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Grunderwerbsteuererhöhung in Brandenburg: Wer vorher handelt, kann sparen

In Brandenburg soll die Grunderwerbsteuer zum 1. Juli 2015 ansteigen. Wer ein Bau- oder Kaufvorhaben plant, sollte diesen Termin im Blick behalten.

(München, 06.05.2015) Nachdem im Januar im Saarland und Nordrhein-Westfalen die Grunderwerbsteuer erhöht wurde, plant auch Brandenburg eine Anhebung dieser Steuer. Ab 1. Juli 2015 soll der Steuersatz von bisher 5 auf dann 6,5 Prozent steigen. Das Finanzministerium des Landes teilte auf Anfrage mit, dass ein entsprechender Gesetzesentwurf voraussichtlich im Juni beschlossen wird. Interhyp hat die Steuersätze auf einer neuen Deutschlandkarte zu den Kaufnebenkosten berücksichtigt.

Kaufnebenkosten in Deutschland

Die Recherche, die der Karte zugrunde liegt, offenbart deutschlandweit große Unterschiede bei den Kaufnebenkosten - sowohl bei den Sätzen für die Grunderwerbsteuer als auch bei den Maklerprovisionen, die der Immobilienkäufer tragen muss. Während in Bayern und Sachsen die Grunderwerbsteuer noch immer bei 3,5 Prozent liegt, haben alle anderen Bundesländer die Sätze in der Vergangenheit bereits erhöht, zum Teil auf bis zu 6,5 Prozent, wie Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, das Saarland. Jetzt plant auch Brandenburg den bisherigen Höchstsatz umzusetzen. Die Kaufnebenkosten in Brandenburg gehören dann zu den höchsten deutschlandweit.

Laut dem Baufinanzierungsvermittler Interhyp betrug der durchschnittliche Kaufpreis für eine Immobilie im vergangenen Jahr etwas mehr als 230.000 Euro. Eine Erhöhung der Kaufnebenkosten um 1,5 Prozent, wie in Brandenburg geplant, würde damit eine zusätzliche Belastung von rund 3.500 Euro bedeuten.

Tipp: Wer vor einer Grunderwerbsteuererhöhung den Kaufvertrag abschließt, kann bares Geld sparen. Bauherren und Immobilienkäufer, die ein konkretes Vorhaben planen, sollten also aktiv werden. Die Interhyp-Baufinanzierungsspezialisten können dabei helfen, eine Finanzierung rechtzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Interessenten können einen Termin für eine kostenlose und unverbindliche Beratung vereinbaren.


Redaktion: Britta Barlage