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Immobilienmarkt: Luxus im Aufwind

Eine aktuelle Marktanalyse zeigt: Premiumimmobilien stehen bei Käufern hoch im Kurs. Die höchsten Zuwachsraten verzeichnet München.

Luxus im Aufwind

(München, 19.08.2015) Trotz der Preissteigerungen in den vergangenen Jahren sind hochwertige Eigentumswohnungen und Häuser mit Kaufpreisen ab 750.000 Euro bei Käufern weiterhin begehrt. Das legt zumindest eine aktuelle Marktanalyse der bundesweit tätigen Immobilienagentur Dahler & Company nahe.

Sowohl bei Wohnungen als auch bei Häusern belegt München laut dieser Analyse den Spitzenplatz im Premiumsegment. Mit einem Umsatzplus von 43 Prozent bei Luxuswohnungen und 59,4 Prozent bei Häusern legte Bayerns Landeshauptstadt im bundesweiten Vergleich am stärksten zu. Das zweitstärkste prozentuale Wachstum verzeichnet Frankfurt, wo die Verkaufszahlen sowohl von Wohnungen als auch von Häusern stark anstiegen - allerdings bei einem insgesamt deutlich geringeren Umsatzvolumen als in München. Ausgehend von einem zuvor schon hohen Niveau verbuchten laut der Analyse auch Hamburg, Köln und Stuttgart weitere Zuwächse.

Ein eher gemischtes Bild zeigt sich laut Dahler & Company hingegen in Düsseldorf. Dort hat die Agentur deutlich mehr Ein- und Zweifamilienhäuser vermittelt. Allerdings zeigt sich der Markt im oberen Segment der Eigentumswohnungen rückläufig.

Die schwächste Gesamtentwicklung beobachteten die Immobilienexperten auf dem Berliner Immobilienmarkt. Dort stieg zwar die Zahl der vermittelten Eigentumswohnungen im Premiumsegment leicht, die Zahl der Ein- und Zweifamlienhäuser sank jedoch. Unterm Strich war die Zahl der vermittelten Premiumimmobilien rückläufig.

Als Grund für die Stagnation in Berlin nennt Dahler & Company das begrenzte Angebot an Premiumwohnungen und -häusern. Dies habe dazu geführt, dass die hohe Nachfrage nicht gedeckt werden konnte. Insgesamt sieht Geschäftsführer Björn Dahler gute Aussichten für das obere Segment des Immobilienmarktes: "Die Dynamik im Markt der Premiumimmobilien ist auch im Jahr 2015 weiterhin hoch. Anhaltspunkte für ein Nachlassen sind derzeit nicht zu erkennen."


Redaktion: Britta Barlage