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Grunderwerbsteuer: Erhöhung in Hessen und im Saarland geplant

In zwei Bundesländern sind Erhöhungen der Grunderwerbsteuer geplant - in Hessen zum 1. August 2014 und im Saarland zum 1. Januar kommenden Jahres. Wer ein Objekt im Auge hat, sollte den Kaufvertrag vor den Erhöhungen schließen.

Häuser Berlin

Die Höhe der Grunderwerbsteuer unterscheidet sich je nach Bundesland. Bereits zum Januar 2014 hatten einige Länder die Steuern angehoben. Jetzt planen zwei weitere Bundesländer eine Steuererhöhung: Hessen will die Steuer schon zum 1. August 2014 von 5 auf 6 Prozent heraufsetzen, ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren ist im Gange. Das Saarland plant zum 1. Januar 2015 eine Erhöhung von 5,5 auf 6,5 Prozent. Die jeweiligen Finanzministerien bestätigten die Planungen auf Anfrage von Interhyp.

Wer den Kauf noch vor einer Steuererhöhung unter Dach und Fach bringt, kann Geld sparen: So macht die Erhöhung um ein Prozent beim Kauf einer Immobilie zum Preis von 200.000 Euro immerhin 2.000 Euro aus. Entscheidend ist in der Regel das Datum des notariellen Kaufvertrags.

Tipps:

Wenn Sie schon ein konkretes Objekt im Auge haben, rechnen Sie sich die Mehrkosten aus. So sehen Sie, was Sie sparen, wenn Sie vor der Erhöhung unterschreiben.

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Unsere Deutschlandkarte zeigt die Kaufnebenkosten in Deutschland, die geplanten Änderungen sind darin schon berücksichtigt.

Deutschlandkarte Kaufnebenkosten aktualisiert Juli 2014


Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 9. Juli 2014