News

KfW-Darlehen auch über Kreditvermittler

Das Vorgehen der KfW bei der Darlehensvergabe unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von den meisten anderen Banken in Deutschland: Während die meisten Banken ihre Kreditkunden selbst beraten und die Darlehen an sie vergeben, gibt es staatlich geförderte KfW-Darlehen nicht bei der KfW selbst. Die Förderbank lässt sich die Kredite ausschließlich von den Banken und Sparkassen im ganzen Bundesgebiet vermitteln. Zwar bietet die KfW zu ihren Darlehen eine telefonische Erstberatung an, doch die eigentliche Kreditberatung und Prüfung der Unterlagen findet bei der vermittelnden Bank statt. Diese Praxis wird im Fachjargon auch als „Bankdurchleitung“ bezeichnet.

Für Bauherren, die in ihre Finanzierung ein KfW-Darlehen einbauen wollen, stellt sich damit die Frage: Bekommen sie die Förderkredite nur dann, wenn die Bank sie berät, oder ist der Zugang zu KfW-Darlehen auch über Darlehensvermittler möglich?

Keine Extrakosten für zusätzliche Vermittlerstufe bei KfW-Darlehen

Die Antwort ist ebenso einfach wie ermutigend: Auch über Kreditvermittler ist der Abschluss eines zinsgünstigen KfW-Darlehens in aller Regel problemlos möglich. So arbeitet beispielsweise Interhyp mit mehr als 300 Kreditinstituten in ganz Deutschland zusammen, die überwiegend auch als aktive KfW-Partner tätig sind. Wenn der Finanzierungskunde den Interhyp-Berater damit beauftragt, die Möglichkeit eines Förderkredites zu prüfen, veranlasst der Berater dies über die in Frage kommenden Interhyp-Partnerbanken.

Die Partnerbank von Interhyp leitet dann den Förderkredit-Antrag im Rahmen ihrer Kreditprüfung an die KfW weiter. Zusatzkosten entstehen für das Einschalten dieser zusätzlichen Vermittlerstufe nicht – im Gegenteil: Manche Banken bieten zeitlich begrenzte Rabatte auf die ohnehin schon günstigen Zinsen für KfW-Darlehen an. Solche Aktionen werden von Interhyp berücksichtigt, so dass der Bauherr unter Umständen noch mehr Geld sparen kann.

Sobald der Kreditantrag bei der KfW eingegangen ist, ist der Finanzierungskunde auch in Bezug auf Marktzinsänderungen auf der sicheren Seite. Denn bei KfW-Darlehen gilt: Wenn der Zinssatz beim Eingang des Antrags niedriger ist als zum Zeitpunkt der Zusage, bekommt der Kunde den Zins, der beim Antragseingang gültig war. Sind die Zinsen bis zum Zeitpunkt der Zusage gesunken, dann gelten die mittlerweile günstigeren Konditionen des Tages der Zusage.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 16.08.2011