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Hausbau: Warum Häuslebauer versichert sein sollten

Der Hausbau bringt so manche Gefahren mit sich. Mit den passenden Versicherungen können sich Bauherren vor unliebsamen Überraschungen schützen.

 Beim Hausbau lauern einige Risiken – eine Versicherung kann sich daher lohnen.

Beim Hausbau lauern einige Risiken – eine Versicherung kann sich daher lohnen.

(München, 21.04.2017) Ob Unfälle auf der Baustelle, Vandalismus oder Schäden durch Brand: Beim Hausbau lauern einige Risiken, die Bauherren nicht ignorieren sollten. Stattdessen sollten sie ihr Gebäude versichern und sich selbst vor eventuellen Haftungsansprüchen schützen. Denn beim Hausbau ist der Eigentümer des Grundstücks für die Absicherung der Baustelle verantwortlich und kann unter Umständen bei Unfällen in Regress genommen werden. "Der Bauherr haftet für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Bau entstehen", erläutern die Bauexperten des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Absichern lässt sich dieses Risiko mit der Bauherrenhaftpflichtversicherung. Wie teuer diese ist, hängt vom Umfang der Bauarbeiten ab. Kleinere Bauvorhaben – häufig bis 50.000 Euro – sind oftmals über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Beim Hausbau hingegen empfiehlt sich eine eigenständige Police. Die ist zu überschaubaren Preisen erhältlich: Eine aktuelle Marktuntersuchung der Stiftung Warentest hat ergeben, dass bei einer Bausumme von 250.000 Euro und einer Laufzeit von zwei Jahren günstige Policen ab 83 Euro angeboten werden.

Schon beim Bau sollte das entstehende Gebäude gegen Brandschäden versichert werden. Diesen Zweck erfüllt die Feuerrohbauversicherung. In der Regel hat sie denselben Leistungsumfang wie die Gebäudeversicherung. Alternativ können Bauherren bei Baubeginn die ohnehin notwendige Gebäudeversicherung abschließen. Die deckt in der Bauphase auch Schäden am Rohbau.

Ergänzend zur Feuerrohbauversicherung kommt beim Hausbau noch eine Bauleistungsversicherung in Frage. "Sie springt ein, wenn unvorhergesehene Sachschäden am Bau auftreten. Darunter fallen Dacheinstürze oder Überflutungen nach Wolkenbrüchen und Stürmen ebenso wie Vandalismus auf der Baustelle", erläutern die Versicherungsexperten des Verbands privater Bauherren (VPB). Im Vergleich zur Bauherrenhaftpflichtversicherung ist diese Police meist deutlich teurer, hat die Stiftung Warentest ermittelt: Bei einer Bausumme von 250.000 Euro beginnen die günstigsten Angebote bei rund 250 Euro.


Redaktion: Thomas Hammer