren. Die staatliche Förderbank hat gerade die Konditionen in allen wohnwirtschaftlichen Programmen um bis zu 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Im Programm "Energieeffizient Sanieren" liegt der effektive Jahreszins laut der KfW nur noch bei 0,75 Prozent pro Jahr. In diesem Programm hat die KfW zudem vor Kurzem den Tilgungszuschuss erhöht. Haussanierer können bei besonders hoher Energieeffizienz bis zu 22,5 Prozent als Tilgungszuschuss erhalten. Das sind bei einem Maximalbetrag von 75.000 Euro bis zu 16.875 Euro.


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Redaktion: Britta Barlage