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Forward-Darlehen: Was den Zinsaufschlag beeinflusst

Mit dem Abschluss eines Forwarddarlehens können sich Darlehensnehmer bei der Anschlussfinanzierung schon im Voraus das aktuelle Zinsniveau sichern. Wie es der Begriff „Forward-Darlehen“ schon vermuten lässt, verbirgt sich dahinter ein Kreditvertrag, der im Voraus geschlossen wird. Das Besondere dabei ist, dass die Zinsen auf Monate oder gar Jahre hinweg festgelegt werden können.

Vor allem in Zeiten niedriger Zinsen bietet das Forward-Darlehen bei der Anschlussfinanzierung die Möglichkeit, sich gegen künftige Zinserhöhungen rechtzeitig abzusichern. Wenn die Zinsfestschreibung in einem bis drei Jahren ausläuft, kann mit dem Forward-Darlehen schon heute das derzeitige Zinsniveau gegen einen relativ kleinen Zinsaufschlag festgezurrt werden.

Wer den Markt für Baufinanzierungen länger beobachtet, kann feststellen, dass im Lauf der Zeit der Aufschlag für Forward-Darlehen deutlichen Schwankungen unterworfen ist. Grund dafür ist das unterschiedliche Preisniveau bei den komplizierten Termingeschäften, mit denen die Bank wiederum selbst die Darlehen absichert. Würde nämlich eine Bank bei der Ausgabe von Forwarddarlehen keine eigenen Sicherungsgeschäfte abschließen, müsste sie möglicherweise bei der Auszahlung die Kredite sozusagen weit unter Wert verkaufen, wenn bis dahin die Zinsen gestiegen sind. Daher schließen Banken untereinander Termingeschäfte auf die künftige Zinsentwicklung ab, um sich damit gegen einen Zinsanstieg zu versichern.

Marktstimmung wirkt sich auf Zinsaufschlag beim Forward-Darlehen aus

Ein großer Teil der Schwankungen bei den Aufschlägen für Forward-Darlehen kommt daher, dass die Versicherungkosten für die Banken von der Marktstimmung abhängen. Je mehr Marktteilnehmer schon bald steigende Zinsen erwarten, umso teurer wird die Absicherung - und je mehr die Meinung vorherrscht, dass sich der Zinsmarkt wenig bewegen wird, umso billiger wird die Zinssicherung.

Darüber hinaus variieren die Zusatzkosten fürs Forwarddarlehen in Abhängigkeit von der Dauer bis zur Auszahlung: Je weiter der Auszahlungstermin in der Zukunft liegt, umso höher wird der Zinsaufschlag.

Wer sich jetzt schon die extrem niedrigen Zinsen für die zukünftige Anschlussfinanzierung sichern will, kann bei Interhyp ein kostenloses Angebot für ein Forward-Darlehen anfordern. Die Finanzierungsexperten von Interhyp können dann in der Beratung gemeinsam mit dem Kunden klären, zu welchen Konditionen die Anschlussfinanzierung in trockene Tücher gebracht werden kann.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 13.10.2011