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KfW legt Förderprogramm für Photovoltaik-Speicher neu auf

Nach dem Auslaufen des bisherigen Förderprogramms für Photovoltaik-Batteriespeicher Ende 2015 legt die KfW das Programm mit geänderten Konditionen neu auf.

Photovoltaik: Weitere Förderung

(München, 02.03.2016) Das KfW-Programm zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen wurde bis zum Auslauf im Dezember 2015 rege in Anspruch genommen: Rund 19.000 Speichersysteme wurden zu günstigen Konditionen über die KfW finanziert. Zum ersten März 2016 hat die staatliche Förderbank das Programm neu aufgelegt - allerdings mit geänderten Rahmenbedingungen.

Voraussetzung ist nun, dass die Solarstromanlage nur noch maximal 50 Prozent statt wie bisher bis zu 60 Prozent der installierten Leistung ins öffentliche Stromnetz einspeisen darf. Geändert hat sich auch die Höhe der Förderung, die in Form von Tilgungszuschüssen zum KfW-Kredit gewährt wird. War im früheren Programm noch ein Tilgungszuschuss bis zu 30 Prozent möglich, so ist die Höhe nun auf einen Zuschuss von maximal 25 Prozent begrenzt - und dies gilt nur für Förderanträge, die bis zum 30. Juni 2016 gestellt werden. Ab dann wird der Zuschuss im halbjährlichen Abstand um drei Prozentpunkte abgesenkt. Wer erst zwischen Juli 2018 und dem geplanten Programmende am 31.12.2018 seinen Förderantrag stellt, erhält nur noch 10 Prozent Tilgungszuschuss.

Dazu kommen technische Rahmenbedingungen, die von den Antragstellern eingehalten werden müssen. So darf die Leistung der Photovoltaikanlage 30 Kilowatt nicht überschreiten. Darüber hinaus muss der installierte Wechselrichter eine Schnittstelle vorweisen, über die das System aus der Ferne vom Netzbetreiber gesteuert werden kann. Förderfähig ist nicht nur die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen mit dazugehörigem Batteriespeicher, sondern auch die Nachrüstung von Bestandsanlagen mit einem Speicher, sofern die Anlage nach dem 31. Dezember 2012 in Betrieb gegangen ist.


Redaktion: Patrizia Difonzo