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Frühlingszeit, Bauzeit: Sparpotenzial für Bauherren und Käufer

Die meisten Experten sehen aktuell eine eher gleichbleibende Zinsentwicklung – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp. Dadurch kann die Frühlingszeit ideal zum Immobilienbau genutzt werden.

Die Nachfrage nach Immobilieneigentum ist durch die aktuelle Zinsentwicklung weiter gestiegen.

Die Nachfrage nach Immobilieneigentum ist durch die aktuelle Zinsentwicklung weiter gestiegen.

(München, 7. März 2019) Laut dem Expertenpanel des aktuellen Interhyp-Bauzins-Trendbarometers sehen 80 Prozent der Befragten in den nächsten vier Wochen eine eher gleichbleibende Zinsentwicklung. Mittel- bis langfristig gehen die Meinungen der Experten jedoch auseinander: Die Hälfte der Befragten erwartet hier eine Zinserhöhung, während 40 Prozent auf gleichbleibende und 10 Prozent auf fallende Konditionen spekulieren. Der Volkswirt der ING Deutschland sagt vor diesem Hintergrund: "In den nächsten Wochen sollte es erste leichte Zeichen der konjunkturellen Entspannung geben. Wenn die aktuellen Ängste vor einer Rezession langsam verschwinden, sollten auch die Kapitalmarktrenditen leicht ansteigen. Großer Unbekannter in diesem Szenario bleibt natürlich der Brexit. Ein "no deal" Brexit Ende März würde zu Turbulenzen an den Finanzmärkten führen und könnte kurzzeitig die Renditen auf 10-jährige deutsche Staatsanleihen in den negativen Bereich drücken."

Zudem ist die Inflationsrate im Euroraum weiter unter die Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von rund zwei Prozent gerutscht, weshalb eine Rückführung zu einer normalen Geldpolitik nicht zu erwarten ist. Wann damit zu rechnen ist, erklärt der befragte Experte der Postbank: "Für die zuletzt deutlich gesunkenen deutschen Kapitalmarktrenditen war in erster Linie eine zunehmende Skepsis verantwortlich, ob die EZB auf absehbare Zeit die geldpolitische Trendwende mit einer Leitzinsanhebung fortführen wird. Wir rechnen inzwischen aufgrund der nur noch verhaltenen konjunkturellen Dynamik frühestens 2020 mit einem ersten Zinsschritt. Eine Überwindung der Konjunkturschwäche in Verbindung mit einer nachlassenden Dominanz globaler Unsicherheitsfaktoren dürfte aber bereits auf Jahressicht ein gewisses Aufwärtspotenzial für die Renditen eröffnen, welches jedoch durch die Geldpolitik im Euroraum begrenzt bleibt. Mit deutlicheren Anstiegen der Bauzinsen ist vor diesem Hintergrund nicht zu rechnen."

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG erklärt, welche Auswirkungen diese wirtschaftlichen Bewegungen auf den Immobilienmarkt haben: "Nachdem viele Baustellen in der Winterzeit geruht haben, nimmt die Bautätigkeit jetzt im Frühjahr wieder zu. Die ohnehin hohe Nachfrage nach Immobilieneigentum erhält durch die Zinsentwicklung zusätzliche Impulse. Pünktlich vor Frühlingsbeginn liegen die Konditionen für Immobiliendarlehen auf historisch niedrigem Niveau."


Redaktion: Sharon Schießler

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