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Die drei teuersten Fehler bei der Baufinanzierung

Die Baufinanzierung ist eine Entscheidung, die über Jahrzehnte hinweg finanzielle Auswirkungen nach sich zieht. Entsprechend teuer kann es für diejenigen werden, die dabei gravierende Fehler machen.

Wer eine Baufinanzierung abschließt, bindet sich mit großen Summen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Das hat weitaus gravierendere Folgen als beispielsweise die Kapitalanlage, wo Verträge zwischenzeitlich auch mal umgeschichtet oder verändert werden können.

Bauherren sollten daraus den Schluss ziehen, dass die Baufinanzierung besonders gründlich konzipiert und geplant werden sollte. Dazu zählt auch, von vornherein die teuersten Fehler zu vermeiden. Ganz oben auf der Liste stehen dabei drei häufige Fehlentscheidungen.

Fehler 1: Selbstüberschätzung bei der Baufinanzierung

Häufig werden die eigenen finanziellen Möglichkeiten zu optimistisch einschätzt und Risiken wie Jobverlust oder unverhoffte größere Ausgaben ausgeblendet. In Zeiten niedriger Zinsen wie aktuell kommt ein weiterer Faktor hinzu: Wer mit Mini-Zinsen bis zum Anschlag finanziert, kann möglicherweise nach dem Ende der Zinsbindungsfrist die finanzielle Belastung nicht mehr verkraften, wenn bis dahin die Zinsen deutlich gestiegen sind. Häuslebauer sollten daher immer genügend Reserven bei der Baufinanzierung offenhalten und in Niedrigzinsphasen lieber auf eine besonders hohe anfängliche Tilgung von zwei oder drei Prozent oder noch mehr setzen.

Fehler 2: Schneller Abschluss ohne Vergleich

Viele Bauherren gehen beim Vergleich von Baufinanzierungsangeboten zu oberflächlich vor. Um das wirklich günstigste Angebot herauszufinden, genügt es meist nicht, nur bei der Hausbank und vielleicht noch einem oder zwei weiteren Geldinstituten die Konditionen anzufragen. Bei einer Finanzierungssumme von 200.000 Euro kann schon ein um 0,25 Prozentpunkte höherer Zins im Lauf von zehn Jahren Mehrkosten in Höhe von rund 5.000 Euro verursachen. Angesichts solcher Summen lohnt es sich, eine möglichst breite Anbieterpalette abzufragen und die Offerten kritisch zu vergleichen.

Fehler 3: Falsche Entscheidungen bei der Zinsbindungsfrist

Kurzfristige Darlehen sind meist etwas zinsgünstiger als 10- oder 15-jährige Darlehen. Doch wenn innerhalb weniger Jahre die Zinsen wieder steigen sollten, kann sich die vordergründige Ersparnis schnell als Makulatur erweisen. Sowohl die anfängliche Tilgung wie auch die finanzielle Flexibilität sollten in der Entscheidung berücksichtigt werden, um langfristig teure Fehler zu vermeiden.

Tipp: Die Baufinanzierungsspezialisten von Interhyp helfen in der kostenlosen Beratung bei der Entwicklung einer fundierten Finanzierungsstrategie und haben den direkten Zugriff auf die Konditionen von bundesweit mehr als 300 Darlehensgebern. Auf diese Weise können Bauherren innerhalb kürzester Zeit zur bestmöglichen Baufinanzierung gelangen.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 08.02.2012