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Immobilienfinanzierung: 5 wichtige Fragen auf dem Weg zum Wohneigentum

Wer die wichtigsten Fragen auf dem Weg in die eigenen vier Wände realistisch beantwortet, kann bei der Immobilienfinanzierung seine Wünsche und die finanziellen Rahmenbedingungen unter einen Hut bringen.

Der Kauf oder Bau von Wohneigentum und die damit verbundene Immobilienfinanzierung verkörpern für viele Bundesbürger eine Entscheidung fürs Leben. Entsprechend sorgfältig und wohlüberlegt sollten daher die einzelnen Schritte geplant und durchgeführt werden. Um Wunsch und Wirklichkeit auf einen Nenner zu bringen, sollten sich Bauwillige schon frühzeitig mit den wichtigsten Fragen befassen.

Wie sieht meine Lebens- und Berufsplanung aus?

Wer häufig umziehen muss, macht mit der eigenen Immobilie langfristig Verluste, weil jedes Mal aufs Neue Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer und Notargebühren anfallen. Bauwillige sollten sich daher überlegen, ob sie die nächsten 10 bis 15 Jahre am selben Ort wohnen und dementsprechend in der Region arbeiten wollen. Auch die Familienplanung spielt eine wichtige Rolle bei den ersten Überlegungen: Wer in den kommenden Jahren noch gerne Kinder bekommen möchte, sollte gleich ein angemessen dimensioniertes Eigenheim erwerben.

Welche Immobilienkategorie bevorzuge ich?

Die einen wohnen gerne zentrumsnah in einer Stadtwohnung, wo kulturelle Einrichtungen und Ladengeschäfte in gut erreichbarer Nähe liegen. Andere wiederum zieht es hinaus aufs Land, wo Häuser mit Garten zu erschwinglichen Preisen zu haben sind. Auch bei der Frage nach Neu- oder Altbau sind die Geschmacksrichtungen ganz unterschiedlich. Schon von Beginn an sollten die Vorstellungen vom künftigen Eigenheim möglichst konkret sein, denn dies erleichtert die Auswahl ganz erheblich.

Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung?

Nun sollte ermittelt werden, wie viel eigenes Geld in die Immobilienfinanzierung eingebracht werden kann. Dabei ist auch zu berücksichtigen, zu welchem Zeitpunkt die Finanzmittel verfügbar sind. Nicht angetastet werden sollte die eiserne Reserve für ungeplante Ausgaben und Reparaturen, die je nach Haushaltsgröße etwa zwei bis vier Netto-Monatseinkommen umfassen sollte.

Wo ist das Limit bei der finanziellen Belastung?

Anhand des Einkommens auf der einen Seite und der regelmäßigen Ausgaben auf der anderen Seite lässt sich feststellen, wo das Limit bei der maximalen monatlichen Kreditrate liegt. Wichtig ist bei dieser Berechnung, dass die Kosten für Rücklagen und Renovierungen, die ein Mieter meist nicht selbst zu tragen hat, von vornherein mit einkalkuliert werden. Im Anschluss daran ergibt sich aus der maximalen Monatsrate, die einen angemessenen Tilgungsanteil enthalten sollte, das Limit für die Immobilienfinanzierung.

Passen Wunsch und Wirklichkeit zusammen?

Mit einem Blick in die Immobilienseiten der Tageszeitungen oder auf Online-Immobilienportale können Bauwillige nun feststellen, ob sich ihre Wünsche mit der finanziellen Realität decken. Falls nicht, sind Kompromisse erforderlich – beispielsweise bei der Größe oder der Ausstattung der Immobilie. Oder es muss eben noch eine gewisse Zeit gewartet und gespart werden, bis das Geld zur Erfüllung des großen Traums ausreicht.

Tipp: Professionelle Begleitung bieten auf dem Weg zum Eigenheim die Spezialisten von Interhyp, die in der VorausBeratung gemeinsam mit dem Interessenten ermitteln, was in seiner ganz persönlichen Finanz- und Lebenslage machbar und sinnvoll ist.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 15.11.2011