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KfW-Förderung für altersgerechtes Umbauen droht das Aus

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Die KfW-Förderung für den altersgerechten Umbau von Häusern und Wohnungen zählt zu den beliebten Förderprogrammen der staatseigenen Bank. Für bestimmte Baumaßnahmen wie beispielsweise den barrierefreien Umbau von Eingangsbereichen oder die alters- und behindertengerechte Umgestaltung von Badezimmer und Toilette gibt es KfW-Förderung in Form zinsgünstiger Kredite oder nicht rückzahlbarer Zuschüsse.

Doch nun steht das Programm auf der Kippe. Im bisher geplanten Staatshaushalt für 2012 sind keine Fördermittel mehr dafür vorgesehen. Immobilienverbände und Mieterschützer protestieren. Noch ist alles nicht endgültig entschieden - aber wer ohnehin plant, barrierefrei zu wohnen, der sollte besser früher als später einen Antrag auf Förderung stellen.

Förderung der KfW durch Zuschuss und Zinssubvention

Derzeit stehen noch Mittel für die Förderung von altersgerechten Umbauten zur Verfügung. So können mit dem Kreditprogramm 155 (Altersgerecht umbauen) bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten finanziert werden. Die Obergrenze liegt bei 50.000 Euro. Auch eine Kombination mit anderen KfW-Förderungen wie etwa der Energieeffizienz-Förderung ist möglich. Die Zinsbindung beträgt wahlweise acht oder zehn Jahre, wobei je nach Kreditvariante eine tilgungsfreie Anlaufzeit von zwei bis acht Jahren möglich ist. Weil die Zinsen zumindest bislang noch aus staatlichen Mitteln subventioniert werden, liegen sie deutlich unterhalb des marktüblichen Niveaus.

Alternativ dazu stellt die KfW unter der Programmnummer 455 ein Zuschussprogramm zur Verfügung, mit dem dieselben Maßnahmen über einen nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert werden. Maximal 50.000 Euro an Investitionskosten werden mit 5 % bezuschusst. Die Mindesthöhe für die förderfähige Investition beträgt 6.000 Euro.

Tipp: Die Interhyp-Experten können Sie dazu kompetent beraten. Informieren Sie sich schon vorab über das KfW-Programm Altersgerecht umbauen.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 06.09.2011