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Kaltmiete steigt, Energiekosten sinken

Im November sind die Mieten im 12-Monats-Vergleich um gut ein Prozent gestiegen, dafür ist Energie günstiger geworden. Das geht aus der aktuellen Erhebung der Verbraucherpreise des Statistischen Bundesamts hervor.

Heizkosten etwas gesunken

(München, 15.12.2015) Bei den Mietpreisen hält der bundesweite Aufwärtstrend noch immer an. Um durchschnittlich 1,1 Prozent haben sich die Netto-Kaltmieten im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöht, berichtet das Statistische Bundesamt im Rahmen der aktuellen Erhebung der Verbraucherpreise. Immerhin fällt der Anstieg etwas moderater aus als noch vor einem Jahr: Im November 2014 hatten sich die Netto-Kaltmieten im 12-Monats-Vergleich noch um 1,4 Prozent erhöht. Dennoch liegen die Mietpreissteigerungen über der durchschnittlichen Teuerung, denn insgesamt haben sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum November vergangenen Jahres nur um 0,4 Prozent erhöht.

Entspannung ist in diesen Tagen vor allem bei der "zweiten Miete" - nämlich den Energiepreisen - zu verzeichnen. Mit einem Minus von 1,2 Prozent kostet der Strom weniger als noch vor einem Jahr, Gas ist um durchschnittlich 1,7 Prozent billiger geworden. Am kräftigsten können derzeit Mieter und Eigenheimbesitzer sparen, wenn sie mit Öl heizen. Hier ist ein Kostenrückgang um stattliche 23 Prozent zu verzeichnen.

Die rückläufigen Energiekosten können Haus- und Wohnungseigentümern dabei helfen, ihre Immobilienkredite schneller als ursprünglich geplant zurückzuführen. Wer im Vorjahr noch 1.500 Euro pro Jahr für den Betrieb seiner Ölheizung einkalkulieren musste, kommt derzeit mit 1.155 Euro klar - und damit stehen knapp 350 Euro mehr zur Verfügung, ohne dass dieser Betrag an anderer Stelle eingespart werden müsste.


Redaktion: Patrizia Difonzo