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Immobilien als Kapitalanlage: Renditechancen abseits der Metropolen

Immobilienanleger finden die attraktivsten Rahmenbedingungen oft in mittelgroßen Städten und ländlichen Regionen - das ergibt eine aktuelle Studie. Allerdings gibt es innerhalb Deutschlands große Unterschiede hinsichtlich der Renditen von Immobilien.

In großen Metropolen steigen die Kaufpreise, daher sinken oft die Mietrenditen..

In großen Metropolen steigen die Kaufpreise, daher sinken oft die Mietrenditen.

(München, 18.05.2018) Der starke Anstieg der Kaufpreise für Immobilien in den vergangenen Jahren hat viele Kapitalanleger verunsichert, weil dadurch die Mietrenditen vielerorts gesunken sind. Eine aktuellen Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), die im Auftrag der Postbank durchgeführt wurde, zeigt, in welchen Regionen noch günstige Rahmenbedingungen für private Immobilieninvestoren herrschen.

Als Maßstab haben die Immobilienexperten zwei Kriterien gewählt: Zum einen wurde die prognostizierte Kaufpreisentwicklung bis zum Jahr 2030 herangezogen, zum anderen die aktuellen durchschnittlichen Kaufpreise im Verhältnis zur erzielbaren Miete. Ergebnis: In knapp zehn Prozent der 401 untersuchten Landkreise und kreisfreien Städte können Immobilienanleger sowohl mit moderaten Kaufpreisen für Immobilien als auch mit guten Wertsteigerungschancen rechnen.

Wer der Studie folgt, sucht die Renditeperlen eher außerhalb der Metropolen. So bietet Niedersachsen mit den Regionen Osnabrück, Diepholz und Gifhorn laut Postbank "besonders gute Investitionschancen". Weiter südlich glänzen der Main-Kinzig-Kreis nahe Frankfurt sowie die Regionen Darmstadt und Mainz mit interessanten Entwicklungspotenzialen.

Weniger rosig ist die Lage für Investoren in den Ballungsräumen. Dort sehen die Analysten zwar Spielraum für einen weiteren Zuwachs der Immobilienpreise. Doch wer wie in München, Hamburg oder Berlin beim Wohnungskauf oft mehr als die 30-fache Jahreskaltmiete hinblättern muss, kann bei den laufenden Mietrenditen eher Magerkost erwarten.

Auch das Regionalforschungsunternehmen GEWOS sieht Mittelstädte in eher ländlichen, aber dennoch wirtschaftsstarken Regionen auf der Gewinnerseite. Für die Attraktivität von kleineren und mittelgroßen Städten können nach Ansicht der Regionalforscher beispielsweise renommierte Universitäten sorgen oder auch die regionale Wirtschaftskraft. Allerdings seien die Unterschiede zwischen einzelnen Städten und Regionen groß, so die Experten. Nicht alle großen Mittelstädte seien gleichermaßen von einer dynamischen Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung gekennzeichnet.


Redaktion: Thomas Hammer

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