News

Günstige Anschlussfinanzierung dank vieler Sparchancen

Eine günstige Anschlussfinanzierung macht dem Bauherren das Leben leichter. Nach den ersten Jahren, in denen die Monatsrate zuweilen kaum noch finanziellen Spielraum zuließ und die Schuldenlast drückte, beginnt sich mit der zweiten Finanzierungsrunde die Situation oftmals deutlich zu entspannen. Wer seine Erstfinanzierung auf zehn Jahre festgeschrieben hat, kann bei der Anschlussfinanzierung mit einem Schuldenstand kalkulieren, der je nach anfänglicher Tilgung meist um 20 bis 30 Prozent niedriger ist als der ursprüngliche Betrag.

Doch nicht nur der gesunkene Schuldenstand wirkt sich günstig auf die Anschlussfinanzierung aus. Auch weitere Faktoren kommen hinzu, die sich bei der richtigen Konstellation als Turbolader für die Zinskostenersparnis auswirken können:

- Niedrigere Marktzinsen. Derzeit sind die Zinsen für die Anschlussfinanzierung generell günstiger als noch vor acht oder zehn Jahren. Allein schon aus diesem Grund können Finanzierungskunden ihre Zinskosten um etliche tausend Euro senken.

- Bessere Beleihung. Wenn die Erstfinanzierung mehr als 60 Prozent des Kaufpreises ausgemacht hat, war damit häufig ein Zinsaufschlag aufgrund der hohen Beleihungsquote verbunden. Viele Kreditnehmer profitieren nach einigen Jahren davon, dass sie aufgrund der bereits erfolgten Tilgung bei der Anschlussfinanzierung in eine günstigere Beleihungskategorie eingestuft werden.

- Mehr Angebotsvielfalt. In den vergangenen Jahren hat sich die Angebotspalette von Finanzierungsvermittlern deutlich ausgeweitet, und mittlerweile sind auch viele regionale Banken und Sparkassen auf den Finanzierungsplattformen zu finden. So bietet Interhyp den Kunden die Wahl zwischen mehr als 300 Kreditinstituten. Damit ist es leichter geworden, mit geringem Aufwand das ideale Angebot zu finden.

- Flexiblere Finanzierungsmodelle. Vor einigen Jahren war es noch üblich, dass Sondertilgungsoptionen entweder gar nicht oder nur gegen einen Zinsaufschlag in den Kreditvertrag integriert werden konnten. Heute sind Sondertilgungen meist standardmäßig möglich, so dass Kreditnehmer bei der Rückzahlung mehr Flexibilität haben.

Finanzierungskunden sollten die günstigen Marktkonstellationen bei der Anschlussfinanzierung gezielt nutzen, um mit einem erhöhten Tilgungsanteil noch schneller als ursprünglich geplant von den Schulden herunterzukommen. Nach Möglichkeit sollten sie die monatliche Rückzahlungsrate zumindest beibehalten. Wenn zwischenzeitlich das Einkommen gestiegen ist, sollten Kreditnehmer auch darüber nachdenken, die Monatsrate zu erhöhen.

Wer beispielsweise noch eine Restschuld von 120.000 Euro vorzuweisen und bislang eine Monatsrate von 900 Euro gezahlt hat, könnte auch mit einer niedrigeren Rate weitermachen. Das ist aber nicht ratsam, wie die Berechnung zeigt: Bei einem Darlehenszins von 4,0 Prozent und weiteren 4,0 Prozent Anfangstilgung würde die Monatsrate nur noch 800 Euro betragen. Nach weiteren zehn Jahren liegt dann die Restschuld bei noch 61.100 Euro und insgesamt werden in diesem Zeitraum 37.100 Euro an Zinsen gezahlt. Wird hingegen die Rückzahlungsrate von monatlich 900 Euro beibehalten, resultiert daraus nur noch eine Restschuld von 46.375 Euro und eine Zinsbelastung von 34.375 Euro - und damit hat der Kreditnehmer dank des Zinseszinseffektes bei schnellerer Tilgung 2.725 Euro an Zinsen gespart. Es lohnt sich also, die ursprüngliche Rate beizubehalten.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 25.08.2011