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KfW-Programm "Energieeffizient sanieren" wird verbessert

KfW-Kredite sind eine beliebte Möglichkeit, um bei der energetischen Sanierung die Finanzierungskosten zu senken. Nun wurde das entsprechende Kreditprogramm verbessert.

Mit KfW-Krediten können Bauherren bei Neubau und Modernisierung ihre Zinskosten reduzieren. Vor allem für den Bau besonders energieeffizienter Gebäude und die energetische Sanierung stellt die KfW-Förderbank Darlehen zur Verfügung, deren Zinsen mit Hilfe staatlicher Fördermittel deutlich verbilligt sind.

Nun hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) bekanntgegeben, dass der KfW bis zum Jahr 2020 jährlich zusätzliche Fördermittel in Höhe von 300 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen. Ein Teil davon kommt dem Programm „Energieeffizient sanieren“ zugute, mit dem Modernisierungsmaßnahmen finanziert werden können, deren Zweck die Senkung des Energieverbrauchs des Gebäudes ist.

KfW bietet höhere Zuschüsse für energetische Sanierung

Innerhalb des KfW-Programms „Energetische Sanierung“ wurde der Investitionszuschuss deutlich erhöht. Für Einzelmaßnahmen gibt es statt bisher maximal 7,5 Prozent nunmehr 10 Prozent der Förderkosten bis zu einer Obergrenze von 5.000 Euro pro Wohneinheit als Zuschuss. Wird der Standard „KfW-Effizienzhaus 70“ erreicht, können Bauherren jetzt 20 Prozent statt wie bisher 17,5 Prozent – maximal 15.000 Euro – erhalten, und beim KfW-Effizienzhaus 55 wurde der Zuschuss von 20 Prozent auf 25 Prozent und maximal 18.750 Euro erhöht. Weil es sich um nicht rückzahlbare Zuschüsse handelt, können Bauherren damit ganz direkt die benötigte Darlehenssumme senken.

Wichtig zu wissen: Wer ein KfW-Darlehen beantragen will, muss den Umweg über eine so genannte durchleitende Bank nehmen. Die meisten Banken in Deutschland haben mit der KfW ein Abkommen, so dass die Darlehen in aller Regel problemlos vermittelt werden können. Auch Interhyp hat durch seine Kooperation mit rund 300 Kreditinstituten in ganz Deutschland die Möglichkeit, über die Partnerbanken als durchleitende Institute Bauherren den Zugang zu KfW-Darlehen zu ermöglichen. Tipp: Interessierte können ein .

Anders hingegen sieht es bei den Zuschüssen aus: Diese werden nicht über durchleitende Banken, sondern direkt bei der KfW beantragt. Bereits bei der Planung muss ein Energieberater hinzugezogen werden, der die Maßnahmen prüft und die Einhaltung der Kriterien bestätigt. Bevor die Aufträge an die einzelnen Handwerker vergeben werden, muss dann bei der KfW der Investitionszuschuss beantragt werden.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 28.02.2013