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Immobilien: Neue Trendregionen

Im vergangenen Jahr sind die Immobilienpreise gestiegen - nicht nur in Metropolen, sondern zum Teil auch in ländlichen Regionen sind Immobilien gefragt, wie eine neue Studie zeigt.

Immobilienpreise: In Berlin sind Wohnungen vielfach teurer geworden.

Immobilienpreise: In Berlin sind Wohnungen vielfach teurer geworden.

(München, 05.04.2018) Die Nachfrage nach Immobilien ist hoch. Der Anstieg der Immobilienpreise hat sich in etlichen Regionen fortgesetzt. Das zeigt eine Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), die im Auftrag der Postbank durchgeführt wurde. Der Studie zufolge haben die Kaufpreise für Wohnungen im vergangenen Jahr in sechs von zehn deutschen Städten und Landkreisen zugelegt. Im bundesweiten Durchschnitt betrug der inflationsbereinigte Zuwachs bei den Wohnungspreisen 5,5 Prozent.

Teuerste Stadt Deutschlands beim Thema Erwerb von Immobilien ist demnach München, wo die Quadratmeterpreise beim Wohnungskauf mittlerweile auf durchschnittlich 6.789 Euro geklettert sind. Einen besonders starken Preisanstieg verbuchte Berlin, wo Wohnraum nach Abzug der Inflationsrate um 11,4 Prozent teurer wurde.

Außerhalb der Metropolen sind die Preise vielerorts günstiger – wobei es auch Ausnahmen gibt: Der Landkreis Nordfriesland ist mit Quadratmeter-Wohnungspreisen von mehr als 5.600 Euro teurer als Frankfurt und Hamburg. Allerdings sorgen dort die Preise für exklusive Ferienwohnungen auf Sylt für einen Sondereffekt. Vor allem im Raum München verursachen die extrem hohen Preise für Wohnungen in der Stadt eine steigende Nachfrage im Umland, was jedoch dort inzwischen ebenfalls dazu führt, dass sich die Aufwärtsspirale für Immobilien auch dort zu drehen beginnt. So verteuerten sich Wohnungen im Landkreis Dachau um 10,7 Prozent und im Landkreis Erding sogar um 20,8 Prozent.

Darüber hinaus machen die Analysten neue Trendregionen abseits der großen Ballungszentren aus. So sind die Kaufpreise in Weißenburg-Gunzenhausen im Vergleich zu den benachbarten Regionen Eichstätt und Nürnberg noch immer günstig, konnten jedoch im Schnitt um mehr als ein Viertel zulegen. Ebenso sind einzelne Regionen in Mittel- und Ostdeutschland zunehmend gefragt. "Beispiele für Trend-Regionen sind auch Potsdam-Mittelmark und ganz besonders die Uckermark", heißt es in der Analyse.

Wie sich die Immobilienpreise in der Zukunft entwickeln, ist Gegenstand einer Studie des Immobilienportals Immowelt. Unter der Prämisse, dass die Finanzierungszinsen unverändert bleiben, gehen die Immowelt-Experten bis zum Jahr 2020 von einem Preiszuwachs für Immobilien von durchschnittlich 22 Prozent in den 14 größten deutschen Städten aus. Bei steigenden Zinsen erwarten die Experten allerdings einen geringeren Anstieg der Immobilienpreise.


Redaktion: Thomas Hammer

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