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Immobilien in Unistädten: Luxuswohnung Studentenbude

Teure Mieten werden für Studenten zu einem immer größeren Problem, zeigt ein Marktbericht des Immobilienportals Immowelt. Studentenwohnungen sind auch bei Kapitalanlegern gefragt.

München

(München, 31.03.2016) Fast 23 Euro pro Quadratmeter - das müssen in München Studenten für ihre Wohnung an Miete zahlen. In besonders gefragten Lagen und mit exklusiver Ausstattung sind sogar Mietpreise von über 40 Euro pro Quadratmeter möglich. Da wird die Studentenbude zur Luxuswohnung, wie der Markbericht zu Mieten in Unistädten des Immobilienportals Immowelt offenbart. Die bayerische Landeshauptstadt steht dabei an der Spitze der Liste der teuersten Unistädte, was die Mieten betrifft - gefolgt von Ulm mit einem Mietpreis von fast 17 Euro pro Quadratmeter und Stuttgart mit 15,50 Euro pro Quadratmeter.

Deutlich preiswerter ist das Studieren in Hinblick auf die Mieten in Kiel (8,30 Euro pro Quadratmeter), Rostock (6,50 Euro pro Quadratmeter) oder Chemnitz (nur 5,40 Euro pro Quadratmeter). Aber auch in den beliebten Unistädten Dresden (7,80 Euro pro Quadratmeter) und Leipzig (7 Euro pro Quadratmeter) sind Wohnungen noch günstig. Die stärksten Anstiege wurden in Potsdam, Ulm und Siegen ermittelt. Einen möglichen Grund für den Anstieg sieht Immowelt in der steigenden Anzahl von teuren möblierten Mikroapartments auf dem Markt.

Auch bei den Kaufpreisen werden starke Steigerungen in Unistädten durch studentischen Zuzug beobachtet, wie zum Beispiel Untersuchungen des Forschungsinstituts empirica zeigen. Laut einer Studie des Immobilienunternehmes Savills aus dem vergangenen Jahr sind Studentenapartments für Kapitalanleger schon seit längerem attraktiv: Seit einigen Jahren erfahre der deutsche Studentenwohnungsmarkt einen Boom beim Bau privat finanzierter und betriebener Studentenapartments, was zu langfristig deutlich steigenden Transaktionsvolumina führe. Auch der aktuelle Wohnungsmarktbericht von Savills attestiert, dass insbesondere Wohnungen in Deutschland fehlen, aber der Bedarf danach immer größer wird.


Redaktion: Magdalena Lindner