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Experten-Sprechstunde auf gutefrage.net: Wie finanzieren?

Der Zeitpunkt für Bau oder Kauf der eigenen Immobilie ist günstig. Die Zinsen für Baufinanzierungsdarlehen sind niedrig. Aber wie kann ich die eigenen vier Wände am besten finanzieren? Fragen rund um die optimale Immobilienfinanzierung hat die Interhyp-Finanzierungsexpertin Linda Tietze auf gutefrage.net beantwortet.

Hier drei interessante Fragen und Antworten für Sie:

Wie hoch muss der finanzielle Spielraum für eine Familie mindestens sein, um ein Haus oder eine Wohnung finanzieren zu können?

Das muss man im individuellen Fall ermitteln. Am besten schauen Interessierte zunächst mit Hilfe des Budgetrechners von Interhyp, wie viel Darlehen mit ihrer Ratenvorstellung und ihrem Eigenkapital möglich ist: www.interhyp.de/budgetrechner. Mit diesem Budget können die künftigen Eigenheimbesitzer dann zum Beispiel auf Immobiliensuchportalen schauen, ob es in der Wunschgegend gute Immobilien innerhalb der eigenen Vorstellungen gibt.

Wichtig ist, die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln tragen zu können, also die Grunderwerbsteuer mit 3,5 bis 5,5 Prozent je nach Bundesland, Grundbuch- und Notarkosten in der Regel mit 1,5 Prozent sowie eventuell anfallende Maklerkosten mit meist 3,57 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises).

Macht es derzeit Sinn, eine möglichst lange Zinsbindung anzustreben?

Grundsätzlich ist es durchaus sinnvoll, langfristig zu denken. Wichtig sind im individuellen Fall auch Merkmale wie die gewünschte Tilgung (oder auch Sondertilgung) und der monatliche Ratenwunsch. Bei einer sehr hohen anfänglichen Tilgung wird das Darlehen deutlich schneller zurückgeführt, damit ist auch das Zinsänderungsrisiko nach Ablauf der ersten Festschreibung geringer.

Mit dem Interhyp-Tilgungsrechner können Interessierte schauen, was grundsätzlich möglich wäre: www.interhyp.de/tilgungsrechner

Ist eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital zur Zeit sinnvoll?

Grundsätzlich ist es möglich, eine Immobilie mit sehr wenig oder auch gar keinem Eigenkapital zu finanzieren. Empfehlenswert wäre aber in jedem Fall, zumindest die Erwerbsnebenkosten wie Notar- und Grundbuchkosten sowie Grunderwerbssteuer und eventuell die Maklercourtage aus Eigenkapital zu tragen.

Bei Finanzierungslösungen gibt es natürlich eine Vielzahl an Möglichkeiten (zum Beispiel Annuitätendarlehen, Bauspar-Modelle, KfW-Darlehen). Wichtig bei der Entscheidung für ein Finanzierungskonzept sollten dabei die persönlichen Bedürfnisse an die Finanzierung sein, also zum Beispiel die mögliche Höhe der Raten und die gewünschte Tilgung. Dann kann man entscheiden, ob eine Kombination aus mehreren Bausteinen sinnvoll ist.

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Redaktion: Patrizia Difonzo

Interhyp, 14.03.2013