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Die KfW-Bank bietet Fördermittel für Bauherren

Die KfW-Förderbank ist eine der größten Banken Deutschlands, aber Filialen der KfW-Bank in München, Stuttgart, Hamburg oder Hannover sucht man vergebens. Zwar gibt es neben dem Hauptsitz der KfW in Frankfurt noch Niederlassungen der KfW in Berlin und Bonn. Doch diese sind keine Bankfilialen, die für das breite Publikum zugänglich sind. Denn: Obwohl die KfW-Förderbank private Baukredite an hunderttausende Bundesbürger ausgegeben hat, wickelt sich ihr Geschäfte nicht selbst ab, sondern überlässt dies den Banken, die ihre Kredite an sie weiter vermitteln.

Die KfW als Bank des Staates hat die Aufgabe, Förderkredite ganz unterschiedlicher Natur auszugeben. Die Bandbreite reicht von der Finanzierung von Projekten in Afrika im Rahmen der Entwicklungshilfe über Gründungs- und Investitionskredite für Unternehmen bis hin zur Förderung des energiesparenden Bauens und Sanierens.

KfW-Bank kooperiert mit der Hausbank des Kreditnehmers

Um von der KfW-Bank einen zinsverbilligten Kredit zu erhalten, muss der Bauherr ein förderungswürdiges Vorhaben finanzieren. Dazu zählen unter anderem der Bau eines Niedrigenergiehauses, die energiesparende Sanierung eines älteren Hauses, der altersgerechte Umbau oder die Installation von Photovoltaikanlagen, Solar-Wärmekollektoren, Heizungspumpen oder Pelletheizungen.

Die KfW-Bank informiert auf ihrer Website (www.kfw.de) über ihre Programme und Konditionen, bietet dort jedoch keine Plattform für den direkten Abschluss von Darlehen. Wer für einen Förderkredit der KfW-Bank in Frage kommt, muss den Antrag dafür über seine Hausbank stellen, die diesen dann wiederum an die KfW-Bank weiterleitet.

Förderkredite der KfW-Bank bieten nicht nur Filialbanken, sondern auch die Online-Finanzierungsplattformen wie beispielsweise Interhyp an. Im Rahmen der telefonischen und schriftlichen Finanzierungberatung prüft der Berater, ob ein Kredit der KfW-Bank in Frage kommt, und leitet die Unterlagen über die finanzierende Bank dann beim Abschluss des Darlehens weiter.

Interhyp AG, 22.03.2011