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Hauskauf: So planen Sie die Finanzierung in 5 Schritten

Die Finanzierung des Hauskaufs ist ein entscheidender Erfolgsfaktor beim Weg in die eigenen vier Wände. Wer nachlässig plant oder zu hohe Risiken eingeht, läuft Gefahr, dass er das Haus langfristig nicht halten kann. Sinnvoll ist es daher, Schritt für Schritt festzustellen, innerhalb welcher Grenzen sich die Finanzierung bei Hausbau oder -kauf halten sollte. So stellen Sie eine solide Finanzierung sicher:

1. Eigenkapital ermitteln. Zunächst sollten Sie genau wissen, wie viel Eigenmittel in die Finanzierung des Hauskaufs fließen können. In Betracht kommen vor allem schwankungsarme Anlageformen, die zum gewünschten Zeitpunkt auch abgerufen werden können – zum Beispiel Geld von Sparkonten. Fonds- oder Aktienbestände sollten erst dann eingerechnet werden, wenn eine Umschichtung in risikoarme Geldanlagen erfolgt ist. Wichtig: Sie sollten eine ausreichende Geldreserve für ungeplante Anschaffungen oder Reparaturen aus der Finanzierung ausklammern! 2. Maximale Monatsrate festlegen. Nun sollten Sie überlegen, welche monatliche Kreditrate Sie maximal aufbringen können: Haushaltsrechner. Bedenken Sie dabei: Die laufenden Nebenkosten werden wegen der Rücklagen für spätere Renovierungen höher sein als die Nebenkosten, die ein Mieter zu tragen hat. Auch sollte genügend Spielraum bleiben, um Schwankungen beim Einkommen abzufedern. 3. Mögliches Kreditvolumen errechnen. Auf Basis der aktuellen Marktzinsen kann die Obergrenze beim Kredit gezogen werden. Dabei sollten Sie eine ausreichend hohe Anfangstilgung einkalkulieren. Je nach Höhe des vorhandenen Eigenkapitals ist zu beachten, dass Banken bei unterschiedlichen Fremdkapitalanteilen Zinsaufschläge bei der Finanzierung des Hauskaufs verlangen können. Daraus resultiert dann das maximale Gesamtvolumen der Immobilieninvestition. 4. Kaufnebenkosten abziehen. Grunderwerbsteuer und Notargebühren machen zusammen rund fünf bis 7 Prozent des Kaufpreises einer Immobilie aus. Erfolgt der Hauskauf über einen Makler, muss auch dessen Courtage in der Gesamtkalkulation berücksichtigt werden. 5. Renovierungen und Außenanlagen nicht vergessen. Beim Kauf eines gebrauchten Hauses sollten in die Finanzierung auch genügend Reserven für die notwendigen Renovierungsarbeiten eingerechnet werden. Bei einem Neubau können die Außenanlagen wie die Anlage von Zufahrtswegen oder Terrassen noch zusätzliche Kosten verursachen.

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Redaktion: Britta Barlage

interhyp AG, 04.05.2011