News

Finanzierung des Innenausbaus: So planen Sie Ihr neues Dachgeschoss

Vor allem in älteren Häusern bietet das Dachgeschoss Reserven für den Innenausbau. Die Finanzierung ist zwar häufig überschaubar, aber dennoch sollten Eigentümer den Geldbedarf sorgfältig analysieren. Je nachdem, ob die Arbeiten überwiegend in Eigenleistung oder von Handwerkern durchgeführt werden, sind auf jeden Fall die benötigten Materialien und gegebenenfalls die Handwerkerlöhne in die Finanzierung des Innenausbaus einzurechnen.

Wenn Sie die Gesamtkosten beim Ausbau des Dachgeschosses kalkulieren, sollten Sie diese Gewerke berücksichtigen:

- Dachisolierung. Bevor die Finanzierung des eigentlichen Innenausbaus geplant wird, sollten Sie prüfen, wie viel Geld in die Isolierung des Daches fließen muss. Gerade ältere Häuser haben oft nicht ausreichend isolierte Dächer. Wird dies nicht berücksichtigt, verschlingt der neue Wohnraum zu viel Energie. Ratsam ist, in der Frage der Dachisolierung einen Fachmann hinzuzuziehen. Damit können Sie spätere Feuchtigkeitsschäden wegen einer falsch angebrachten Isolierung vermeiden.

- Fußbodendämmung. Hier geht es weniger um die Wärmedämmung als vielmehr um den Schall. Wer nicht riskieren will, dass er jeden Schritt aus dem Dachgeschoss mithören kann, sollte eine funktionierende Trittschalldämmung einplanen.

- Dachfenster. Dachböden wurden in früheren Jahren meist aus Kostengründen nur mit einem Minimum an Dachfenstern ausgestattet. Hier gilt es, die notwendige Menge an neuen Dachfenstern mit vorzusehen – idealerweise schon im Zuge der Dachisolierung. Wichtig: Je nach örtlichem Bebauungsrecht kann es sein, dass Sie neue Dach- oder Giebelfenster vom Bauamt genehmigen lassen müssen.

- Installationen. Im Zuge des Innenausbaus sollte auch die Finanzierung für die Installationsarbeiten gesichert sein. In erster Linie geht es dabei um Heizungs- und Elektroinstallation sowie je nach Bedarf auch um Wasser- und Abwasseranschlüsse.

- Eigentlicher Innenausbau. Bodenbeläge, Wandverkleidung, Trennwände – all dies ist sowohl bei den Materialkosten wie auch je nach Eigenleistung in Form von Handwerkerlöhnen zu berücksichtigen.

Sind diese Punkte alle enthalten, ist die Finanzierung des Innenausbaus in aller Regel gesichert.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 13.07.2011