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Immobilienkauf 45 plus: Blick auf die Altersvorsorge

Wer beim Immobilienkauf 45 Jahre oder älter ist, setzt andere Maßstäbe als junge Erwerber. Hoher Wohnkomfort und die Werthaltigkeit der Immobilie als Bestandteil der Altersvorsorge stehen im Vordergrund.

Immobilienkauf: Für ältere Käufer steht Wohnqualität im Mittelpunkt.

Immobilienkauf: Für ältere Käufer steht die Wohnqualität im Mittelpunkt.

(München, 02.09.2016) Fast jeder zehnte Deutsche zwischen 45 und 55 Jahren plant einen Immobilienkauf. Das zeigt eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut IMWF im Auftrag der PSD Bank Nord durchgeführt hat. Dabei setzen die Haus- und Wohnungskäufer im reiferen Alter andere Maßstäbe als Angehörige der jüngeren Generation, berichten die Marktforscher.

"Mit dem Kauf einer Immobilie wird dann auch gleich etwas für die Altersvorsorge getan", sagt Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender des Auftraggebers PSD Bank Nord. So steht die langfristige Wohnqualität im Mittelpunkt, und auch die intelligente technische Ausstattung ist ein wichtiges Auswahlkriterium. Auch der Mangel an sicheren und rentablen Kapitalanlagen in der Niedrigzinsphase und die Angst vor künftigen Kapitalmarktkrisen lässt die Immobilie für die Vertreter der Generation 45 plus als attraktives Investment erscheinen. Immerhin jeder Zweite sieht den Immobilienkauf als krisensichere Anlage an. Bei jüngeren Immobilienkäufer wird hingegen die Unabhängigkeit von Vermietern als häufigster Grund für den Eigenheimerwerb genannt.

Bei der Finanzierung spielen für ältere Immobilienkäufer Zinssicherheit und Flexibilität die Hauptrollen: Jeweils rund zwei Drittel der über 45-Jährigen legen großen Wert auf die Garantie des Zinssatzes über die gesamte Laufzeit des Darlehens und die Möglichkeit, Sondertilgungen leisten zu können.

Mit der Einschätzung der zukünftigen finanziellen Situation verschiedener Altersgruppen hat sich eine aktuelle Studie von easyCredit beschäftigt. Vier von fünf Bundesbürgern schätzen demnach ihre finanzielle Situation als "gut" bis "sehr gut" ein. Überdurchschnittlich zufrieden seien Immobilienbesitzer und Menschen, die in einer Partnerschaft leben. Jeder zweite Bundesbürger glaubt außerdem, dass sich seine finanzielle Situation in naher Zukunft verbessern wird. Nur die Altersgruppe 50 plus teile diese Zuversicht nicht. Sie gehen nach dieser Umfrage eher von einer Verschlechterung ihrer Situation in den kommenden drei bis fünf Jahren aus.


Redaktion: Thomas Hammer