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Beim Bauen liegen Einfamilienhäuser im Trend

Beim Verkauf von Bauland dominieren weiterhin Grundstücke in Wohngebieten mit offener Bauweise, berichtet das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen. Die regionalen Preisunterschiede haben zuletzt aber weiter zugenommen.

Beim Bauen dominieren Einfamilienhäuser

(München, 21.09.2015) Der Trend zum freistehenden Einfamilienhaus hält weiter an. Beim Verkauf baureifen Landes liegt fast jedes zweite Grundstück in Wohngebieten mit offener Bauweise, so das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs). Die regionalen Preisunterschiede sind aber je nach Bundesland sehr hoch.

So lagen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise in Sachsen-Anhalt nur bei 45,42 Euro, während in Bayern 222,84 Euro und in Hessen sogar 393,57 Euro fällig wurden. Das ergab eine Auswertung des ifs Städtebauinstituts anhand aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamts für das letzte Quartal 2014. Demnach kostete baureifes Land in Baden-Württemberg 200,86 Euro, in Nordrhein-Westfalen 142,49 Euro und in Niedersachsen nur 92,55 Euro pro Quadratmeter.

Ein baureifes Einfamilienhaus-Grundstück mit 600 Quadratmetern kostete damit in Sachsen-Anhalt nur rund 27.000 Euro, während in Bayern 134.000 und in Hessen sogar 236.000 Euro fällig wurden. Insgesamt differieren die durchschnittlichen Kosten für Grundstücke nicht nur je nach Bundesland, sondern hängen auch von der Größe der jeweiligen Kommune ab.

In Gemeinden mit weniger als 2.000 Einwohnern kostete der Quadratmeter baureifes Land nur 51,85 Euro, in Kommunen zwischen 20.000 und 50.000 Einwohnern waren es schon 129,18 Euro und bei 100.000 bis 200.000 Einwohnern kletterten die Preise auf 220,62 Euro. Mit einem Quadratmeterpreis von 775,94 Euro sind Grundstücke in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern am teuersten.


Redaktion: Britta Barlage