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Fünf Kostenpositionen, die Sie bei Hauskauf und Baufinanzierung nicht vergessen dürfen

Beim Hauskauf und der damit verbundenen Baufinanzierung sollten wichtige Nebenkosten nicht vergessen werden, wenn teure Nachfinanzierungen vermieden werden sollen.

Bei Hauskauf und Baufinanzierung steht zunächst einmal die Finanzierung des Kaufpreises im Vordergrund. Dabei gilt es, die Lücke zwischen den Anschaffungskosten und dem vorhandenen Eigenkapital möglichst zinsgünstig mit einem Baudarlehen zu schließen. Allerdings sollten Bauherren dabei nicht die mit dem Kauf verbundenen Nebenkosten vergessen, die letztlich ebenfalls mitfinanziert werden müssen. Wer an fünf wichtigen Kostenpositionen denkt, kann teure Finanzierungslücken vermeiden.

Anschlusskosten. Nicht immer sind beim Kauf eines neuen Hauses die Kosten für den Anschluss an das Strom-, Wasser- und Gasnetz enthalten. Bauherren sollten den Kauf- bzw. Werkvertrag genau unter die Lupe nehmen und prüfen, ob für den Anschluss an die öffentlichen Versorgungsnetze zusätzliche Kosten und Gebühren zu kalkulieren sind.

Notargebühren. Für die Beurkundung des Kaufvertrag verlangt der Notar ein Honorar, dazu kommen noch die Gebühren für die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro können rund 2.500 Euro an Notar- und Grundbuchkosten anfallen.

Grunderwerbsteuer. Auch der Fiskus will seinen Anteil, wenn eine Immobilie den Eigentümer wechselt. Je nach Bundesland ist die dabei erhobene Grunderwerbsteuer unterschiedlich hoch – die Sätze schwanken zwischen 3,5 und 5,0 Prozent des Kaufpreises.

Grundschuldgebühren. Wenn beim Hauskauf gleichzeitig eine Baufinanzierung abgeschlossen werden soll, verlangt die finanzierende Bank die Eintragung einer Grundschuld als Kreditsicherheit. Auch hier sind Notar und Grundbuchamt beteiligt und führen diesen Dienst nicht zum Nulltarif aus. So fallen beispielsweise für die Eintragung einer Grundschuld über 200.000 Euro Notar- und Grundbuchkosten in Höhe von rund 800 Euro an.

Einrichtung. Sicherlich werden Bauherren im neuen Eigenheim aus Kostengründen das bereits vorhandene Mobiliar verwenden, soweit dies mit Blick auf Grundriss und Raumaufteilung machbar ist. Bei der Einbauküche kann dies schwierig werden – vor allem dann, wenn in der bisherigen Mietwohnung die Küche vom Vermieter zur Verfügungs gestellt worden ist. Bauherren sollten daher schon im Rahmen der ersten Finanzierungsüberlegungen prüfen, in welchem Umfang neue Einrichtungsgegenstände notwendig sind und welche Kosten dafür eingeplant werden sollten.

Tipp: Damit Sie keine Kostenposition außeracht und Ihre Finanzierung gut planen, sind Sie bei den Interhyp-Baufinanzierungsexperten gut beraten. Interessenten können online ein Finanzierungsangebot anfordern.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp, 02.01.2013