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Erneuerbare Energien: Hohe Nachfrage

Solarstromanlagen und Wärmepumpen waren im vergangenen Jahr bei Bauherren und Immobilienkäufern sehr gefragt. Beide Formen der Nutzung von erneuerbaren Energien konnten deutlich zulegen.

Solaranlagen & Co. sind gefragt: Bauherren und Immobilienkäufer investieren in erneuerbare Energie.

Solaranlagen & Co. sind gefragt: Bauherren und Immobilienkäufer investieren in erneuerbare Energie.

(München, 29.03.2018) Das Interesse an erneuerbarer Energie ist groß: Nach mehreren Krisenjahren verzeichnen die Hersteller von Solarstromanlagen (Photovoltaik) wieder Zuwächse. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) auf Basis von Zahlen der Bundesnetzagentur mitteilt, wurden im Jahr 2017 mehr als 67.000 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1,75 Gigawatt bei der Bundesbehörde registriert. "Das sind rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr", erklärt der BSW Solar. Diese Entwicklung sei "insbesondere auf stark gesunkene Photovoltaik-Preise" zurückzuführen. Ein weiterer positiver Faktor für die Nutzung der Solarenergie seien die Solarstromspeicher, "deren Preise sich innerhalb der letzten vier Jahre halbiert haben".

Auch die Aktion pro Eigenheim registriert eine erhöhte Nachfrage nach Photovoltaik bei Bauherren. "Die Nachfrage nach Solarstromanlagen ist 2017 gegenüber dem Vorjahr im Eigenheimsektor um etwa ein Viertel gestiegen, auch für 2018 erwarten Experten eine wachsende Nachfrage", erklären die Experten. Der Trend zum Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms nehme weiter zu. "Jedes zweite neue Solardach wird mit einem Solarstromspeicher kombiniert", hat die Aktion pro Eigenheim ermittelt. Eine Anlage sei heutzutage zum Teil für unter 10.000 Euro zu haben, vor zehn Jahren hätte für die vergleichbare Anlage noch das Dreifache investiert werden müssen. Die Aktion pro Eigenheim verweist darauf, dass nur noch im Jahr 2018 die Anschaffung eines Batteriespeichers von der KfW-Bank gefördert werde.

Auch eine weitere Möglichkeit der Nutzung erneuerbarer Energien ist bei Bauherren und Immobilienbesitzern beliebt: Der Absatz von Heizungswärmepumpen ist im Jahr 2017 deutlich gestiegen, nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpe um 17 Prozent auf insgesamt 78.000 Geräte. Den größten Zuwachs verzeichneten nach Angaben des Verbands Luftwärmepumpen, von denen 55.000 Exemplare installiert wurden (plus 20 Prozent). Ihr Marktanteil hat sich mit rund 71 Prozent nochmals erhöht (Vorjahr: 69 Prozent). Erdwärmepumpen und sonstige liegen jetzt bei 29 Prozent (2016: 31 Prozent). Insgesamt seien in Deutschland aktuell rund 800.000 Heizungswärmepumpen installiert. Nach Angaben des BWP ist auch der Absatz von Warmwasserwärmepumpen ist in 2017 im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gewachsen, 13.500 Geräte seien verkauft worden.


Redaktion: Joachim Hoffmann

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