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Kaufen und Bauen: Wie extravagant darf die Ausstattung sein?

Wer eine Immobilie kauft oder baut, sollte sich gut überlegen, ob er sich für Ausgefallenes entscheidet. Denn aufwendige Extras wie ein Marmorbad mit Goldarmaturen, die freistehende Dusche neben dem Bett oder ein Wohnzimmer über zwei Etagen zahlen sich aus Sicht der Rendite und Wertentwicklung selten aus und könnten zu höheren Kreditzinsen führen.

Interhyp News - Wie extravagant darf die Ausstattung sein?

Immobilieninteressenten sollten wissen: Je ausgefallener die Lage und Ausstattungsmerkmale bei Immobilien sind, desto kleiner ist die Zielgruppe potenzieller Käufer - und damit die künftige Nachfrage. Auch die Finanzierung könnte schwieriger werden. Denn die Bewertungskriterien der Banken orientieren sich an mehrheitlichen Durchschnittsinteressen. Wenn der Kaufpreis eines Objektes wegen extravaganter Details höher ausfällt, dann wird die Verwertbarkeit meist schlechter eingeschätzt. Die Folge sind höhere Sicherheitsabschläge und ein höherer Beleihungsauslauf - der letztlich zu höheren Kreditzinsen führen kann.

Tipp: Wer eine Immobilie nicht nur zur Eigennutzung kauft oder baut, sondern sie jetzt oder in Zukunft verkaufen oder vermieten will, sollte bei der Wahl der Ausstattung an die Verwertbarkeit denken. Die meisten Menschen bevorzugen klassische Materialien und praktische Grundrisse. Entsprechende Objekte lassen sich schneller vermieten oder bei Bedarf zu marktkonformen Preisen verkaufen.

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Redaktion: Britta Barlage

Interhyp, 02.05.2014