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Immobilien auf der Wunschliste

Die Preise für Immobilien steigen, die Nachfrage ist hoch. Rund ein Viertel der Deutschen plant in 2018 eine große Anschaffung. Davon will gut jeder Dritte in eine eigene Immobilie investieren. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der norisbank hervor.

Immobilien stehen weit oben auf der Wunschliste der Deutschen.

Immobilien stehen weit oben auf der Wunschliste der Deutschen.

(München, 29.03.2018) Immobilien sind gefragt – und stehen auf Platz drei der Wunschliste der Deutschen. Wie die norisbank zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Innofact festgestellt hat, plant fast ein Viertel der Befragten (24,3 Prozent) in diesem Jahr eine größere Anschaffung. An erster Stelle stünden Fahrzeuge wie Auto oder Motorrad (53,8 Prozent), gefolgt von elektronischen Geräten wie zum Beispiel TV, PC, Laptop oder Smartphone (36,5 Prozent). Platz drei teilen sich die eigene Immobilie, also Eigentumswohnung oder Haus, und die größere Reise (jeweils 34,9 Prozent), berichtet die norisbank.

Was die Finanzierung ihrer Anschaffungen betrifft, so tendiert laut Erhebung eine Mehrheit der Befragten zu einem Kredit. 21,7 Prozent planen, einen Kredit aufzunehmen, 29,7 Prozent könnten es sich zumindest vorstellen. Immerhin 27,3 Prozent geben an, ausreichend Ersparnisse zu haben und daher ohne Kredit auszukommen. Nur 3,6 Prozent leihen sich das Geld lieber von Freunden oder Familie und 17,7 Prozent sind noch unschlüssig, wie sie sich ihren Wunsch überhaupt erfüllen können.

Bezogen auf das Geschlecht sind Männer mit 56,8 Prozent kreditaffiner als Frauen (46,0 Prozent). Bei der Analyse nach Altersklassen zeigte sich, dass die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen nach Möglichkeit die Aufnahme eines Kredits vermeiden wollen und lieber auf Erspartes zurückgreifen. Zudem haben die Marktforscher herausgefunden, dass Personen mit abgeschlossenem (Fach-)Hochschulstudium eher bereit sind, einen Kredit aufzunehmen, als der Durchschnitt. Außerdem seien Paare eher bereit, sich zu verschulden (23,1 Prozent), als Singles (16,0 Prozent).

Der Erwerb von Immobilien ist angesichts der steigenden Preise mit großem finanziellen Aufwand verbunden. Die Entscheidung für eine Immobilie ist in der Regel eine der größten finanziellen Entscheidungen des Lebens. Eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall kommt zu dem Ergebnis, dass Paare große Investitionen und eventuelle Kreditaufnahmen ganz überwiegend, zu etwa 80 Prozent, gemeinsam beschließen. "Nur in jeder fünften Partnerschaft hat einer die finanzielle Entscheidungshoheit", heißt es dazu in einer Mitteilung. "Bei zehn Prozent bestimmt der Mann, in acht von hundert Fällen gibt die Frau den Ton an." Die gemeinsame Beratung und Entscheidungsfindung der meisten Paare wirke sich auch positiv auf das Verhalten in Finanzdingen aus. Die Befragten gaben an, analytisch (86 Prozent) und kompromissbereit (84 Prozent) vorzugehen, wenn sie Finanzentscheidungen mit dem Partner treffen.


Redaktion: Joachim Hoffmann

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